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Einer der Herren erzählte eines Abends eine hübsche Anekdote, die, wenn sie auch vielleicht nicht wahr, doch jedenfalls sehr gut und treffend erfunden worden war. Während des Feldzuges in Schleswig im Jahre 1864 saß ein deutscher Gardeleutnant in einem Restaurant einer schleswigschen Stadt. Da tritt ein junger österreichischer Offizier ein, nimmt an dem Tisch Platz und redet den Preußen nach seiner Gewohnheit sogleich mit dem kameradschaftlichen »Du« an. Der Gardeleutnant aber erhebt sich mit allem Aplomb seiner verletzten Würde steif und sagt in seinem Garde-Schnarrton: »Gestatten! Graf Solms. Der Österreicher lächelt gemütlich und entgegnet: »Schau! Freut mich! Prinz Windischgrätz. Freude erfüllte mich bei dem Gedanken, nun bald selbst auf kameradschaftlichem Fuße mit diesen netten, liebenswürdigen Herren verkehren zu können. Aber es kam ganz anders. Der Eintritt in die österreichischungarische Armee ließ sich doch nicht so leicht bewerkstelligen, als wir gedacht hatten. Zuerst war die Erwerbung des ungarischen Bürgerrechts erforderlich, was auch wieder nicht so einfach war und mit der Zahlung eines Beitrages von über 100 Gulden verknüpft war. Die Wochen verstrichen und wir kamen nicht zum Ziel. Inzwischen machte sich in mir immer dringender das erotische Bedürfnis fühlbar. Mein Begleiter, der ungarische Baron, war mir bereits mit gutem Beispiel vorangegangen. Er, der damals 37 Jahre zählte und von dem ich wußte, daß er mit einer Berlinerin, ich glaube der Tochter seiner Wirtin, ein zärtliches Verhältnis unterhielt und alle paar Tage ein Briefchen von ihr erhielt, hatte mit einer schönen Budapesterin Bekanntschaft gemacht, einem elegant gekleideten hübschen Persönchen, mit der ich ihn eines Abends auf dem Korso promenieren sah. Für mich, der ich keinerlei Ortskenntnis hatte und mich in Budapest fremd und unsicher fühlte, war es schwierig, weiblichen Anschluß zu finden. Ich stimmte deshalb meine Ansprüche herab und fing an, mit einem zierlichen Hausmädchen, das im zweiten Stockwerk eines der Häuser der Marie-Valerie-Gasse, gegenüber unserem Hotelzimmer, diente, zu liebäugeln.

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ab 49 Tanzschule Single Oberhausen Wolfsburg „Der Marquis hat es gewünscht,“ sagten Sie mit einem bitter-schmerzlichen Lächeln. Der Marquis? wiederholte ich im Stillen erstaunt; wußte ich doch, was alle wußten. Sollte die Tragödie Ihres Kindes mit ihrem rätselhaft schauerlichen Schluß zwei Getrennte wieder zusammengeführt haben? – aber noch ehe ich zu Ende gedacht hatte, bekam ich die Antwort: der Marquis trat herzu, – ein alter Mann mit gebeugtem Rücken und eingefallenen Zügen, – ich hätte ihn fast nicht erkannt! Einen Augenblick lang erinnerte ich mich erschrocken der dunklen Gerüchte, die mir von den großen mißglückten Spekulationen des Herrn von Saint-James, an denen der Marquis ebenso wie der Kardinal Rohan stark beteiligt sein [254] sollen, vor kurzem zu Ohren gekommen waren. Aber bald sah ich, welch andere Sorgen ihn bedrückten. Sorgfältig wie ein Vater hüllte er Sie in den Mantel und begrüßte mich mit einer Herzlichkeit, die ich nicht begriff, – hatten wir uns doch mehr als fern gestanden. „Wie freue ich mich Ihrer Anwesenheit“, versicherte er mir immer wieder. Als ich dann mit ihm allein war, kannte ich ihn vollends nicht mehr: Die Angst um Sie ließ ihn jede Form vergessen; ich sah plötzlich einen Menschen, wo ich bisher nur einen vollendeten Aristokraten gesehen hatte. Er bat mich, Ihnen Gesellschaft zu leisten, Sie zu zerstreuen, Sie den Interessen des Pariser Lebens wieder zuzuführen. Hätte es eine schönere Aufgabe für mich geben können? Sie wissen, mit welchem Feuereifer ich sie auf mich nahm, aber Sie ahnen nicht, wie sich an jedem Blutstropfen, der langsam in Ihre Wangen stieg, wenn ich meine Redekunst, meinen Witz, meine Phantasie anpeitschte wie der Reiter das Rennpferd, die Glut meines Herzens neu entzündete, wie jeder Schatten eines Lächelns, der Ihre Lippen teilte, alte, unerfüllte Wünsche stürmisch in mir aufsteigen ließ. Eine Order des Kriegsministers, so sagte ich Ihnen, verlange meine Rückkehr nach Paris. Ich habe gelogen; ich wollte sogar die Lüge aufrecht erhalten. Erst jetzt, wo ich fern von [255] Ihnen bin, fühle ich, daß ich die Wahrheit sagen muß. Vor zwei Jahren warb ich um Ihre Gunst; Ihr Besitz wäre mir im Kranz meines Ruhmes als eins der kostbarsten, goldenen Lorbeerblätter erschienen. Keinen Augenblick störte mich der Gedanke an den rechtmäßigen Besitzer dieser entzückenden Frau; der Marquis Montjoie, an dessen Existenz in Ihrem Hause kaum etwas erinnerte; der Marquis Montjoie, der mit überlegen-ruhiger Kühle der reizenden Delphine gegenüberstand; der Marquis Montjoie, der die Hinterzimmer der Madame Gaillard dem Schlafgemach seiner Gemahlin vorzog, – die er freilich auch nur, als erfülle er eine peinliche Pflicht, mit ernst-gelangweiltem Gesicht zu verlassen pflegte –, dieser Marquis Montjoie war das geringste Hindernis auf dem Wege zu Ihnen.

