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Zu den seltsamsten Münzen wurde das Ding ausgeprägt und in Umlauf gesetzt. In den Gerichtsstuben und in den Wochenstuben, auf dem Markte und in den Gassen, in der Wirtsstube und in dem langen Trauerzuge, welcher dem soeben verstorbenen, uns jedoch sonst weiter nicht interessierenden Nippenburger das Geleit zum Kirchhof gab, wurde von dem Mann aus dem Tumurkielande gesprochen. Unsere Aufgabe aber ist es, vor allen Dingen Herrn Leonhard Hagebucher selbst zu hören und dann erst der Welt das Wort zu geben und den behaglichen oder unbehaglichen Eindruck ihrer Meinung auf den heimgekehrten Abenteurer in Betracht zu ziehen. Also sprach Leonhard Hagebucher zu seinen Eltern und seiner Schwester und »tat bedeutend den Mund auf«, wie es in Hermann und Dorothea geschrieben steht, wobei jedoch noch zu bemerken ist, daß die Erzählung nicht ununterbrochen fortlief, sondern, durch alles, was naturgemäß einen solchen Bericht verzögern und von der graden Straße abdrängen muß, aufgehalten, nach altem Recht des Zuhörers und des Erzählers selbst im hüpfenden Zickzack vorschritt und sich durch Tage und Wochen ringelnd hinschleppte. »Selten mag wohl einem Menschen eine so günstige Gelegenheit, über seine Sünden und Laster nachzudenken und sie zu bereuen, gegeben werden, wie sie mir, ganz und gar gegen meinen Willen, zuteil geworden ist, und da ihr mich wieder in eurer Mitte aufgenommen habt, ohne die alten Zerwürfnisse von neuem aufzufrischen, so will auch ich so wenig als möglich Worte über das verlieren, was ihr beiden Alten zur Genüge kennt und was das Schwesterlein gottlob nicht weiter kränkt. Ein relegierter Studiosus der Theologie konnte wahrlich kein Mann für den lieben Papa sein, und auch ich habe heute nichts mehr dazu zu sagen und werde jetzt gewiß keine Untersuchung mehr anstellen, ob jenem Schläger, welcher diese Schmarre hier über die Nase und jenen Strich durch alle Hoffnungen, Erwartungen, Voraussetzungen der Familie Hagebucher in betreff meiner leichtsinnigen Individualität zog, in irgendeiner anständigen Weise ausgewichen werden konnte. Ich weiß nicht, welche Fee von der Mama nicht zu meiner Taufe eingeladen wurde, aber das weiß ich, daß sie mich diesen Verstoß gegen die Höflichkeit und den allgemeinen Anstand schwer hat büßen lassen. Ich bin in einen Schlaf gefallen wie die Prinzeß Dornröschen, aber es war ein Schlaf voll sehr unangenehmer, ärgerlicher Träume, und durch einen Kuß wurde ich auch nicht geweckt. Es liegt ein Dasein, welches nicht zu beschreiben ist, zwischen der heutigen Stunde und dem Jahre achtzehnhundertfünfundvierzig. Es ist etwas gleich der Wirkung eines Schlages vor die Stirn; oder noch besser – die Brigg scheiterte, und zerschunden und zerschlagen richte ich mich am Strande auf mit einem dumpfen Bewußtsein von der Brandung, einem Umhergreifen nach Masttrümmern und Planken, einem Ritte auf einer leeren Wassertonne und dergleichen halb unwillkürlichem Kampf mit der Gewalt und Macht des Ozeans. Ich habe eine unklare Erinnerung, daß ich meine Fähigkeiten in Hinsicht auf die mathematischen Wissenschaften und neuern Sprachen in den Zeitungen dem Publikum rühmte, daß ich den Versuch machte, als Lehrer einer Privaterziehungsanstalt mein Schicksal zu erfüllen, daß ich als Poet mich in Gelegenheitsgedichten und Wichseannoncen versuchte, jedoch weder durch das eine noch das andere den Lorbeer weder zu noch in der Suppe erhielt. Aus Italien habe ich mehrfach nach Bumsdorf geschrieben und Nachricht über meine Zustände gegeben. Ich war Kommissionär eines großen Hotels in Venedig, ich war Kammerdiener einer belgischen Eminenz in Rom, und in Neapel lebte ich nach der Gelegenheit des