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Und mehrmals hatte ihn Bertha murmeln hören: „Es geht nicht anders! Die Wedekindin ruft mich bei Tag und bei Nacht! Wie er denn überhaupt öfters darüber klagte, daß ihn mitten im ruhigen Gemach Stimmen belästigten, deren Gemurmel und Zanken er auf übernatürliche Einflüsse zurückführte. Es war am fünfzehnten, gegen halb elf Uhr früh, als der Beisitzer mit seiner Bruderstochter vor dem unfreundlichen Haus in der Kreuzgasse Halt machte. Der Bauernknecht, der die einspännige Karre gelenkt hatte, trug den mißfarbigen Weidenkorb mit den Habseligkeiten der stark durchrüttelten Fahrgäste breitstolpernd die Treppe hinauf, während ein dienstwilliger Bube sein Klickerspiel unterbrach und den Gaul bei den Zügeln nahm. Der Knecht ward abgelohnt, sagte: „Lebt wohl, Herr! und rasselte unter dem neugierigen Gaffen sämtlicher Nachbarsleute fröhlich von dannen. Adam Xylander und Bertha reinigten sich vom Staub ihrer zweistündigen Fahrt und begaben sich dann ins Wohnzimmer. Kurz nach Elf erwarteten sie den Arzt. Bertha brannte vor Ungeduld, sein Urteil zu hören. Sie bangte ein wenig, Doktor Ambrosius werde ihr Vorwürfe machen, daß sie den Aufbruch von Königslautern nicht hintertrieben habe. Der Arzt kannte ja nicht den unbezwingbaren Eigensinn ihres sonst so gutartigen Oheims. Schweigend saßen die zwei am Fenster. Bertha fand diese niedrige Wohnstube mit dem verbogenen Querbalken inmitten der rauchschwarzen Decke um so erdrückender, je frischer und reiner da draußen die Waldluft gewesen war und der duftige Hauch der Wiesen und Kleefelder. Das einzige, was sie mit diesem plötzlichen Tausch versöhnte, war das Bewußtsein, daß hier in der sommerlich heißen Stadt der klügste, geistvollste, liebenswürdigste Mann lebte, der jemals ein teilnehmendes Wort an sie gerichtet, Herr Doktor Ambrosius. Sie sträubte sich zwar, aber es half nichts: der sieghafte junge Arzt mit dem schön aufwärts gekräuselten Schnurrbart und den feurigen Augen war und blieb nun einmal seit jener ersten Begegnung das unsterbliche Ideal ihrer verspäteten Träume. Sie verehrte ihn selbstlos. Ohne die leiseste Hoffnung, sein Herz zu rühren, jauchzte sie schon im tiefsten Grund ihrer Seele, wenn sie sich die verzehrende Glut seiner Blicke nur vorstellte. Doktor Ambrosius kam mit dem Glockenschlag Elf.

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ab 26 Kosten Partnervermittlung Eifelherz Köln Er legte den Kopf des Mädchens niedriger und besprengte ihr Gesicht mit dem Wasser. Sie öffnete die Augen und zitterte. Tarling ging zum Kamin hinüber. Das Papier war bis auf eine kleine Ecke vollständig verbrannt. Er bückte sich schnell, hob sie auf und betrachtete sie aufmerksam. Dann drehte er sich um, sah, daß der Ständer mit Briefpapier nicht mehr an der alten Stelle stand und lachte. »Sie wollten mir wohl etwas vormachen? fragte er grimmig, ging zur Tür, schloß sie ab, steckte den Schlüssel in die Tasche und stellte sich mit dem Rücken gegen den Ausgang. »Geben Sie mir jetzt das Blatt heraus, Milburgh, das Sie eben in die Tasche gesteckt haben. »Sie haben doch gesehen, daß ich es verbrannt habe, Mr. »Sie sind ein gemeiner Lügner! Sie wissen sehr gut, daß ich Sie nicht aus diesem Raum herauslasse, solange Sie noch im Besitz des Schriftstückes sind. Sie haben versucht, mich hinters Licht zu führen, denn Sie haben nur ein leeres Stück Schreibpapier verbrannt. Geben Sie das Geständnis jetzt heraus! »Ich gebe Ihnen aber die Versicherung –«, begann Milburgh. »Heraus mit dem Schriftstück! rief Tarling. Mit einem verlegenen Lächeln holte Milburgh das zerknitterte Dokument aus der Tasche.

