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Hingegen stellten sich seine guten Eigenschaften ins Licht, zwischen denen strenge Rechtlichkeit der Gesinnung verbunden mit der größten Zartheit im Handeln, vorzugsweise sich bemerklich machten. Cornelie [226] bewunderte ihn einst um dieser Vereinigung willen, aber er rief ablehnend: „Um's Himmelswillen! diese Vereinigung ist ja eben Schuld daran, daß ich so schwer zum Entschluß, zur Ausführung, überhaupt zum Handeln in allen Angelegenheiten komme, die mich persönlich betreffen. Zartheit und Gerechtigkeit kommen oft in den gräulichsten Conflict, und die arme Seele mit gleicher Liebe und Ueberzeugung an Beiden hängend und voll Verzweiflung nicht wissend zu wem sie sich halten soll, bleibt zagend in der Mitte stehen, und wird dafür von barbarischen Leuten, z. von einer Gräfin Cornelie, unenergisch und schwankend genannt. „Aber Sie wissen ja immer sehr genau was Sie in meinen Angelegenheiten und für mich zu thun und zu lassen haben – wandte Cornelie ein – warum verfahren Sie bei den Ihren nicht nach ähnlichen bestimmenden Prinzipien? „Theils weil ich fürchte allzu selbstische Rücksichten vorwalten zu lassen, die man in die vortreflichsten Prinzipe hineinspielen kann, theils auch weil mein persönliches Interesse mir nicht so am Herzen liegt, wie z. das Ihre. Für mich etwas durchzusetzen, einen Prozeß zu gewinnen, ein übersehenes Recht geltend zu machen, einen begründeten [227] Anspruch durchzuführen, – ach, liebste Gräfin, das ist ja nicht der Mühe werth meine Cigarre aus dem Munde zu nehmen um darüber Ja oder Nein zu meinem Anwalt zu sagen! „Freilich, so waren Sie immer! und daher kommt es, daß man die größte Lust hat Sie tüchtig auszuschelten, und Ihnen doch wieder von Herzen gut sein muß. Im Herbst ging Cornelie nach Italien. Dorothee gab Leonors Bitten nach sich bei ihm häuslich niederzulassen – wenigstens versuchsweise – und begleitete daher die Gräfin nicht, die ihr aber beim Abschied lächelnd sagte: „Schwägerinnen harmoniren selten genug um auf die Dauer miteinander leben zu mögen. Sollten Sie keine Ausnahme von der Regel machen liebe Dorothee, so kommen Sie nur flugs nach Altdorf zurück, selbst wenn ich noch in Italien sein sollte; denn Sie haben hier auch eine Heimat. Gotthard reiste später Cornelien nach, fand sie in Florenz und war auf der ganzen Reise ihr sorgsamer Begleiter und ihr fachkundiger Cicerone. Er sagte oft: „Ich hoffe Sie stellen mir nach vollendeter Reise ein ganz vortrefliches Certifikat aus, und ich bin [228] nur ungewiß ob Sie mich mehr als Courier oder als Cicerone beloben werden. Für Cornelie ging die Kunst wie eine neuentdeckte Welt auf.

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ab 33 Singles Hildesheim Umgebung Hamm Und ich starre weiter auf die unheimliche Inschrift, bis eine Einzelheit der verflossenen Geschehnisse in meinem Gedächtnis wieder auflebt – eine Einzelheit, die auch Harald nicht beachtet zu haben schien: Lia Manaras Kind, der Knabe, der aus Saßnitz verschwunden war! Ich beginne aufs neue zu grübeln … Zwecklos – – Zwecklos … Und schiebe das Bild in den Rahmen zurück, lasse mich in den Sessel fallen, presse die rechte Hand vor die Augen, wie es Harald zuweilen tut, wenn er sein Hirn zu allergrößter Kraftentfaltung anspornen will … Wie lange ich so in eine Art Selbsthypnose dagesessen hatte, weiß ich nicht … Mit einem Male legte sich mir eine Hand auf die Schulter … Ich hatte das Öffnen und Schließen der Tür völlig überhört … Schrecke zusammen, blicke auf … Harst steht vor mir … Mit einem merkwürdig abwesenden Ausdruck im Gesicht. „Der Prinz hat die drei laufen lassen,“ sagt er mit einer gewissen Müdigkeit in der Stimme … Setzt sich auf den Bettrand, läßt