Ortes harmlos, behaglich, frei, ein Lazzarone und ein Gentleman, und habe es dem Fatum kaum Dank zu wissen, als es mich dieser paradiesischen Existenz entriß und mich Hals über Kopf in die verfängliche Weltfrage der Durchstechung der Landenge von Suez warf. Wenn ich, wie leider nicht geleugnet werden kann, ein ziemlich unreputierlicher, vagabondenhafter Gesell gewesen war, so gab mir nunmehr der Zufall Gelegenheit, meinen lieben Eltern und dem, was unsereiner hier in Deutschland sein Vaterland nennt, alle Ehre zu machen. Als Sekretär des Sekretärs des Monsieur Linant-Bey, Oberingenieurs Seiner Hoheit des Vizekönigs von Ägypten, welcher damals, das heißt im Jahre achtzehnhundertsiebenundvierzig, im Kontraktverhältnisse mit Seiner Majestät dem König der Franzosen untersuchen ließ, ob in der Tat das Rote Meer dreißig Fuß höher liege als das Mittelländische, hatte ich das Vergnügen, das Interesse meiner vierzig Millionen Landsleute in dieser Frage würdig vertreten zu können. Die Engländer und Franzosen schickten Fregatten, Diplomaten und Rudel von Gelehrten, der deutsche Genius sandte mich, was jedenfalls in alle Ewigkeit ein glänzender Ruhm für Nippenburg und Bumsdorf bleiben wird. ›Schwindel! grunzte John Bull, welchem wenig oder nichts an dem Graben gelegen ist. ›Welthistorische Idee!

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ab 26 Patrick Single Konstanz Hannover Sie hatte viele Menschen durch diese Thür kommen und gehen sehen; freundliche, traute Gesichter, denen sie einst jubelnd entgegengelaufen war; aber auch Gestalten, die ihr das Herz beklemmt, und hinter denen sie gern und aufatmend das eigentümlich schnurrende Geräusch der zufallenden Thür gehört hatte . Noch nie aber war ihr ein so jäher Schreck, fast ein stechender Schmerz, durch die Glieder gefahren, als in diesem Augenblick, wo sich das Gitter knarrend vorwärtsschob, während Frau Hellwig, am Arme ihres Sohnes und gefolgt von der Regierungsrätin, in den Garten trat . Was hatte sie von jenen Menschen zu fürchten? Frau Hellwig ignorierte möglichst ihre Existenz, und jener Mann dort hatte es ja auch aufgegeben, die Taschenspielerstochter zu seinen Ansichten zu bekehren, nach welchen sie eine Ausgestoßene, Geächtete des Menschengeschlechts war und blieb. Friederike hatte gesagt, er sei ihr »gar kurios« vorgekommen, und Felicitas mußte ihr zum mindesten zugeben, daß etwas Auffallendes in seinem Wesen liege. Der Begriff »Hast« ließ sich mit seinen nachlässigen Bewegungen und der außerordentlich indifferenten Haltung im gewöhnlichen Leben eigentlich gar nicht in Verbindung bringen, und doch hätte das junge Mädchen in diesem Moment sein Gebaren mit dem besten Willen nicht anders zu bezeichnen gewußt . Er strebte sichtbar ungeduldig vorwärts zu kommen – bei Frau Hellwigs schwerfällig gemessenem Gange ein Ding der Unmöglichkeit – und ließ mit hochgehobenem Kopfe seine Augen suchend über den Garten gleiten – das galt jedenfalls seiner kleinen Patientin. Rosa kam über den Kiesplatz gesprungen, um Aennchen zu holen, und Felicitas folgte den beiden bis hinter die erste Taxuswand, um das Wiedersehen zwischen Mutter und Kind zu beobachten. Die Regierungsrätin schlang freilich ihre Arme um das kleine Mädchen und tätschelte seine Wangen, aber währenddem schalt sie Rosa heftig aus, daß sie die Schlüssel zur Wohnung mitgenommen und sie gezwungen habe, in dem »entsetzlichen Kleid« durch die Stadt zu gehen. Die duftige Reisetoilette hatte in der That zum Teil ihre zarte Bläue eingebüßt und hing schlaff, welk und mit einem sehr mißfarbenen Saume über der Krinoline. »Nun, ich werde mir diese ganze Partie bis zum Schlußmoment zu den unerquicklichsten Ereignissen meines Lebens notieren!