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über 52 Partnervermittlung Bettina Köhler Würzburg Ist's, wo der Niger brausend geht? Ist's, wo der Sand der Wüste weht? O nein, nein, nein usw. und welche deshalb für den Deutschen von Interesse und literarisch- wie politisch-historischer Bedeutung sein muß, weil sie mit einem Liede, welches er selbst bis in die jüngste Zeit gern und häufig sang, eine unverkennbare Ähnlichkeit besitzt. Ja, das Vaterland war sehr groß und sehr schön, und sehr hübsches, angenehmes, verständiges, aber auch sehr kurioses Volk lief darin herum. Mit einer ausgezupften Ähre in der Hand ging der Afrikaner weiter, und die Vorstellung, die Landenge von Suez durchgraben zu helfen, würde ihn heute nicht bewogen haben, von der Universität Leipzig durchzubrennen. Dagegen erschien ihm die Idee, der deutschen Nation öffentliche, gut honorierte Vorlesungen über das Tumurkieland zu halten, in der Tat recht einleuchtend und leicht ins Werk zu setzen. fragte er den dunkeln Horizont, den warmen Nachtwind und die funkelnden Sterne und fügte hinzu: »Nur Mut – und Selbstvertrauen bis zur Unverschämtheit, Hagebucher! Zeige ihnen, mein Sohn, daß du doch nicht so ganz umsonst so lange in die Schule der Troglodyten gingst und mit einigem Nutzen am Mondgebirge den Eselskopf trugst, auf Erbsen knietest und die Rute bekamst. Weshalb solltest du es nicht wagen, Alter, den Kampf mit dieser närrischen Zivilisation von neuem aufzunehmen – wer weiß, wieviel Honig die Biene in sich hat? Jedenfalls, mein Kind, hast du weder Ruf noch Ruhm zu verlieren; und zu gewinnen –« Er brach ab und seufzte tief; doch es war ein Zauber in dieser Nacht, und er konnte auch schon den Gedanken an Gewinn tapfer von sich abschütteln. Seine Schritte wurden immer länger, er ging körperlich und geistig durch, und es war ein großes Wunder, daß er mit heilen Gliedern auf der Bumsdorfer Landstraße wiederanlangte. Nochmals hielt er an und horchte auf ein Rauschen seitwärts von des Vetters Wassertreter tadellos gehaltenem Pfade. Da war ein laufender Brunnen und eine Steinbank daneben inmitten einer Baumgruppe, ihm wohlbekannt aus seinen Knabenjahren. Obgleich er den Platz schon am hellen Tage einige Male aufgesucht hatte, so behagte es ihm doch auch jetzt in dieser Nacht wieder, daß der Strahl noch immer so frisch und kräftig in das Becken schoß, daß das lustige Gesprudel und Geplätscher während seiner Abwesenheit nicht versiegt war. Er beugte sich nieder, um gleich dem alten Zyniker mit der hohlen Hand zu schöpfen, besann sich jedoch eines Bessern und hielt den Mund an die Rinne wie vorzeiten und trank in vollen Zügen. Oft hatte er an diesen Quell denken müssen in dem heißen, glühenden Felsental von Abu Telfan und hätte oft mit Freuden ein Jahr seines Lebens für eine Minute an dieser Stelle hingegeben. Nun dachte er daran zurück und richtete sich wiederum dankbar und klüger in die Höhe.

