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Das junge Mädchen hatte eine Altstimme. Ihre Stimme hatte jenen Klang, der wie ein tiefer, voller Glockenschlag ohne hörbare Vorbereitung sich gleichsam aus der Brust löst – jene Färbung, wie sie auch dem Cello eigen; der Ton, der ohne irgendwelche faßbare, scharfe Kante in der Luft verschwimmt, trägt einen Hauch leiser Schwermut, den Ausdruck unergründlicher Gedankentiefe. Die alte Mamsell mit ihrem seltenen musikalischen Verständnis und der großartigen Ausbildung, die ihr eigenes Talent einst durch tüchtige Meister erhalten, hatte dieses köstliche Material vortrefflich geschult – Felicitas sang namentlich deutsche Lieder in wahrhaft klassischer Weise . Sie hatte gefunden, daß sie die Aufregung des Kindes stets beschwichtigte, wenn sie in leisen Tönen irgend eine getragene Melodie anhob; später ließ sie ihre Stimme auch gewaltiger ausströmen – begreiflicherweise jedoch nie, wenn sie feindliche Ohren in der Nähe wußte. »Du junges Grün, du frisches Gras,« dieses tiefsinnige Schumannsche Lied klang jetzt durch das stille Krankenzimmer mit so keusch beherrschtem Ausdruck, wie er nur aus einer reinen Mädchenseele kommen kann. Felicitas sang die erste Strophe weich, in ergreifender Einfachheit und mit zurückgehaltener Kraft, aber mit Beginn der Worte: »Was treibt mich von den Menschen fort, mein Leid, das hebt kein Menschenwort,« da brauste die mächtige Stimme auf, wie Orgelklang – in diesem Augenblicke wurde droben im Zimmer des Professors ein Stuhl nicht gerückt, sondern fortgeschleudert – rasche Schritte eilten nach der Thür, und schrill und heftig wie Sturmläuten scholl plötzlich eine Klingel durch das menschenleere Haus. Es war das erste Mal, daß im Studierzimmer des zweiten Stockes der Glockenzug in Bewegung gesetzt wurde. Friederike eilte atemlos die zwei Treppen hinauf und Felicitas schwieg tödlich erschrocken. Nach wenig Augenblicken polterte die alte Köchin wieder herab und trat in das Krankenzimmer. »Der Herr Professor läßt dir sagen, du solltest nicht mehr singen – er könnte nicht arbeiten,« rapportierte sie in ihrer rauhen, rücksichtslosen Weise. »Er war kreideweiß und konnte kaum sprechen vor Aerger . Was machst du denn aber auch für dumme Sachen? Hab ich doch mein Lebtage so 'was nicht gehört – du singst ja akkurat wie ein Mannsbild, und – daß Gott erbarm' – das Lied!

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ab 38 Singles Bad Harzburg Darmstadt Ihre Geschichte ist recht, recht traurig, mein Freund. Auf dem Grenzsteine dort oder noch besser unter dem Wegweiser an der Landstraße wollen wir uns niedersetzen, die Taschentücher hervorziehen und nachdenken über unser Schicksal und über den Weg, neben welchem wir stillsitzen. Heute am Nachmittag hab ich Ihnen auch mit Lachen von meinem närrischen Dasein erzählt; ach, jetzt hätte ich wohl Lust, Ihnen in einem andern Ton eine andere Geschichte von mir zu erzählen, wenn es mir oder Ihnen im geringsten nützlich wäre. Wenn ich ein Mann wäre, so würde ich mir einen nobeln Krieg irgendwo in der Welt aufsuchen und darin etwas tun, was mir Freude machte oder nur Ruhe gäbe oder auch nur die Gelegenheit, mit Gleichmut zu verbluten. Ich hasse diesen Mondenschein, und ich fürchte mich vor diesen surrenden Käfern. Es sind Gespenster des Frühlings, der nicht mehr ist. Sie lügen sich das Leben nur noch vor, und ich bin wie sie und halte mich meiner Nerven wegen in Bumsdorf auf – Maikäfer, flieg, Maikäfer, flieg! Ach, Herr Leonhard Hagebucher, wir passen recht gut zueinander, Sie und ich; kommen Sie, wir wollen uns auf den Stein an die Landstraße setzen und warten – warten. Vielleicht lese ich Ihnen auch einmal im Sonnenschein aus dem Buche meines Lebens eine finstere Seite vor. Weine nicht, Lina, mein Herz, es ist doch eine schöne Nacht; auch für dich wird einst die Zeit kommen, wo du von der Gefangenschaft im heißen Lande Afrika wirst erzählen können. Lustig, lustig, höre nur den Frosch dort – welch ein Komiker! Satt, zufrieden und dankbar – den Burschen lob ich mir, und horch, wer ist das? Den lob ich mir auch! Der Vetter Wassertreter! Vivat, der Vetter Wassertreter! Welle auf Welle rollten die Fluten des neuen Lebens heran und umspülten wachsend und steigend das Herz des Afrikaners.