den Kopf tief herabhängen … Die Schlaffheit seiner Haltung wundert mich … [56] „Laufen lassen …,“ wiederholte er … „Hat mir erklärt, es handele sich wohl nur um Gauner, die hier stehlen wollten … Ich solle ihm doch die Beweise dafür nennen, das die drei gemordet hätten … – den früheren Kapitän … – Beweise? – Ja, eine total verfahrene Geschichte, mein Alter … Total verpfuscht – von mir! Mein Gang hier nach Gülderhall war eine Dummheit. Ich hätte damit rechnen müssen, daß man mir auflauern würde …“ – Er schaut zerstreut im Zimmer umher … „Natürlich hat der Prinz sich bei mir entschuldigt, daß man mich verkannt und eingesperrt hatte … Redensarten! Diesen Leuten ist nicht beizukommen, und …“ Sein Blick wird lebendiger … Sein Blick ruht auf Lia Manaras Photographie … Seine Züge, seine Gestalt straffen sich … Und ich erkläre rasch: „Auf der Rückseite steht etwas geschrieben … Vielleicht …“ Er hat das Bild schon in der Hand, liest … „Komm, mein Alter,“ sagt er mit jener abgeklärten Ruhe, die ihn nur so selten verläßt. „Komm, nun wollen wir den im Salon versammelten Herrschaften beweisen, daß wir doch nicht so ganz begriffsstutzig sind … Diese Inschrift hat mich den Weg zum Kern dieses widerspruchsvollen Problems finden[6] lassen …“ Ich taste mit unsicheren Blicken in seinem Antlitz … Verstehe nichts von alledem – nichts von dieser jähen Änderung seiner Gemütsverfassung … Schreite hinter ihm drein … Die Marmortreppe empor … In den ersten Stock … Er klopft an eine der hohen Türen … Dann werde ich der Duchessa und der Prinzessin vorgestellt … Der Herzog Tragana ist nicht anwesend … Harst wendet sich an die Duchessa, nachdem wir Platz genommen haben … Beginnt … [57] 4. Pedro Saltar. Beginnt … „Ich habe nur mit Ihnen zu verhandeln, Frau Herzogin. Ihre Frau Schwester und deren Gemahl, der Prinz, spielen hier nur Nebenrollen …“ Durch die Bogenfenster gleißt die Sonne herein … Beleuchtet unbarmherzig klar die Gesichter der drei Aristokraten … Der Prinz hat eine unwillige Handbewegung gemacht … „Ich wüßte nicht, was es hier noch zu verhandeln gibt, Herr Harst,“ sagt er scharf und hochmütig. „Ich habe Ihnen und Ihrem Freunde ein … Schmerzensgeld von 50 000 Kronen angeboten … Sie haben abgelehnt und wollten Schloß Gülderhall verlassen … Ich …“ „Bestechungsgeld, Hoheit …,“ bemerkt Harst mit offener Ironie. „Nennen wir die Dinge doch beim rechten Namen … – Ich wiederhole: Ich verhandele nur mit der Herzogin … Denn – – ich weiß jetzt alles – – alles! Auch – – den Toten, den man aus dem Fjord zog, kenne ich …“ Die Herzogin verfärbt sich etwas … Prinz Oskar trommelt nervös mit den langen, nervigen Fingern auf der Sessellehne … Seine Gattin starrt Harst hilflos an … „Um auch meinem Freunde Schraut die Dinge klarzulegen,“ [58] fährt Harst fort, „muß ich etwas weiter ausholen … Sie, Frau Herzogin, und Ihre Frau Schwester stammten aus dem alten genuesischen Fürstengeschlecht der Verduzzis … Vor fünf Jahren heirateten Sie den Herzog Tragana, den letzten dieses Namens. Der Herzog war bedeutend älter wie Sie und war kurz vor Ihrer Verlobung mit ihm nach zweijährigem Aufenthalt aus Argentinien zurückgekehrt, wo er in weltfernen Gegenden Völkerstudien betrieben hatte. – Sie sehen, ich habe mich bereits in Berlin recht genau informiert… – Kennen Sie den Roman von Zobeltitz „Das Geschlecht der Schelme“? Merkwürdig: die Herzogin sinkt förmlich in sich zusammen … Die Blässe ihres Gesichts wirkt erschreckend … Und Harst spricht weiter: „In dem erwähnten Roman nimmt ein Abenteurer den Namen eines in der afrikanischen Wildnis verstorbenen Grafen an … – Nun zu etwas anderem, zu Friedrich Schnack, dem einstigen Kapitän des Viermastschoners Hammonia, der an der Küste Schottlands unterging.