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über 30 Frauen Über 45 Treffen Leipzig Nebenbei hatte auch die schöne junge Frau den Vorzug eines hübschen Titels – sie war die Witwe eines Regierungsrates in Bonn. Es konnte der Welt gegenüber ganz und gar nichts schaden, wenigstens eine kleine Regierungsrätin in der Familie zu haben, da Herr Hellwig sich stets starrköpfig geweigert hatte, seine Gattin zu einer Frau Kommissionsrätin oder dergleichen zu machen. Frau Hellwig saß am Fenster auf der Estrade. Man hätte meinen können, die Zeit sei auch spurlos an dem feinen, schwarzen Wollkleide, an Kragen und Manschetten vorübergegangen; bis auf die kleine Nadel, die den Kragen unter dem Kinne zusammenhielt, war der Anzug genau derselbe, wie wir ihn am ersten Abend an der großen Frau kennen gelernt haben. Nur erschien die Büste voller; die engen Aermel umschloßen drall die starken Oberarme, und der Schneider hatte, vielleicht heimlicherweise, den Rock faltenreicher um die plumpe, sehr ungraziöse Taille gereiht . Ihre großen weißen Hände lagen mit dem Strickzeuge feiernd im Schoße – sie hatte in diesem Augenblicke Wichtigeres zu thun. An der Thür, in sehr ehrerbietiger Entfernung stand ein Mann; seine schmale Gestalt steckte in einem abgeschabten Rocke, und die Hand, die er öfter beim Sprechen hob, war voller Schwielen. Er sprach leise und stockend – war es doch so unheimlich still im Zimmer; nur das Ticken der Wanduhr begleitete seinen Vortrag. Aus dem Munde der gestrengen Frau kam kein ermutigendes Wort, ja, es schien, als fehle dieser regungslosen Gestalt sogar der Atemzug, als könne der starre, unbewegliche Blick stets und immer nur das eine Ziel haben – das ängstliche, blasse Gesicht des Mannes, der endlich erschöpft schwieg und sich mit seinem kattunenen Taschentuche den Schweiß von der Stirn wischte. »Sie sind an die Unrechte gekommen, Meister Thienemann,« sagte Frau Hellwig nach einer abermaligen Pause kalt. »Ich zersplittere mein Geld nicht in so kleine Kapitalien. »Ach, Madame Hellwig, so ist's ja auch gar nicht gemeint; ich werde doch nicht so unbescheiden sein! entgegnete der Mann lebhaft und trat einen Schritt näher. »Aber Sie sind bekannt als eine wohlthätige Dame, denn Sie sammeln jahraus jahrein für die Armen und stehen so oft im Wochenblatte mit Lotterien und dergleichen, und da wollte ich nur bitten, mir für ein halbes Jahr gegen Zinsen das Kapitälchen von fünfundzwanzig Thalern aus dem Gesammelten vorzustrecken. Frau Hellwig lächelte – der Mann wußte nicht, daß dies ein Todesurteil für seine Hoffnung war. »Ich könnte beinahe denken, es sei nicht ganz richtig bei Ihnen, Meister Thienemann – diese Zumutung ist wirklich neu! sagte sie beißend.

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über 54 Kölner Stadt Anzeiger Bekanntschaften Offenbach Am Main Sein Mund preßte sich fest zusammen, wurde streng. Seine Augen suchten die junge Angestellte. Ein grübelndes, mißtrauisches Forschen lag darin. Ursel bemerkte es nicht – sie schaute erschrocken auf ihre Vorgesetzte, die sie nie zuvor so erregt gesehen hatte. Ein Hoteldiebstahl – wie aufregend. Allein der Gedanke, daß ein Dieb hier im Hause war. »Was für Schmuck war denn in dem Köfferchen? hörte sie den Professor fragen. Ihre Augen wanderten von Fräulein Lang zu Weißenborn. Sie sah etwas Kaltes, Fremdes in seinem Blick und wurde blaß. Ihr war, als habe eine wuchtige Hand nach ihr geschlagen. Und der Professor hielt ihre Augen fest, während Fräulein Lang aufzählte: »Mehrere Ringe, darunter ein besonders wertvoller Smaragd, Armbänder, ich glaube ein halbes Dutzend, Schmucknadeln, Goldketten und eine Perlenkette – ach, was weiß ich, es ist ein ganzes Vermögen gestohlen worden. Als sie die Perlenkette erwähnte, war Ursel zusammengezuckt. Auf ihrem Gesicht lag etwas Scheues. Verstört blickte sie den Professor an. Plötzlich entspannte sich sein Gesicht etwas. »Wann wurde denn der Schmuck gestohlen? Sicher gestern oder heute? »Das eben weiß Madam Durand nicht einmal genau.