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ab 42 Single Bar Cottbus Münster Ich hatte offen, unbefangen gesprochen. Der Ton meiner Stimme, mein rückhaltsloser Blick schienen sie beruhigt zu haben. „Ich bedaure nur,“ sagte sie, „daß die Herren meinen Mann nicht hier finden. Er mußte heute früh unerwartet eine nicht aufzuschiebende Reise antreten, von der er noch nicht zurück ist. Ich erwarte indeß seine Rückkehr jeden Augenblick. Sie war doch roth geworden, wie sie das sprach. Sie hatte aber auch unterdeß – ich merkte es wohl – forschend in mein Gesicht geblickt. Sie konnte nichts darin gelesen haben. Ich war unbefangen geblieben. „Darf ich um die Erlaubniß bitten, gnädige Frau,“ sagte ich, „dem Brautpaare meine Glückwünsche darzubringen? „Es wird mir ein Vergnügen sein, Sie hinzuführen,“ erwiderte sie. Sie sah sich nach den Brautleuten um. Auf einmal war sie blaß, wie eine Leiche. Ich folgte ihrem Blick. Meinen ganzen Körper durchfuhr etwas. Es war eine furchtbare, gleichsam wilde Ahnung, die mich zu Boden drücken wollte, aber sie schnellte mich heftig wieder empor. Der Blick der unglücklichen Frau und der meinige, sie hatten beide den Bräutigam getroffen, und sie trafen beide in seinen Blick, der nicht auf uns Beide, der aber auf mich gerichtet, und in diesem Augenblick nicht glühend, nicht finster, nicht durchbohrend war.