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über 35 Erfolgreich Flirten Focus Mainz Als man zur Abstimmung schritt, wurde auch einhellig auf den Tod erkannt. Die Prinzessin ließ die Stimmen zusammentragen und verkündigte feierlich das Urteil. Dann unterzeichnete jeder das Protokoll der Verhandlung, worauf die Prinzessin das Fenster öffnete und mit lauter Stimme rief: »Meine Herren Bordolesen, Richon wird gerächt, würdig gerächt werden, verlaßt Euch auf uns. Ein donnerähnliches Hurra empfing diese Erklärung, und das Volk zerstreute sich in den Straßen, zum voraus glücklich über das Schauspiel, welches ihm das Wort der Prinzessin verhieß. Aber kaum war Frau von Condé in ihr Zimmer mit Lenet zurückgekehrt, der ihr traurig folgte, immer noch in der Hoffnung, sie zu einer Änderung ihres Entschlusses zu bewegen, als die Tür sich öffnete, Frau von Cambes, bleich, schluchzend zu ihren Füßen stürzte und ausrief: »Oh! Madame, im Namen des Himmels, hört mich! Im Namen des Himmels, stoßt mich nicht zurück! »Was gibt es denn, mein Kind? fragte die Prinzessin, »und warum weinst du so? »Ich weine, Madame, weil ich gehört habe, daß auf Todesstrafe erkannt ist, und daß Ihr diese Abstimmung bestätigt habt; und dennoch könnt Ihr Herrn von Canolles nicht töten lassen. »Und warum nicht, meine Liebe? Sie haben doch auch Richon umgebracht. »Madame, weil es derselbe Herr von Canolles ist, der Eure Hoheit in Chantilly gerettet hat. »Soll ich ihm dafür Dank wissen, daß er sich durch unsere List betören ließ? – »Wohl, Hoheit, darin liegt gerade der Irrtum. Herr von Canolles wurde nicht eine Minute durch die Unterschiebung betört. Mit dem ersten Blicke hat er mich erkannt. »Dich, Claire? – »Ja, Madame?

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über 50 Singlebörse Haltern Am See Koblenz Wirklich verfiel die künstlerische Kraft Freds mehr und mehr; jede Flamme war erloschen. Und das Benehmen seiner Frau war nicht darnach angetan sie wieder anzufachen. Er … der träumte geliebt zu sein … er mußte leer ausgehen! Nicht einmal jetzt, da sie tagsüber zu Hause blieb, sah er sie öfter als früher. Und wenn er sie nach einem langen einsam verlebten Tage aufsuchte, den sie einzig und allein damit verbracht hatte, in ihrem Sessel hingestreckt extravagante Pläne in ihrem Gehirn auszuspinnen; in ihre ungesunden Träume versunken, wie stehendes Wasser in einem Abgrund, war sie nicht einmal so gefällig ihm das Almosen der Heiterkeit zu reichen, mit dem sie ihn in früherer Zeit erfreut hatte. Er erriet an ihrer mißachtenden Schweigsamkeit, daß sie ihm darüber grollte, daß es ihm bisher nicht gelungen war den Ruhm zu ernten … den sie sich binnen Kurzem erwartet hatte. Sie wandte den Kopf mit ungnädigem Lächeln ab, wenn er sich vergaß und in ihrer Gegenwart laut träumte. Und das ließ ihn vollständig in dem schrecklichen Nebel seines stummen Gehirnes versinken. – Dieses oftmalige Sichwiederholen, daß er um jeden Preis ein Meisterwerk schaffen müsse, und die Furcht davor, daß er es nicht leisten könnte, lähmten ihn vollständig. Was sollte daraus werden? Wohin steuerten sie? Stella verzieh ihm auf keinen Fall. Ohne Zweifel fühlte sie sich betrogen, verraten, hintergangen. Seine Qualen nahmen zu, aber sein Mut verringerte sich. Er fühlte sich manchmal unaufhaltsam jener Schwäche zutreiben, die damit endet, daß die Hand mit ihrer letzten Bewegung eine Waffe sucht, um mit einem Schlage eine langsame und grausame Agonie abzukürzen. „Eines ist sicher,“ dachte er, … mein Leben ist verloren. Ich werde mich töten. Verflucht sei meine elende Schwäche. Sie wird meine Schuld tilgen, indem sie Stella von mir befreit.