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ab 55 Partnervermittlung Helga Deggendorf Duisburg Manchmal nahm er die Ratsherrnmütze vom Kopf und fuhr sich mit der flachen Hand über die Stirn. Dabei regte sich seine bläuliche Lippe wie in lautlosem Selbstgespräch. Ringsumher auf dem dreieckigen Stockhausplatz herrschte bereits vor dem Eintreffen Lotefends ein dichtes Gedränge. Den Standort neben dem wachthabenden Speerträger dankte der Tuchkramer nur dem Geleitsschein des Balthasar Noß und der geflüsterten Zusage eines Goldguldens. Die Hellebardiere ließen sonst keinen von den unzähligen Neugierigen, die hier schwätzend und arg lärmend herandrängten, bis auf Speerlänge vor. Schon seit ein Uhr wurde das Stockhaus förmlich umlagert. Der ganze Platz war überfüllt. Auch die Fenster und Erker der umliegenden Häuser strotzten von Insassen. Mauervorsprünge waren erklettert worden. Selbst die Dachluke zeigte erwartungsvolle Gesichter. Etliche Knaben umklammerten in gefahrdrohender Höhe Giebelspitzen und rostige Wetterfahnen. Punkt halb Vier öffneten sich die Thorflügel. Der Zug, der sich im Hofe aufgestellt hatte, kam langsam und bedächtig heraus. Zuvörderst schritt eine Abteilung rot- und blaugekleideter Stadtsoldaten. zwölf Mann. Sie trugen wimpelgeschmückte Lanzen und kurze Schwerter. Dann folgte, von zwei stämmigen Brandfüchsen gezogen, der Armesünderkarren, eine Art Leiterwagen mit querliegenden Brettern. Vorn auf dem ersten Brett hockten mit gleichgültig rohen Gesichtern die beiden Henkersknechte.

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über 21 Kennenlernen Mit Seinen Eltern Reutlingen „Leider ist er kein ehrlicher Dummkopf, sondern ein unehrlicher Philosoph, so klein er ist. Er glaubt, er sei klüger als ich. Erweist sich von dem unerträglichen Wahn seiner kleinen Größe und Bedeutsamkeit besessen. Ein zehnjähriges Kind – und will mich lehren, Virgil zu begreifen. Ich habe kein Geld, dieses kindliche Monstrum studieren zu lassen. Woher nehmen, wenn nicht stehlen. Stehlen? Er, glaube ich, wäre zum Diebstahl fähig. Er hat keine moralischen Qualitäten. „Mann,“ sagte die Frau, die furchtsam lauschte, „die sollst du ihn doch lehren. „Pappalapapp. Man ist tugendsam oder nicht. Das Kind ist vom Teufel besessen. Du hast dich in deiner Schwangerschaft an dem fahrenden Volk, das damals Trebbin verpestete, versehen. Er ist nicht mein Kind. Er ist das Kind eines Schnellläufers und Seiltänzers. Er muß in strenge Zucht kommen. Er muß ein ehrenwertes Handwerk lernen.

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ab 24 Internetbekanntschaft Wann Erstes Treffen Rostock Eben erhielt ich von Walden diesen Brief. Er warf zornig ein zerknittertes und zerdrücktes Papier auf den Tisch. „Nun ist alles aus – für ihn – und auch für uns! Ich weiß nicht, was nun werden soll! – Mama wird das nicht überleben,“ und er schlug mit den Gebärden völliger Verzweiflung die Hände vors Gesicht. „Aber, Papa,“ rief Lisbeth, „fasse Dich, denke an uns und gieb Dich dem Schmerz nicht so hin! Der Geheimrat war hastig in dem kleinen Raume hin und wieder gegangen, die bleiche Gesichtsfarbe war einer jähen Röte gewichen, die Adern lagen jetzt wie Stränge auf der Stirn und die Augen erschienen blutunterlaufen. Plötzlich schwankte er, stöhnte tief auf und warf sich, einen Schrei ausstoßend, auf das kleine Sofa, so daß dasselbe in allen Fugen krachte. Lisbeth sprang zu ihm hin, unterfaßte sanft feinen Kopf und richtete ihn empor. „Komm’ zu Dir, Papa, komme zu Dir! Trinke etwas Wasser, dann wird Dir besser! Die große Erschütterung hat Dich benommen. Denke doch an Mama – denke doch, das Du ihr beistehen mußt! Sie hielt das Glas an seine Lippen und goß ihm etwas davon in den Mund, das er, wie sie mit Erleichterung bemerkte, hinunter schluckte. Nun ergriff sie ein Kissen, bettete seinen Kopf hinein, und da seine Augen sich fest geschlossen hatten und der Atem so leise ging, daß sie ihn kaum noch vernahm, eilte sie hinaus, über den Vorsaal nach ihrer Mutter Zimmer, und beugte sich über das Bett der noch Schlafenden. „Liebste Mama,“ rief sie mit gedämpfter Stimme, „wach auf! Es ist Schweres über uns gekommen, aber Schwereres droht, wenn Dein starker Geist nicht Hilfe schafft! Komm’n meine Schlafstube– Papa ist dort, er ist krank!