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ab 45 Single Party Heidelberg Heute Göttingen Zwischen den freien Nomaden und den Wollos besteht das innige, eindeutige Verhältnis wie zwischen Hund und Katz oder wie zwischen meinem Fennek Mukki und den Wüstenmäusen. Dieses Lager ist eine Lichtung in einem Gestrüpp von baumartigen Kugeldisteln. Ich möchte den sehen, der ein solches Gestrüpp durchquert! Stehen die Kugeldisteln sehr dicht und in zwei Reihen, so bilden sie ein Verhau, im Vergleich zu dem etwa Stacheldraht wie Bindfaden zu bewerten ist. Wer diesen Schlupfwinkel fand? Fennek! Freund Mukki war es, der auf der Jagd hinter einem Stinkmarder in das Dickicht schlüpfte, uns so den einzigen Zugang zeigte und nach kurzem Kampf mit dem Marder gründlichst abgeseift werden mußte, [8] da dies scheußliche Tier ihn in der Todesangst angespritzt hatte: Vergleiche Skunks, Nordamerika. Die Lichtung bot noch den Vorteil, daß an der Nordseite ein Haufen Felstrümmer lag, die so etwas wie eine Grotte bildeten. Außerdem konnte man von der Spitze eines dieser Felsen aus die ganze Hochebene drüben mit dem Glase überschauen. Die Wollos jagten Giraffen, offenbar auf höheren Befehl, denn sie suchten die Tiere lebend zu fangen. Nachts konnten wir auch ihre Lagerfeuer sehen, aber ein zweites Mal wollten wir sie doch nicht beschleichen, da die tadellos berittenen Kerle eine Menge Hunde bei sich hatten und da auch ihre Bewaffnung bewies, daß sie mit Geschick sich irgendwo und irgendwie moderne Büchsen „geborgt“ hatten. Die Wollos sind eben auch zumeist Banditen, und ihr Untertanenverhältnis zum Kaiser von Abessinien gleicht etwa den Beziehungen eines unverbesserlichen Landstreichers zur Landpolizei, – man geht sich aus dem Wege, und der eine Teil stiehlt, wo er kann, und die Polizei ist dann stets … anderswo. – Es war abend geworden, und Gabara, Herr Homra, Hochwürden der Oberpriester, auch Kalidscha genannt, sowie ich saßen vor der Grotte auf Moos und Decken und warteten auf die Rückkehr unserer fünf Krieger, die drunten am Bach für die Dromedare frisches Gras und für uns frisches Wasser holen sollten. Mein Fennek lag zusammengerollt [9] zwischen meinen Beinen, seine prächtige Standarte hatte er mir liebevoll in den Schoß gelegt, sie roch leider noch immer nach dem Stinkmarder und nicht nach Ambra. Homra, wie stets bis auf einen Sehschlitz eingewickelt und unnahbar und stumm wie ein giftiger Stachelfisch, entnahm mit einem Grunzen, das wohl „Sie gestatten doch“ bedeuten sollte, meiner Zigarrentasche eine von Reginalds besten Importen und rauchte sie umständlich an. Der alte Kerl, der uns seine Begleitung förmlich aufgedrängt hatte, war mir äußerst zuwider. Er sollte tatsächlich stumm sein – sollte … Ich hatte ihn stark im Verdacht, daß er am Aussatz litt, – ich hatte überhaupt so manches an ihm bemerkt, das sehr zu denken gab.

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über 48 Dating Seite Österreich Kostenlos Magdeburg Es war ein hübsches achtzehnjähriges Ding, und ich wußte von Adelheids weiblichem Liebesboten, daß es ein für seine jungen Jahre ausnahmsweise ernstes, sehr sittsames, sehr religiöses Mädchen war. »Auf die kann ich ebenso wie auf Mine bauen,« beruhigte mich die Geliebte. »Marie geht für mich durchs Feuer. Sie muß mir in die Hand geloben, daß sie mich nicht verrät, dann bin ich ihrer Verschwiegenheit sicher. Also richtig, an einem der nächsten Abende begab ich mich nach dem Gymnasium, ein Schulbuch unter dem Arm. In der Nacht konnte ich nicht hinausgelassen werden, das hätte am Ende die Pedell-Familie hören können. Um half elf würde es ihnen nicht auffallen, wenn einer die Haustür schloß; sie würden einfach glauben, daß es jemand von der Familie Karmer oder einer der Pensionäre sei. Ich konnte mich also erst am Morgen, etwa ein halbes Stündchen vor Beginn des Unterrichts, entfernen; das Buch sollte als Legitimation dienen; ich hatte es mir vielleicht von meinen Vettern oder sonst einem der mir befreundeten Pensionäre geliehen. Daß ich um diese Zeit von des Direktors Töchterlein kam, auf diesen wahnsinnigen Gedanken würde natürlich, ohne sonstige Anzeichen, keiner verfallen. Mine erwartete mich schon an der Tür. Wir schlichen leise die zwei Treppen hinauf. Das war so recht etwas für meinen abenteuerlustigen Sinn. Stärker als meine Furcht vor Entdeckung war meine innere Gehobenheit, mein geschmeicheltes Selbstgefühl; angenehm durchrieselten mich die Schauer der Romantik. Wie einer der Helden aus den berühmten Dichtungen kam ich mir vor. Oben in der Küche fand ich die Marie. Sie schlug betreten, verschämt die Augen nieder, und ich konnte nicht ergründen, ob ihre fromme sittliche Empörung oder die Romantik der Situation ihr jungfräuliches Gemüt bewegte. Sobald auf dem Korridor etwas raschelte, stießen mich die Mädchen in ihre nebenan liegende Kammer.

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