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Diese Frau, welche wir hier Madam Klaudine nennen, ist die Gattin eines hochgestellten Beamten, der einer Kriminaluntersuchung nur dadurch entging, daß er in dem Augenblick, als der Verhaftungsbefehl ihm vorgezeigt wurde, wie man sagt, am Schlagfluß starb. Ihr einziger Sohn glaubte seine Ehre mit der seines Vaters verloren und warf in unverständiger Verzweiflung alles von sich, was sein Leben bis dahin bedingt hatte. Als die Katastrophe über sein Elternhaus hereinbrach, muß sie ihn als einen verweichlichten, verwöhnten Knaben gefunden haben; denn er besaß nicht die Kraft, seine Persönlichkeit, sein Ich in dem gewohnten Lebenskreise zu behaupten, sondern ließ alles hinter sich und floh wie dein Landsmann, der Vogel Strauß, um irgendwo den Kopf in den Sand zu stecken. Die Mutter steht natürlich für die Richtigkeit seines Verhaltens ein; sie ließ sich ebenso natürlich in dem Augenblick der Glückswende von ihm fortreißen und wäre ihm bis ans Ende der Welt auf seiner Flucht in das aschgraue Ungewisse gefolgt, wenn nicht glücklicherweise der große Schnee sämtliche Eisenbahnlinien verweht und sogar die Poststraße des Vetters Wassertreter am Eingange des Eichentals vor Fliegenhausen gesperrt hätte. So sitzt sie nun länger als zehn Jahre in der Katzenmühle und harrt auf die Rückkehr ihres Sohnes, und wie ich glaube, warten andere Leute mit ihr darauf. Daß der junge Herr noch am Leben ist, steht der Mutter unzweifelhaft fest, aber desto zweifelhafter ist mir, was er aus sich gemacht hat. Der Unterhaltungsstoff ist uns während dieser zehn Jahre nicht ausgegangen; wir wissen im Sommer wie im Winter, worüber wir zu schwatzen haben, und im Notfall können wir träumen nach Belieben. Du wirst eine schöne, alte Frau, eine weise Frau, eine Heldin kennenlernen, Leonhard Hagebucher. Wenn du im Tumurkielande dein Elend mit solchem Anstand trugest, wie Madam Klaudine Fehleysen das ihrige in der Katzenmühle, so mache ich dir mein allergehorsamstes Kompliment. Himmelsackerment, nun sieh einmal an, wie mir die Lümmel hier den Winterweg zugerichtet haben! Die ganze Böschung ruiniert! Wie viele besoffene Kotsassen und Brinksitzer haben mit ihren Mistwagen hier im Graben gelegen? Sollte man da nicht den Glauben an die Menschheit verlieren und den an die Karlsbader Beschlüsse finden? Das ist ja rein um des –« »Eine Unglückliche und eine Heldin! sprach Leonhard in tiefem Nachdenken vor sich hin, und der Vetter, wieder in den gelassenen Ton seiner Erzählung übergehend, sagte: »Du wirst sie sehen, und hoffentlich gefällst du ihr so wie mir. Du wirst sie kennenlernen, und das ist mehr, als sehr vielen Leuten zuteil wird. Da ist übrigens Fliegenhausen; wir wollen jedenfalls den kürzesten Weg zum Ochsen nehmen.