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über 43 Single Minded Preoccupation Crossword Chemnitz1 Ea! dunque pasase todo con la voluntad de Dios, con el qual desde agora me voy, no con otro, para siempre jamas, me casar; »Wenn die Nichte auch jung ist und in ihrer Blüte steht, wenn sie auch weniger Jahre zählt als die Tante, so ist doch die Schönheit der Tante, die bereits in ihrem Sommer steht, in ihrer schönen früchtetragenden Zeit mehr wert als alle Früchte, zu denen ihr jetzt blühendes Alter Hoffnung gibt; denn das geringste menschliche Mißgeschick wird sie vernichten, abfallen lassen und zerstören, genau wie bei manchen Bäumen im schönen Frühling, die uns mit ihren schönen und weißen Blüten für den Sommer schöne und gute Früchte versprechen, bloß ein böser kleiner Wind zu kommen braucht, und er reißt sie ab, schlägt sie nieder und vernichtet sie, und es bleiben nur Blätter. So gehe denn alles vorüber nach dem Willen Gottes, dem allein und keinem andern ich mich auf immer und ewig vermählen will. Wie sie sagte, so tat sie; und sie führte ein so gutes und heiliges und völlig weltfernes Leben, daß sie den Damen, den großen wie den kleinen, ein schönes nachahmenswertes Beispiel hinterließ. Nun möchten da manche sagen: »Gott sei Dank, daß sie den König Karl nicht heiraten konnte; denn hätte das sein können, hätte sie die harten Verhältnisse der Witwenschaft weit von sich abgewiesen und die milden der Ehe wieder ergriffen. Das war zu vermuten; aber ebenso möchte man andrerseits vermuten, daß das große Verlangen, das sie vor der Welt kundgab, jenen großen König zu heiraten, eine prahlerische Art war, eine stolze spanische Manier, die ihren hohen Mut verkünden sollte, worin sie sich durchaus nicht demütigen wollte, und da sie ihre Schwester als Kaiserin sah und sie es nicht sein konnte, sie dieser aber gleichkommen wollte, strebte sie danach, Königin von Frankreich zu werden, was wohl ein Kaiserreich wert ist oder noch mehr, und wenn sie es nicht in der Tat erreichen konnte, wollte sie es wenigstens mit den starken Wünschen ihres Ehrgeizes erstreben, wie ich von ihr reden hörte. Schließlich war sie meiner Ansicht nach eine der vollendetsten Prinzessinnen des Auslands, die ich je sah, obgleich man ihr ihre Zurückgezogenheit von der Welt zum Vorwurf machen kann, die sie eher aus Ärger als aus hoher Frömmigkeit betätigte; aber wie sie es nun auch gemacht hat: ihr gutes Leben und ihr frommes Ende haben in ihr eine überaus hohe Heiligkeit zur Erscheinung kommen lassen. Ihre Tante, die Königin Marie von Ungarn, tat desgleichen, jedoch schon in sehr hinfälligem Alter, ebensosehr um sich vor der Welt zurückzuziehen wie um ihrem Bruder, dem Kaiser, zu helfen, Gott recht zu dienen. Diese Königin wurde in sehr jungen Jahren Witwe, als sie den König Ludwig, ihren Gemahl, verlor, der in einer Schlacht gegen die Türken starb, die er nicht gerade vernünftig und überlegt als vielmehr infolge des hartnäckigen Zuredens eines Kardinals, der ihn sehr beherrschte, unternommen hatte; der redete ihm vor, man dürfe der Macht Gottes und seiner gerechten Sache nicht mißtrauen; wenn er sozusagen bloß zehntausend Ungarn habe, würde er, da sie so tüchtige Christen und Streiter Gottes wären, es mit hunderttausend Türken aufnehmen: so trieb und drängte er ihn dazu, daß er die Schlacht verlor; er wollte sich zurückziehen, da geriet er in einen Sumpf, in dem er erstickte. Das gleiche passierte dem letzten König von Portugal, Sebastian, der sich elend zugrunde richtete, als er mit allzu schwachen Kräften es wagte, den Mauren, die dreimal stärker waren als er, eine Schlacht zu liefern, und zwar auf das Treiben, die Predigten und hartnäckigen Aufforderungen von ein paar Jesuiten hin, die ihm die Macht Gottes vor Augen stellten, der mit seinem bloßen Blicke die ganze Welt zerschmettern könnte, auch wenn sie sich gegen ihn zusammenscharte, das ist ja sicherlich ein sehr wahres Wort; aber