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über 48 Hoya Id Single Vision Lens Hamburg Der Prozeß Rohan konnte die Lage nur verschlimmern. [389] schlimmem. Nach dem Affront dieser Verhaftung ziehen sich alle Gutgesinnten vom Hof zurück. In diesem Fall fühle ich mich auf Seiten des brüllenden Pöbels vor dem Pariser Parlament, der peremptorisch die Freiheit des Kardinals fordert. Es ist mir nicht leicht geworden, die Ruhe von Froberg mit Paris zu vertauschen. Aber unser aller Schicksal hängt vielleicht von den nächsten Wochen ab, und ich kann nicht untätig zusehen. Der Einfluß, der mir beim König noch geblieben ist, muß ausgenutzt werden. Warum ich Ihnen die Reise zumute, und damit leider auch dem Kleinen, von dem Sie, obwohl er auf dem Lande viel besser aufgehoben wäre, zu trennen sich weigern, möchte ich noch mit einigen Worten erklären, da ich, wie Sie wissen, mündliche Auseinandersetzungen, die leicht in Szenen ausarten, vermeide. Mir fehlt noch das Vertrauen zu Ihnen. Montbéliard und Etupes sind zu nah, als daß ich nicht fürchten müßte, die Mutter meines Erben könnte sich vergessen. Mai 1786. Ich sehe mich genötigt, Ihnen vor Ihrer Abreise noch diese Zeilen zukommen zu lassen, damit Sie orientiert sind, was ich von Ihnen erwarte. Ich sah gestern den Prinzen Montbéliard. Sie werden ihm also in der Gesellschaft auch begegnen, [390] und es ist selbstverständlich, daß wir, um jedes Gerede unmöglich zu machen, ihm nicht aus dem Wege gehen können. Ich nehme Ihnen dabei das feierliche Versprechen ab, daß Sie die Beziehungen zu ihm nicht erneuern werden. Ich will Sie nicht an die Pflicht der Dankbarkeit erinnern, die Sie mir gegenüber, der Sie und Ihr Kind vor öffentlicher Schande rettete, empfinden müßten.

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ab 54 Suche Frau Zum Kennenlernen Kostenlos Hamburg »Er muß ein glaubensstrenger Mann sein, einer jener finsteren Eiferer, die zwar mit eiserner Konsequenz nach Gottes Geboten leben, aber auch eben deshalb unerbittlich und unnachsichtlich die Fehler und Schwächen anderer richten. Ein leises, heiseres Gelächter schlug an Felicitas' Ohr. Die alte Mamsell hatte eine eigentümliche Art von Gesichtszügen, bei welchen man nie fragt: »sind sie schön oder häßlich? Die herzerquickende Sprache weiblicher Sanftmut und Güte, eines tiefsinnigen Geistes vermittelt hier zwischen den strengen Anforderungen der Schönheitsgesetze und der eigenwillig formenden Natur – wo die Linie abweicht, da ergänzt der Ausdruck, aber eben deshalb kann uns auch diese Gattung Gesichter plötzlich vollkommen fremd werden, sobald ihre gewohnte Harmonie gestört wird. Tante Cordula erschien in diesem Augenblicke förmlich unheimlich; es war ein Hohngelächter, wenn auch ein leises, gedämpftes, welches sie ausstieß; ihr sonst so stilles, liebes Gesicht hatte etwas Medusenhaftes, durch den plötzlichen Ausdruck unsäglicher Bitterkeit und einer namenlosen Verachtung. Jene Aeußerung im Verein mit dem seltsamen Gebaren der alten Mamsell warfen abermals einen schwachen Lichtreflex auf ihre geheimnisvolle Vergangenheit, aber nicht ein leitender Faden wurde sichtbar in dem dunklen Gewebe, und auch jetzt that sie alles, um den Eindruck ihres momentanen Sichgehenlassens bei dem jungen Mädchen zu verwischen. Auf dem großen, runden Tische mitten im Zimmer lagen verschiedene Mappen, sie waren geöffnet. Felicitas kannte die verstreut umherliegenden Blätter und Hefte sehr gut. Da, auf grobem, vergilbtem Papiere, mit verblichener Tinte und oft in sehr verzwickten Hieroglyphen hingeworfen, leuchteten Namen wie Händel, Gluck, Haydn, Mozart – es war Tante Cordulas Handschriftensammlung berühmter Komponisten. Bei Felicitas' Eintritt in das Zimmer hatte die alte Dame in den Papieren gekramt, die, jahrelang unausgelüftet hinter den Glasscheiben liegend, jetzt einen durchdringenden Modergeruch ausströmten. Sie nahm schweigend die Arbeit wieder auf, indem sie die Papiere mit großer Vorsicht und Behutsamkeit in die Mappe schob. Der Tisch leerte sich allmählich, und dadurch wurde auch ein tiefer unten liegendes, dickes, geschriebenes Notenheft sichtbar. »Musik zu der Operette ›Die Klugheit der Obrigkeit in Anordnung des Bierbrauens‹, von Johann Sebastian Bach,« stand auf dem Titelblatte. Die alte Mamsell legte bedeutungsvoll den Finger auf den Namen des Komponisten. »Gelt, das kennst du noch nicht? fragte sie mit einem wehmütigen Lächeln. »Das hat viele Jahre zusammengerollt im obersten Fache meines Geheimschrankes gelegen .