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über 22 Partnersuche Dortmund Kostenlos Heidelberg „Wer sind ihre Eltern? „Wer sonst, als die Kramerleut’ da oben, wo’s gegen den Rohnberg hinauf geht? Der Vater ist eine lange, dürre Hopfenstang’ und die Mutter …“ „Willst mich foppen? unterbrach ihn Sylvester unmuthig. „Ich red’ von der Meinigen … Von der möcht’ ich was wissen! „Ja – von der weiß ich auch nit viel …“ brummte Muckel, „aber da kommt die alte Austrags-Wirthin noch aus der Kirchen angehinkt … die kennt jedes Haushalten in und auswendig, die kannst ausfragen …“ Die redselige Alte kam heran; Gruß und Ansprache ergaben sich wie von selbst und es fiel nicht schwer, sie zur Mittheilung ihrer gesammten Wissenschaft zu bestimmen und das Brünnlein ihrer Rede plätschern zu machen. Was aber daher geplätschert kam, war wohl nur Wasser, aber rein, frisch und hell, wie es aus den Bergen quillt; auch die Klatschchronik des Dorfes wußte die klare Fluth nicht zu trüben. Die Alte wußte nicht genug zu rühmen, wie die Clar’l nicht blos ein braves Mädchen sei, eine gute Tochter und eine tüchtige Arbeiterin; wie keine Mühe ihr zu schwer sei und keine Arbeit zu schlecht; wie sie immer fröhlich und guter Dinge sei, für Jeden ein freundlich Wort habe und doch sich wieder ein Wesen zu geben verstehe, daß Keiner es wage, sie mit einem unrechten Auge anzusehen. Das habe sie erst in Tirol drinnen wieder gezeigt, wo sie, weil es den Eltern etwas sehr hinderlich gegangen, bei einem Verwandten mehrere Jahre gewesen und aufgezogen worden sei. Da sei in der Nachbarschaft ein Ritterschloß gewesen und in dem Schloß ein vornehmer junger Herr, dem habe das hübsche Mädel in die Augen gestochen und er sei ihr nachgegangen und habe ihr das Blaue vom Himmel herab versprochen für ein gutes Wort und einen freundlichen Wink, sie aber habe ihm heimgeleuchtet, und wie er einmal eine Gelegenheit abgelauert, wo sie allein gewesen, und zudringlich geworden sei … „da,“ sagte die Alte lachend, „da ist sie nicht faul gewesen, hat das vornehme Herrlein um die Mitt’ gefaßt, wie einen ungezogenen Buben, hat ihn in den Milchkeller hinuntergetragen und eingesperrt und nicht eher heraus gelassen, bis Alles vom Feld daheim war und von der Arbeit, daß er sich nirgends mehr hat sehen lassen können vor Schand’ und Spott und Gelächter. … Ihr fragt mich wohl,“ fuhr die Frau fort, „weil das Dirn’l heut’ unter den Prangerinnen gewesen ist? Ja, das ist eine merkwürdige Geschichte und müßt’ ich nit heim und nach der Kuchel schau’n, ich wollt’ Euch davon erzählen, eine Stunde lang … Sie ist erst gestern heim ’kommen aus der Fremd’ und hat wohl gar nit daran ’denkt, daß sie mit sollt’ prangen geh’n, es ist ja allemal eine hübsch lange Zeit vorher, daß die Dirndeln dazu ausgesucht werden. Aber unverhofft kommt oft und so ist’s da auch wieder so ’gangen; die Schmied-Zenzi von der Einöd’, die ist ausgewählt gewesen, die sollt’ die Ehrenführerin sein …“ „Was? rief Muckl und sprang von seinem Treppensitz auf, als hätt’ ihn eine Natter oder irgend ein Ungethier gestochen. „Die Schmied-Zenz? Das bildsauberste Dirnd’l auf sieben Meilen Wegs, und nit die schneidige Kramer-Waben? Warum ist sie nachher nit Ehrenführerin gewesen?

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ab 51 Berlin Partnersuche Kostenlos berlin Noch halb geistesabwesend strich er sich mit der Hand über die Stirn, als wolle er die Träume, die immer wieder von ihm Besitz ergriffen, verscheuchen. Müden Schrittes suchte er sein Schlafzimmer auf. Die rundliche Gestalt der kleinen Frau Hollmann, deren Körper ebenso beweglich war wie ihr Gesicht, hüpfte von einem Gast zum andern, für jeden ein freundliches Wort oder ein Lächeln auf den Lippen. Die festlich erhellten, gemütlichen Räumlichkeiten des Hollmannschen Hauses machten einen äusserst anheimelnden Eindruck, – jeder fühlte sich heimisch, der in Frau Hollmanns Nähe weilte. Das Ehepaar Hollmann passte äusserlich und innerlich so harmonisch zu einander, wie man es selten findet, und