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ab 56 Single Communitys Kostenlos Oldenburg Am Richtertisch, hoch oben im Saal, sitzt der Richter, ein großer, stark gebauter Mann mit breitem, grobgeschnittenem Gesicht. Schon mehrere Stunden lang hat er einen Fall nach dem andern entschieden, und schließlich ist etwas wie Überdruß und Düsterkeit über ihn gekommen. Es ist schwer zu sagen, ob es die Hitze und Schwüle im Gerichtssaal ist, die ihn bedrückt, oder die Schuld an dieser schlechten Laune die Beschäftigung mit allen diesen kleinlichen Zwistigkeiten trägt, die aus keinem andern Grunde entstanden zu sein scheinen, als um die Händelsucht und Unbarmherzigkeit und Geldgier der Menschen an den Tag zu bringen. Er hat gerade mit einer der letzten Verhandlungen begonnen, die heute durchgeführt werden sollen. Es handelt sich um die Forderung eines Erziehungsbeitrages. Dieser Fall ist schon am vorigen Gerichtstag verhandelt worden, und das Protokoll des früheren Prozesses wird eben verlesen. Daraus erfährt man fürs erste, daß die Klägerin eine arme Dienstmagd ist und der Beklagte ein verheirateter Mann. Weiter geht aus dem Protokoll hervor, daß der Beklagte erklärt hat, die Klägerin habe ihn zu Unrecht und nur aus Gewinnsucht hierher laden lassen. Er gibt zu, daß die Klägerin eine Zeit lang auf seinem Hof in Dienst gestanden hat; er aber habe sich während dieser Zeit in keinerlei Liebeshändel mit ihr eingelassen, und sie habe kein Recht, irgendwelche Unterstützung von ihm zu begehren. Die Klägerin jedoch hat an ihrer Behauptung festgehalten; und nachdem einige Zeugen vernommen waren, ist dem Beklagten auferlegt worden, einen Eid zu leisten, wenn er nicht verurteilt werden wolle, der Klägerin die verlangte Unterstützung zu zahlen. Beide Parteien haben sich eingefunden und stehen nebeneinander vor dem Gerichtstisch. Die Klägerin ist sehr jung und sieht ganz verschüchtert aus. Sie weint vor Scham und trocknet mühsam ihre Tränen mit einem zusammengeknüllten Taschentuch; es scheint, als könne sie es nicht auseinanderfalten. Sie trägt schwarze Kleider, die ziemlich neu und ungetragen aussehen, aber sie sitzen so schlecht, daß man versucht ist, zu glauben, sie habe sie sich ausgeliehen, um anständig vor Gericht erscheinen zu können. Was den Beklagten anlangt, so sieht man ihm gleich an, daß er ein wohlgestellter Mann ist. Er mag etwa vierzig Jahre alt sein und hat ein zuversichtliches und frisches Aussehen. Wie er da vor dem Richterstuhl steht, zeigt er eine sehr gute Haltung. Es sieht ja nicht aus, als fände er ein besonderes Vergnügen daran, dazustehen, aber er macht auch durchaus keinen befangnen Eindruck. Als das Protokoll verlesen ist, wendet sich der Richter an den Beklagten und fragt ihn, ob er an seinem Leugnen festhalte, und ob er bereit sei, den Eid zu schwören.