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über 41 Jon Hamm Dating Show Clip Pforzheim Denke an deine Kinder und auch an mich, Tantchen, um unsertwillen suche zu vergessen! »Vergessen? fuhr Frau Hellwig auf. »Niemals! Dafür hat man Charakter, welcher leider der jüngeren Welt immer mehr abhanden kommt! – ein vernichtender Blick streifte ihren auf und ab wandelnden Sohn. – »Die Schmach eines erlittenen Unrechts geht mir in Blut und Nerven über – ich kann's nicht verwinden . Wie magst du mir nur mit solchen abgedroschenen Phrasen kommen! Du bist doch manchmal entsetzlich oberflächlich, Adele! Das Gesicht der Regierungsrätin verfärbte sich, ein trotzig herber Zug erschien um ihren Mund, und die Tasse, die sie Frau Hellwig hinreichte, klirrte in ihrer Hand, aber sie besaß doch Selbstbeherrschung genug, um die maliziöse Antwort, die sich unverkennbar auf ihre Lippen drängte, zu unterdrücken. »Den Vorwurf verdiene ich ganz gewiß nicht,« sagte sie nach einem augenblicklichen Schweigen sehr sanft. »Niemand kann sich die Abscheulichkeit mehr zu Herzen nehmen, als ich. Nicht allein, daß ich für dich, liebe Tante, und die beiden Vettern den pekuniären Verlust beklage – es ist für das weibliche Gemüt auch stets ein bitterer Schmerz, wenn es der moralischen Versunkenheit begegnen muß .

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über 29 Dating Voor Hoger Opgeleiden Ervaringen Neuss Dieser hatte inzwischen Katharina von Medici geheiratet. Mit ihr zogen italienische Verderbtheiten noch stärker über die Alpen. Sie brachte eine Unmenge von Astrologen, Tänzern, Sängern, Gauklern, Musikern mit, die gleich Heuschrecken auf Frankreich lasteten. Auf den Kulturprozeß wirkte sie damit sehr beschleunigend ein, sie durchtränkte den Hof Heinrichs II. sowie den seiner drei Söhne mit italienisch-spanischem Geiste. (Man sieht schon an den zahlreichen Zitaten Brantômes, wie innig und häufig bereits damals die Beziehungen zwischen Frankreich und Spanien waren, dem klassischen Land der feinen höfischen Liebe und der Galanterie. Mächtiger als ihre Sinnenlust war allerdings stets ihre Herrschsucht; von imponierendem Äußern, war sie nicht schön, eher allzu stark, der Jagd leidenschaftlich ergeben, aber männlich auch in der Menge des Essens, das sie zu sich nahm. Sie konnte vorzüglich reden und wendete ihre literarischen Fertigkeiten in ihrem diplomatischen Briefwechsel an, man veranschlagt ihre Korrespondenz auf 6000 Briefe. Die tiefe Demütigung, mit Madame von Valentinois, Diana von Poitiers, der Geliebten Heinrichs II. die Tafel und das Bett ihres königlichen Gemahls teilen zu müssen, blieb ihr allerdings nicht erspart. In dieser schwierigen Lage, einem unwissenden und beschränkten Gatten gegenüber, der noch dazu von seinen Günstlingen völlig beherrscht wurde, bewahrte sie einen überaus klugen Geist. Katharina von Medici war freilich eine verschlagene Frau, die später mitten in den Festen, die sie feierte, an der Verwirklichung tiefster und geheimster Absichten arbeitete. Heinrich II. hinterließ vier Söhne und eine Tochter, die ihm Katharina von Medici nach einer zehnjährigen Unfruchtbarkeit geboren hatte. Mit ihnen erfüllte sich das tragische Geschick der letzten Valois. Einer nach dem andern steigt auf den Thron, um den kein Kindeslächeln, kein süßer Schrei sein holdes Leben breitet. Der letzte steht noch an den Stufen und verzehrt sich schon, und von der letzten Valois, jener Margarete, die mit ihrer bezaubernden Schönheit die Menschen betörte und als erste Gemahlin Heinrichs IV. die Welt mit dem Ruf ihres skandalösen Lebens erfüllte, rollte das valesische Blut ganz allein in den Bourbonen weiter, ein verdorbenes Blut, ein unheilvolles Erbe. Es liegt Tragik darin, daß das Buch der galanten Damen gerade Alençon, dem allerletzten Valois, dem allerjüngsten, gewidmet ist.