das Glück ihrer Ehe war fast sprichwörtlich geworden. Wahrhaft glückliche Leute strömen [10] eine Art von Verklärung auch auf ihre Umgebung aus, und in Frau Hollmanns Hause hatte alles ein glückliches Aussehen, von den Dienstboten herab bis zu dem kleinen fetten Seidenpudel, der asthmatisch war, trotzdem aber immer äusserst vergnügt mit dem Schwanze wedelte. In dieser Atmosphäre des Glückes fühlte Ludwig Schmidhammer sich wohl. Er konnte ruhig in einer Ecke sitzen und das unsagbare Etwas, wovon hier alles erfüllt schien, auf sich einwirken lassen. Jetzt sass er halb versteckt hinter einer Palmengruppe und beobachtete ein paar junge Mädchen, welche ihm den Rücken wandten und im eifrigen Gespräch begriffen schienen. Besonders eine fesselte seine Aufmerksamkeit, eine zarte, aber doch kraftvolle Gestalt, nicht allzugross, aber wunderbar ebenmässig gewachsen. Unwillkürlich rückte er ein wenig mehr vor, um besser sehen zu können, und im selben Augenblick wandte die Beobachtete den Kopf. Ludwig erschrak fast. O, konnte so viel Schönheit auf einem Gesicht vereinigt sein? [11] Oder war sie gar nicht schön, – war es nur der Ausdruck des fein geschnittenen Antlitzes, der ihm so überaus fesselnd vorkam? Seine Augen saugten sich förmlich auf ihrem Gesicht fest, sie bohrten sich in die Kleidung, und er sah den weissen Busen schimmern unter dem durchbrochenen, leichten Stoff ihres Gewandes, – – Ludwig fühlte, wie ihm das Blut in die Schläfen stieg und eine Erregung bemächtigte sich seiner, die ihm fast körperliche Schmerzen verursachte. In diesem Augenblick trafen sich ihre Augen – ununterbrochen starrten sie sich einige Sekunden an, – dann wandte sich das junge Mädchen langsam wieder den übrigen zu.

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über 38 Zum Kennenlernen Schreibweise Hamburg In der Luft aber schwebte eine Unmenge von Seevögeln, deren Geschrei oft zu einem häßlichen Getöse anschwoll, nämlich stets dann, wenn man von einem der Schiffe verbotenerweise die abgestorbenen, aus den Muscheln gelösten und nach Perlen bereits durchsuchten schleimigen Tiere über Bord schüttete, wodurch sofort hunderte von gierigen Möwen, Albatrossen und buntschillernden indischen Krähen herbeigelockt wurden, die sich kreischend um die leichte Beute stritten. – In einem gemieteten Boot fuhr der junge Deutsche dann in die Bucht hinaus. Er suchte nach einem bestimmten Fahrzeug, einem kleinen Schoner, der zwei Tage vor Manhards Abreise Bombay gleichfalls mit dem Kurse nach den Roxara-Bänken verlassen hatte. Endlich nach einstündigem Umherrudern entdeckte er [13] ihn in der Nähe einer sauber gestrichenen Brigg, die am Bug den weithin leuchtenden Namen „Elisabeth“ zeigte. Diese beiden Schiffe lagen abseits von der übrigen Flottille mehr nach dem offenen Meere zu, und hier war das Tosen der die Strandbarriere von Klippen umschäumenden Brandung bereits wie ein fernes, fortgesetztes Grollen eines Gewitters vernehmbar. Felix Manhard überlegte kurze Zeit und hielt dann auf die Brigg zu. Aber eine keineswegs liebenswürdige Stimme bot ihm bereits ein kurzes[4] Halt, als er noch gute zehn Meter von dem Schiffe entfernt war. Sie gehörte einem Europäer, einem graubärtigen, verwitterten Seemann, der an die Reling lehnte und den Nachen und seinen Insassen mißtrauisch beobachtete. Der junge Schriftsteller, der in seiner neuen Kleidung wie ein echter Maat aussah, hatte die Riemen halb eingezogen und rief jetzt zurück, indem er sich ebenso wie der alte Seebär der englischen Sprache bediente: „Darf ich an Bord kommen? Ich habe ein Anliegen an Sie. „Anliegen? Ich wüßte nicht, was das sein könnte. Sie sind mir ganz unbekannt“, kam die Antwort herüber. „Das werde ich Ihnen schon alles erklären“, erwiderte Manhard und trieb sein Boot an das breite Floß heran, das unter dem Fallreep befestigt war. Der Alte oben brummte etwas von „Frechheit! in den Bart, hinderte den jungen Deutschen aber nicht weiter am Betreten der Brigg. – Dann standen sie sich gegenüber und musterten sich prüfend.