dennoch darf man die Größe Gottes weder versuchen noch mißbrauchen; denn es gibt Geheimnisse, die wir nicht kennen. Manche sagten, jene Jesuiten taten und sagten es in guter Absicht, wie man glauben kann; andre, sie wären vom König von Spanien dazu angestiftet worden, um jenen jungen und tapfern, ganz von Begeisterung erfüllten König zu vernichten, damit der Spanier nachher um so bequemer an sich reißen konnte, was er sich später auch wirklich ergrapste. Wie dem auch sei, solche Sachen sind Leuten passiert, die im Waffenhandwerk bewandert sein wollen und das Metier nicht verstehen. Deshalb sagte auch jener große Herzog von Guise häufig, nachdem er auf seiner italienischen Fahrt höchlich getäuscht wurde: »Ich liebe die Kirche Gottes sehr, aber ich will auf das Wort und die Versicherung eines Priesters hin niemals einen Eroberungszug unternehmen;« damit meinte er den Papst Caraffa, Paul IV. genannt, der ihm nicht gehalten, was er ihm mit großen und feierlichen Worten versprochen hatte, oder auch seinen Bruder, den Herrn Kardinal, der Erkundigungen eingezogen und in Rom unterhandeln sollte und dann in ganz leichtsinniger Weise seinen Bruder dazu getrieben hatte. Es läßt sich begreifen, daß mein Herr von Guise beide meinte; denn wie ich sagen hörte, wiederholte dieser mein Herr vor dem Herrn Kardinal häufig solche Worte; in der Meinung, man habe ihm damit einen Stein ins Beet geworfen, geriet er in Wut und ward von einem mühsam gezügelten Zorn gepackt. Ich machte diese Abschweifung, weil mir der Gegenstand gelegen kam. Um wieder auf unsre Königin Marie zu kommen, verblieb sie nach jenem Unglück mit ihrem königlichen Gemahl eine sehr junge und sehr schöne Witwe, wie ich von mehreren Leuten hörte, die sie gesehen haben, und aus den Bildnissen schließe, die ich sah, die sie so zeigen, ohne etwas Häßliches oder Tadelhaftes an ihr erkennen zu lassen, mit Ausnahme ihres großen und auf österreichische Art vorstehenden Mundes, der indessen nicht vom Hause Österreich stammt oder kommt, sondern vielmehr von Burgund, wie ich zu jener Zeit eine Dame vom Hofe erzählen hörte: Als einmal die Königin Eleonore durch Dijon kam und im Kloster der Kartäuser daselbst ihre Andacht halten ging und die ehrwürdigen Gräber ihrer Ahnen, der Herzöge von Burgund, aufsuchte, ergriff sie die Begierde, sie öffnen zu lassen, wie es manche Könige mit den ihrigen getan. Manche Verstorbene darunter sah sie wohl erhalten und vollständig, daß sie verschiedene Formen an ihnen wieder erkannte, unter andern den Mund in ihrem Gesicht. Sofort rief sie dabei aus: »Na, ich dachte, wir hätten unsern Mund von den Österreichern; wie ich aber sehe, haben wir ihn von Marie von Burgund, unserer Ahnin, und andern Herzögen von Burgund, unsern Ahnen.

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über 57 Keaton Stromberg Dating Lauren Jauregui Leipzig einen Waffenstillstand schlossen, und alle Gefangenen entlassen und befreit wurden. Und er schwur mir, er hätte sich über nichts so geärgert, als dieses schöne Gefängnis verlassen und sich von den schönen Mädchen trennen zu müssen, die ihm ihre Gunst geschenkt hätten und bei seiner Abreise in die tiefste Klage ausgebrochen wären. Ich fragte ihn, ob ihn je üble Dinge drohten, wenn er entdeckt worden wäre. Er sagte: »Jawohl, aber gefürchtet habe ich es nicht«; denn im schlimmsten Falle hätte man ihn hingerichtet, und er wäre ebenso gern gestorben, wie in sein erstes Gefängnis zurückgekehrt. Außerdem fürchtete er, hätte er jene ehrbaren Mädchen nicht zufriedengestellt, wie sie ihn so sehr suchten, so wären sie von einer solchen Geringschätzung und Verachtung erfaßt worden, daß er eine noch schlimmere Behandlung zu gewärtigen gehabt hätte; daher hätte er die Augen verschlossen und sich blind in dieses schöne Abenteuer gestürzt. Man kann gewiß diese guten liebreichen spanischen Mädchen nicht genug loben; sie waren nicht die ersten und sind auch nicht die letzten. Man