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ab 37 Lvz Online Bekanntschaften Er Sucht Sie Pforzheim rief der Notar dem Doktor Ambrosius zu, als sich der Aufruhr dieser Begeisterung einigermaßen gelegt hatte. „Ich treff’ Euch im Rathaus! murmelten auch die zwei Patrizier, die sich bis jetzt im Bewußtsein, daß Rolf Weigels geistiger Ueberlegenheit in der That beinahe alles zu danken war, mit der Rolle schweigsamer Gefolgsmänner begnügt hatten. Und so rollte der Hofwagen, von den sechs landgräflichen Kürassieren im blitzenden Harnisch begleitet, über die stiebende Heerstraße der abendlichtumfluteten Stadt zu. 31. Dem Landgrafen Otto von Glaustädt-Lich war es mit seiner Umkehr und Reue tiefinnerlich Ernst. Nicht nur, daß er alles das ausführte, was er der Abordnung des Glaustädter Rates unter dem Eindruck der ersten Gemütsbewegung versprochen hatte, er suchte auch sonst eifrig dahin zu wirken, daß dem leider noch immer tiefwurzelnden Aberglauben auf allen Gebieten die Zufuhr abgeschnitten und Einsicht und Wissen von Jahr zu Jahr in weitere Kreise verpflanzt wurden. Das Andenken der zahlreichen Unglücklichen, die von dem Glaustädter Blutgerichte zum Tode verurteilt und exekutiert worden waren, befreite er durch ein Regierungsdekret ausdrücklich von dem darauf lastenden Makel und ordnete in allen Kirchen des Landes große Entsühnungsfeierlichkeiten und Büßungen an. Zum dauernden Zeichen der Volksreue ward noch vor Ende September in Glaustädt der Grundstein gelegt für die nachmals berühmt gewordene Glaustädter Christuskirche, mit deren Ausführung der schöpfungsmächtige Ratsbaumeister Woldemar Eimbeck betraut wurde. Der glorreiche Umschwung in der Landgrafschaft Glaustädt-Lich übte auf den Fürsten Maximilian von Dernburg eine tiefbedeutsame Wirkung aus. Der Fürst begeisterte sich so nachhaltig für seinen ehrlichen und charaktervollen Grenznachbarn, der da den Mut hatte, sofort nach erlangter Einsicht seine bisherigen Irrtümer frei zu bekennen, daß er, Maximilian, die traditionelle, vornehmlich von dem ausgezeichneten Rechtsgelehrten Herrn Theodor Welcker vertretene fürstlich Dernburgsche Hauspolitik über Bord warf und von jetzt ab jeden Anspruch auf das ehedem reichsunmittelbare Glaustädt aufgab. Beide Regenten traten mehr und mehr in persönlich freundschaftliche Beziehungen und ihre Länder galten von jetzt ab für die ausgesprochensten Hochburgen der Intelligenz und der Freiheit, während im übrigen Deutschland noch auf Jahre hinaus zur Schmach der Menschheit die entsetzlichen Holzstöße der Blutrichter fortloderten. – Im Weinmonat, als an den Hängen der Gusecker Hügel die frohen Gesänge der Winzer und Winzerinnen erschollen, fand in dem lieben, traulichen Haus an der Grossachstraße die Hochzeit des Doktor Ambrosius und seiner jungblühenden Braut statt. Woldemar Eimbeck und die kleine schwarzlockige Margret Melchers waren schon etliche Wochen vorher zum Altar getreten und wohnten nun dieser Vermählungsfeier als junges Ehepaar bei. Hildegard Leuthold trug einen schweren, dichtwallenden Brautschleier, der so reich und kunstvoll mit Spätrosen und Myrten besteckt war, daß man das Fehlen der einst so üppigen lichtbraunen Zöpfe kaum noch bemerkte. Der wackere Magister hatte sich vollständig wieder erholt. In alter Kraft und Gesundheit brachte er mit goldfunkelndem Rheinwein den Trinkspruch aus auf das Glück und die Zukunft seiner herzlieben Kinder.

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