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über 39 Jemanden Über Das Internet Kennenlernen Kiel Daher ist die schenkende Witwe hundertmal freigebiger als die Jungfrau, die ihr köstlichstes Ding preisgeben muß, an das sie tausendmal denkt. Folglich, schloß die Königin, ist es besser, man wendet sich an eine Witwe als an ein Mädchen, weil sie leichter zu gewinnen und zu verführen ist. Über die Liebe der verheirateten Frauen Um nun die Gründe Boccaccios herzunehmen und sie ausführlicher zu behandeln und zu prüfen und um sie zu besprechen gemäß den Gesprächen, die ich von ehrbaren Edelleuten und Damen, beides tüchtig erprobten, darüber hörte, sage ich: es ist unzweifelhaft, daß der, welcher bald in den Genuß einer Liebe treten will, sich an verheiratete Damen wenden muß, dann braucht er sich keine große Mühe zu geben und viel Zeit zu vergeuden; denn, wie Boccaccio sagt, je mehr man ein Feuer schürt, desto heißer brennt es. Genau so steht es mit der verheirateten Frau, die sich so sehr mit ihrem Gemahl erhitzt, daß sie, wenn es ihm an Mitteln fehlt, das Feuer auszulöschen, das er bei seiner Frau angefacht hat, wohl anderswo Hilfe leihen muß, oder sie verbrennt lebendig. Ich kannte eine große Dame von guter Herkunft und tüchtiger Art, die einmal zu ihrem Freund sagte, der mir's wieder erzählte, von Natur sei sie gar nicht so gierig nach dem Geschäft, wie man behaupte (und Gott weiß es! , sie täte es gerne recht häufig aufstecken, aber da schüre sie ihr Gatte an, und da er nicht dazu ausreiche und nicht fähig genug sei, ihre Brunst zu dämpfen, die er zu solcher Höhe und Hitze anfache, müsse sie zu ihrem Freund um Hilfe laufen: sehr oft begnüge sie sich aber nicht mit ihm, sondern zöge sich entweder in ihr Kabinett oder in ihr Bett zurück, und da stille sie ganz allein, so und so, ihre Wut, lesbisch oder sonst mit einem andern Kunstmittel; sie würde sich sogar, sagte sie, wenn sie sich nicht schämte, dem ersten besten hingeben, den sie in einem Ballsaal fände, in einer Ecke oder sogar auf der Treppe, so gequält wäre sie von dieser Fieberhitze, genau wie die Stuten in den Bezirken von Andalusien, wenn sie in Brunst kommen und keine Hengste finden, um sich bespringen zu lassen; und wenn sie überhaupt nicht dazu kommen können, halten sie ihre Natur gegen den Wind, der ihnen hineinfährt und ihnen was hineingibt, damit befriedigen sie ihre Brunst und machen sich voll. Daher kommen aber auch die schnellen Pferde, die so geschwind sind, als lebe in ihnen die natürliche Schnelligkeit ihres väterlichen Windes. Ich glaube, es gibt verschiedene Gatten, die sehr wünschen, ihre Frauen fänden einen solchen Wind, der sie erfrische und ihre Brunst stille, als daß sie zu Liebhabern gingen und ihnen sehr gemeine Hörner ansetzten. Eine merkwürdige Eigenschaft der Frau, die ich soeben erwähnte, ist noch: sie gerät nicht in Glut, außer wenn man ihr einheizt; darüber darf man sich aber nicht wundern; denn, wie eine spanische Dame sagte: Que quanto mas me quiero sacar de la braza, tanto mas mi marido me abraza en el brazero. »Je mehr ich die Glut von mir abtue, desto mehr verbrennt mich mein Gemahl in meiner Pfanne. Und gewiß können sie dabei brennen und auf eine solche Weise, wenn man bedenkt, daß sie schon von Reden, von bloßen Berührungen und Umarmungen, ja von äußern Reizen sehr leicht hingerissen werden, wenn sie die Gelegenheiten finden, und zwar ohne jeden Respekt vor dem Gatten. Denn um die Wahrheit zu