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ab 54 Single Stammtisch Soest Karlsruhe Und dann war Knecht Ruprecht gekommen in einem großen rauhen Pelz und hatte mit den Nüssen im Sacke gerasselt und drohend eine Ruthe unter dem Arme hervorgezogen. „Sind die Kinder artig, Muhme? Können sie auch beten? hatte er mit hohler Stimme gefragt. „Ja, die Mädchen wohl, aber der da, der Junge, der ist ein kleiner Trotzkopf, der nicht sein Weihnachtslied singen will; den nimm nur getrost in Deine Schneehöhle mit, Herr Ruprecht! Und da war das kleine Mädchen laut weinend und ihre Angst vergessend zu dem gefürchteten Manne hinübergelaufen. „Nein, nein, lieber Onkel Ruprecht, nimm den Army nicht mit! er ist nicht unartig; ich will auch keinen einzigen Pfefferkuchen haben. Und Nelly hatte mit eingestimmt in das trostlose Weinen, und schließlich mußte Knecht Ruprecht abziehen, ohne ein Gebet gehört zu haben, und das Trösten der Muhme und das Weinen der Kleinen scholl hinter ihm drein. Nur er, der Böse, weinte nicht; er lachte, als der letzte Zipfel des Pelzmantels verschwunden war, und behauptete kecklich, es sei gar nicht Knecht Ruprecht gewesen, sondern der Peter, der Kutscher, in Onkel Müllers umgekehrtem Pelze. An all diese trauten Erlebnisse des Kinderherzens dachte Army zurück, und unwillkürlich drängte sich ihm die Frage auf die Lippen: „Wißt Ihr noch? Dann schwieg er, wie erschreckt über seine Worte, die so unheimlich laut durch das stille Zimmer tönten; sie waren ja alle längst vergangen, diese Kinderträume – er war ein Mann geworden. Ein Mann? Nein, ein weichlicher Träumer, dem das bischen Unglück die Hand gelähmt! Dort oben saß sie jetzt, die alte Frau, und schrieb, um ihn zu retten, einen Brief, der ihr vielleicht der schwerste war im ganzen Leben, und sie that es, weil er kein Mann war. „Ich muß nach Hause. Lieschen nahm ihr Pelzjäckchen vom Stuhl. „O, bleibst Du nicht heute Abend? fragte Nelly.

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über 57 Er Sucht Sie Erlangen Hannover Aber nun sage mir: ist es denn möglich daß Du Dich für gefesselt an diesen Mann betrachten kannst, der mit unerhörter Tyrannei gegen Dich verfährt, mit vollkommner Willkür seiner Wege geht, Rücksicht keiner Art nimmt aber Dir die Freiheit so grausam mißgönnt daß er Dich wie ein böser Bube den ängstlich flatternden Vogel an einem Faden hält. Ist's nicht genug daß er um Deine Hand einen ehernen Reif geschmiedet hat, mußt Du ihm auch noch Deine Liebe bewahren? [200] „Meine Liebe Gehört Dir, entgegnete sie ruhig, aber ich trage die Fessel meines Verhängnisses. Das Verhängniß ist die ganze Kette unsres Schicksals, deren Anfang und Ende in der Hand Gottes liegt, und von der wir uns nicht losmachen können. Glaube mir, jeder Mensch hat sein Verhängniß, für das und gegen das er nichts kann; er muß sich ihm unterwerfen wie dem Alter und wie dem Tod. „Unterwerfen? Du, die so stark, so standhaft ihr Recht durchgesetzt und sich nicht dem Gemal unterworfen hat, Du Cornelie sprichst von Unterwerfung! „Ja, Leonor, weil ich nicht das Bewußtsein des Rechtes habe um mich darauf zu stützen. Das ist bei mir die höchste, die letzte Instanz; so hab' ich's in meinem ganzen Leben gehalten, und daß ich's jezt so halte, mitten auf diesem Ozean der Leidenschaft, der mir wie jede Unermeßlichkeit lockend winkt und fernab mit dem Himmel zu verschwimmen scheint – der mir Inseln der Seligen zeigt, und ich weiß nicht was für berauschende, magische Bilder vorspiegelt – zwischen dessen Klippen und Wogen mein Lebensnachen fremd und unerfahren ist – daß ich's dennoch so halten will . dazu sei Gott mir gnädig . und Du, Leonor! [201] Sie richtete sich auf in seinen Armen; sie war nicht mehr blaß, bebend und erschöpft; hoch, groß und fest stand sie vor ihm. Der wundervolle Glanz extatischer Begeisterung leuchtete über Stirn, Augen und Wangen, während um den Mund, den Verräther süßer Schwäche, ein schmerzliches Lächeln sich legte. So warf sie sich in seine Arme, so umschlang sie ihn, so drückte sie einen Kuß auf seine Lippen – und ihm war zu Muth als werde sie sich in eine Flamme verwandeln und ihn verzehren – so machte sie sich los und verschwand im Nebenzimmer, und wie einer überirdischen Erscheinung starrte er träumerisch ihr nach. Allmälig kam er zur Besinnung. Ich sehe dich nie wieder! rief er, taumelte auf einen Stuhl, und Thränen stürzten ihm konvulsivisch aus den Augen. – O schäme dich, Leonor! sprach er nach einer Weile gefaßter, sie .