erzählte, daß einst in Frankreich der Herzog von Ascot, der im Vincenner Walde gefangen wurde, sich mit Hilfe einer ehrbaren Dame aus dem Gefängnis rettete, die sich aber dabei auf Schlimmes gefaßt machte, denn es handelte sich um königlichen Dienst. Eine Nächstenliebe, die sich in Sachen der Allgemeinheit mengt, ist verwerflich; sehr gut und löblich ist sie, wenn es sich nur um etwas Besonderes handelt und nur ein hübscher Körper sich allein in Gefahr begibt: das schadet wenig. Ich könnte für dieses Thema noch eine Menge von tüchtigen Beispielen anführen, wenn ich daraus ein eignes Kapitel machen wollte, das nicht wenig amüsant werden sollte. Ich will jedoch nur die folgende Geschichte erzählen, sonst nichts weiter, weil sie lustig ist und aus dem Altertum stammt. Wir finden bei Titus Livius, daß nach der vollständigen Zerstörung der Stadt Capua durch die Römer eine Anzahl Einwohner nach Rom kam, um dem Senat ihr Elend vorstellig zu machen, und baten, man möge Mitleid mit ihnen haben. Die Sache kam vor den Rat; unter andern, die abstimmten, befand sich Attilius Regulus, der dafür eintrat, daß ihnen keine Gnade gebühre, »denn man kann«, sagte er, »überhaupt von der Empörung der Stadt an keinen Capuaner finden, von dem man hätte sagen können, daß er der römischen Volkssache das kleinste bißchen Freundschaft und Zuneigung entgegengebracht hätte, außer zwei ehrbaren Frauen; nämlich Vesta Opia Atellana, aus der Stadt Atella, damals in Capua wohnhaft; die andere hieß: Faucula Cluvia. Diese beiden waren vorher Freudenmädchen und Kurtisanen gewesen und betrieben das Gewerbe öffentlich. Die eine ließ keinen Tag vergehen, ohne für das Wohl und den Sieg des römischen Volkes Gebete und Opfer zu veranstalten; die andre half den armen Kriegsgefangenen, die vor Hunger und Bedürftigkeit umkamen, insgeheim mit Lebensmitteln. Das ist gewiß eine schöne Nächstenliebe und eine gute Frömmigkeit; als wir eines Tages, ein edler Kavalier, eine ehrbare Dame und ich, diese Stelle lasen, sagten wir einander sofort, da sich die beiden ehrbaren Damen schon so eifrig in guten und frommen Werken bemüht hätten, wären sie auch noch zu anderen übergegangen und hätten die Gefangenen die Nächstenliebe ihres Leibes schmecken lassen; denn vorher waren sie ja Kurtisanen gewesen und waren es möglicherweise auch noch; aber das Buch sagt es nicht und läßt es in Zweifel; aber es läßt sich denken. Wenn sie aber das Metier unterbrochen und einige Zeit ausgesetzt hätten, so konnten sie es in diesem Fall sofort wieder aufnehmen, da ja nichts leichter ist als das; vielleicht erkannten sie dabei ein paar ihrer guten Liebhaber, ihrer alten Bekanntschaften, von denen sie sich schon einmal lieben ließen, wieder; und diese wollten noch einmal in den alten Fußtapfen gehen; oder es gab überhaupt unter den Gefangenen manche Unbekannte, die sie nur dieses Mal gesehen hatten, und sie fanden sie schön, tapfer, mutig und wohlgestaltet, Leute, die der Nächstenliebe durchaus würdig waren und denen sie den Genuß ihres Leibes daher auch nicht vorenthielten; anders kann es gar nicht sein. Wie es nun auch darum stehen mochte, diese ehrbaren Damen verdienten sicherlich die Freundlichkeit und Erkenntlichkeit, die ihnen die römische Republik angedeihen ließ; man setzte sie in alle Besitztümer wieder ein, und sie genossen ihrer so friedlich denn je. Ja, darüber hinaus gab man ihnen noch kund, jeder Wunsch, den sie hegten, würde ihnen erfüllt werden. Um die Wahrheit zu sagen, wenn Titus Livius sich nicht so peinlich auf Anstand und gute Sitte versteifen wollte, wie er nicht durfte, mußte er über die Erklärung hinwegkommen und sagen, sie enthielten ihnen ihren süßen Leib nicht vor; damit wäre auch die historische Stelle hübscher und amüsanter zu lesen gewesen, ohne daß sie abgekürzt zu werden, oder daß gerade die schönste Stelle in der Feder stecken zu bleiben brauchte.

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