sagen, was ein Mädchen oder eine Frau am meisten zurückhält, das ist die Furcht, es möchte ihnen der Bauch anschwellen, ohne daß sie Bohnen gegessen haben, das fürchten die Verheirateten ganz und gar nicht; denn wenn sie anschwellen, ist der arme Ehemann für alles haftbar und sorgt für die Bedeckung. Und was die Gesetze der Ehre anlangt, die ihnen das verböten, so machen sich nach den Angaben Boccaccios die meisten Frauen darüber lustig und haben ihre gewichtigen Gründe dafür: die Gesetze der Natur gehen vor, sie tut niemals etwas vergebens, sie gab ihnen so edle Glieder und Körperteile, damit sie gebraucht und betätigt würden, nicht um sie brach und müßig liegen zu lassen; man könnte ihnen weder etwas befehlen noch gebieten, weil sonst die Spatzen keine Nester drin bauten, wie ich anderswo sagte, und Gefahr vorliegt, daß es keinen Fuchsschwanz mehr gibt, sie herauszufegen; ja oft entstehen daraus, daß sie diesen Körperteil brach liegen lassen, große Übel und Lebensgefährdungen, besonders aber eine Erstickung der Gebärmutter, derenthalben man so viele sterben sieht, daß es zum Erbarmen ist, und zwar eine Menge schöner, ehrbarer Damen, alle um dieser gräßlichen Enthaltsamkeit willen; das Hauptmittel dagegen ist der fleischliche Beischlaf, sagen die Ärzte, und besonders mit sehr starken und tüchtig begliederten Leuten. Dazu sagen sie noch (wenigstens manche unserer Damen), dieses Gesetz der Ehre gälte bloß für jene Frauen, die gar nicht lieben und die keine ehrbaren Freunde hätten, von denen sei es sehr unanständig und schändlich, die Reinheit ihres Körpers preiszugeben, sie wären wie Dirnen: jene aber, die lieben und die sich gute Freunde erwählt haben, werden von jenem Gesetz durchaus nicht verhindert, daß ihnen bei dem Brand, der in ihnen loht, nicht Beistand geleistet und etwas gegeben werden könnte, damit sie ihn ersticken können; damit schenkt man ja gerade dem Verlangenden das Leben, indem man sich darin gütig erzeigt, nicht barbarisch oder grausam, wie Reinhold, den ich früher erwähnte, als ich von der armen niedergeschlagenen Genofeva redete. Ich kannte eine höchst ehrbare und vornehme Dame, die eines Tages von ihrem Freund in ihrem Kabinett gefunden wurde, als sie gerade die Reinholdsche Stanze: una donna deve dunque morire in so schöne und wohlgebaute französische Verse brachte, als ich je sah (denn sie kamen mir später vor Augen), und auf seine Frage, was sie geschrieben hätte, sagte sie: »Hier, diese Übersetzung hab' ich soeben gemacht, sie bedeutet mir ebensoviel wie einen Urteilsspruch, Euch in Euern Wünschen zu befriedigen, und es fehlt bloß noch der Vollzug. Der folgte dann der Lektüre auf dem Fuße. In der Turnelle ist wohl nie ein so schönes Urteil gefällt worden! Denn wenn schon Ariost die Worte Reinholds mit den schönsten Gründen ausstattete, so kann man auch sicher sein, keinen vergaß sie aufs beste zu übersetzen und darzustellen, so daß die Übertragung in ebenso hohe Erregung versetzte wie das Original; sie gab ihrem Freund zu verstehen, daß sie ihm das Leben schenken und keineswegs unerbittlich gegen ihn sein wolle, wie auch der andre die Zeit wohl beim Schopf zu packen verstand. Wenn also die Natur eine Dame gütig und barmherzig geschaffen hat, warum sollte sie dann nicht auch die ihr verliehenen Gaben freigebig gebrauchen, ohne undankbar dagegen zu sein oder ohne ihr überhaupt zu widerstreiten oder zu widerreden?

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