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ab 58 Singletanz Klubhaus Sachsenring Zwickau Ingolstadt Er ließ ihr keine Zeit zur Antwort. Im Sturmschritt – voran der dahinstiebende, in Dienstfertigkeit ersterbende Haushofmeister und mit Kopfschütteln nachstrebend Freund Rüdiger – führte er die junge Frau die Treppe hinauf durch Prachtsäle, denen sich eine herrliche Spiegelgalerie anschloß. Liane sah sich am Arm des hohen, stolzen Mannes dahinschreiten – der Gestalt und Haltung nach gehörten sie zusammen; aber welch eine himmelweite Kluft lag zwischen den Seelen, die ein geschäftsmäßiger Vertrag, sanctionirt durch Priesterwort, heute aneinander geschmiedet hatte! Der Haushofmeister schlug mit feierlich bedeutungsvoller Geberde die Flügel der Ausgangsthür zurück – eine Art von Schwindel ergriff die junge Frau; trotz der klafterdicken Steinwände und der imposanten Deckenwölbung war es schwül und heiß in der Galerie; die ganze Glühhitze der Julisonne fiel durch die unverhüllten Scheiben der langen Fensterreihe – und dort an der gegenüberliegenden Wand des weiten Salons loderten die hellen Flammen im Kamin. Dicke Teppichstoffe bedeckten die Wände, den Fußboden und drapirten Fenster und Thüren; auf den letzteren lagen noch besondere, hermetisch schließende, wattirte Flügel – überall sah man das ängstliche Bestreben, Wärme zu erzeugen und die äußere Luft abzuwehren, und in dieser schweren Atmosphäre, die auch noch ganze Wolken starker Essenzen erstickend füllten, saß ein fröstelnder Mann. Seine Füße, nahe an die prasselnden Holzklötze gerückt, waren in seidene Steppdecken gehüllt; ihre ganze Lage hatte etwas leblos Unbewegliches; dagegen zeigte der Oberkörper eine fast jugendlich graziöse Leichtigkeit in der Haltung. Er war im schwarzen Frack, und über der schneeweißen Halsbinde saß ein kleines, feines, kluges Gesicht, dessen kränkliche Blässe leichenhaft angehaucht wurde durch das unerquickliche Gemisch von Tageslicht und bleichgelbem Flammenschein – das war der Hofmarschall Baron von Mainau. „Lieber Onkel, erlaube mir, Dir meine junge Frau vorzustellen,“ sagte Mainau ziemlich lakonisch, während Liane den Schleier über die Hutkrempe zurückschlug und sich verbeugte. Die kleinen braunen Augen des alten Herrn richteten sich scharf auf ihr Gesicht. „Du weißt ja, mein lieber Raoul,“ versetzte er langsam und bedächtig, ohne den Blick von der Erröthenden wegzuwenden, „daß ich die junge Dame nicht als Deine Frau begrüßen kann, bevor unsere Kirche die Ehe sanctionirt hat. „Mit nichten, Onkel! fuhr Mainau auf. „Ich erfahre erst in diesem Augenblicke, bis zu welcher haarsträubenden Rücksichtslosigkeit Deine Bigotterie sich steigern kann, sonst würde ich wohl einer solchen Auslassung vorzubeugen gewußt haben. „Ta, ta, ta – nicht ereifern, bester Raoul! Das sind Glaubenssachen, und darüber streiten noble Naturen nicht,“ sagte der Hofmarschall begütigend – es war nicht zu verkennen, der schwächliche Mann mit dem geistreichen Gesichte hatte Furcht vor der drohenden Stimme des Neffen. „Einstweilen heiße ich Sie als Gräfin Trachenberg willkommen – Sie tragen einen vortrefflichen Namen,“ wandte er sich an Liane. Er reichte ihr seine Rechte begrüßend hin – sie zögerte, ihre Hand zwischen diese bleichen, schmalen, etwas verkrümmten Finger zu legen; ein zorniger Schrecken zitterte in ihr nach. Sie hatte gewußt, daß die Ehe noch einmal, am selben Tage, nach katholischem Ritus eingesegnet werden solle – die Mainaus waren Katholiken –, aber daß man die in Rudisdorf vollzogene protestantische Trauung für so vollkommen null und nichtig in diesem Hause erklärte[WS 1], das traf sie wie ein niederschmetternder Schlag. Der alte Baron that, als bemerke er ihr Zögern nicht, und ergriff statt ihrer Hand die Spitze einer ihrer niederhängenden Flechten.

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über 42 Amelie Die Deutschen Flirten Sehr Subtil Offenbach Am Main

über 60 Amelie Die Deutschen Flirten Sehr Subtil Offenbach Am Main – Sie hatte wirklich diesen Ausdruck gebraucht. Der Detektiv stutzte. Ohne Frage waren Ethel Fartaday diese Zweifel erst infolge fremden Einflusses aufgestiegen. Und – Offizier, – gerade darauf war sie verfallen? Mit einem Male lichtete sich das Dunkel für Manhards geistiges Auge. Niemand anders hatte die junge Engländerin hierher geschickt als ihr Vater. Und zwar aus dem Grunde, weil der Gouverneur dem neuen Aufseher der „Elisabeth“ trotz dessen tadelloser Ausweispapiere noch immer nicht traute, weil man in ihm eine Persönlichkeit vermutete, die man aus irgendwelcher Veranlassung fürchtete. Wenn hierüber für den Detektiv noch irgendein Zweifel bestand, so wurde dieser dann durch das Verhalten des Hauptmanns Fartaday vollständig behoben. Der Offizier hatte kaum seinen Rundgang durch das Schiff beendet, als er Manhard für einige Zeit völlig mit Beschlag belegte und mit ihm ein Gespräch über das deutsche Heer begann, – offenbar nur in der Absicht festzustellen, wieweit der Schriftsteller auf diesem Gebiet bewandert war. – Der [62] Detektiv mußte innerlich über die Ungewandtheit lächeln, mit der Percy Fartaday hier den beauftragten Aushorcher spielte. Jedenfalls durfte der Hauptmann mit dem Erfolge dieser Unterhaltung kaum zufrieden sein. Manhards Antworten und Ansichten wurden so vorsichtig vorgebracht, daß der Offizier daraus nicht die geringsten Schlüsse ziehen konnte. Als sich die beiden Gäste dann verabschiedet hatten und in dem Polizeiboot davonruderten, rief Ethel Fartaday dem an der Reling stehenden Deutschen noch ein lautes: „Auf Wiedersehen! zu. Ihr Vetter Percy verzog darauf spöttisch die Lippen und sagte leise, um von den vier Eingeborenen nicht verstanden zu werden: „Dein Vater hat, glaube ich, ganz richtig vermutet: Dieser Manhard, den Du Dir in Bombay zum ständigen Begleiter erkoren hattest, ist nie im Leben ein Schriftsteller, vielmehr ein mit allen Salben gesalbter Mensch von großer Selbstbeherrschung und raffinierter Schlauheit, – wahrscheinlich ein Offizier, der in geheimer Mission hier in Indien weilt. meinte die junge Dame ärgerlich. „Du bist ebenso voreingenommen wie mein Vater! Und ich bedauere sehr, daß ich mich zu dieser nutzlosen Spioniererei überhaupt hergegeben habe.

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