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über 50 Männer Kennenlernen In Berlin Neuss »Ja, durch reinen Zufall bin ich hinter eine merkwürdige Geschichte gekommen. Ich sprach mit verschiedenen Fahrkartenkontrolleuren, um vielleicht einen zu finden, der das Mädchen gesehen hätte. Ich habe nämlich eine Fotografie von ihr gefunden, eine Vergrößerung aus einem Gruppenbild der Angestellten des Warenhauses. Die war mir bei meinen Nachforschungen sehr nützlich. »Während ich nun mit einem der Leute an der Sperre sprach«, fuhr Whiteside fort, »kam ein Kontrolleur, der die Züge begleitete, durch und erzählte eine merkwürdige Geschichte von Ashford. An dem Abend, als der Mord geschah, hatte der Expreß nach dem Kontinent einen Unglücksfall. »Ich besinne mich, daß ich etwas darüber in der Zeitung gelesen hatte, aber ich war zu sehr von der anderen Sache in Anspruch genommen. Was ist denn dort passiert? »Ein großer Koffer, der auf der Plattform hinten stand, fiel während der Fahrt zwischen zwei Wagen, und der eine Wagen sprang aus den Schienen. Es wurde allerdings nur eine Dame verletzt, eine gewisse Miss Stevens. Offensichtlich hat sie nur eine geringe Gehirnerschütterung davongetragen. Der Zug hielt natürlich sofort – und man brachte sie in das Cottage-Hospital, wo sie jetzt noch liegt. Die Tochter des Fahrkartenkontrolleurs, dem ich jetzt die Sache erzählte, ist Krankenschwester in dem Hospital und hat ihrem Vater berichtet, daß diese Miss Stevens, bevor sie das Bewußtsein wiedererlangte, phantasierte und dabei mehrmals einen Mr. Lyne und einen Mr. Milburgh erwähnte!

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über 38 Will Dich Kennenlernen Englisch Mülheim An Der Ruhr Er sagte kein Wort; aber der mitleidig lächelnde Spott, der seine düsteren Augen für einen Moment förmlich erhellte, beschämte mich dergestalt, daß ich meinen ganzen gewaltigen Jünglingsstolz vergaß und schleunigst Fersengeld gab. … Noch denselben Morgen hielt, ohne daß ich Befehl gegeben, mein Reisewagen vor dem Schönwerther Schloßthore; der tödtlich bestürzte Junge wurde von dem Onkel unter freundlichem Abschiedsgruße ohne Weiteres hineingeschoben und in das Institut zurückgeschickt – das war kaltes Wasser. Er trat lächelnd in das Fenster und sah hinüber nach dem indischen Garten. Es dämmerte stark – das niedrige Rohrdach des indischen Hauses verschwamm bereits mit den Wipfeln der Rosenbäume, und nur auf den goldglänzenden Kuppeln des Tempels sammelten sich noch schwarze Reflexe des verlöschenden Abendlichtes. „Ich habe den Onkel erst wieder gesehen,“ sagte er nach einer Pause sich umwendend, „als sein letzter Wunsch erfüllt werden sollte, als der Arzt im Begriff war, seine Leiche mit einem zersetzenden Präparat zu tränken. Man hatte mich von der Universität zur Beisetzung nach Schönwerth berufen. … Da lag er entstellt in weißen Atlasdecken – statt der Rosendüfte von Kaschmir flossen häßliche Weihrauchwolken über ihn hin; kein Nachtigallenton drang durch die schwarzumhüllten Fenster – dafür umflüsterten ihn gemurmelte Gebete, und aus geistlichem Munde wurde er gepriesen, daß er zur rechten Stunde noch aus der Irre auf den wahren Heilsweg zurückgekehrt sei – unrühmlich genug für diese Dogmen“ – unterbrach er sich grollend – „daß die Seele sie erst annimmt, wenn sie vom kranken Körper angesteckt ist, wenn alle Nervensaiten verstimmt und gebrochen sind und das arme Gehirn urtheilslos und beängstigt in den Nebelwolken des herannahenden Todes schwimmt! – Ja, das war das Ende, der jammervolle Schluß eines märchengeschmückten Lebens voller Ideale. Die junge Frau stand noch vor dem Arbeitskorbe – sie war sich selbst nicht bewußt geworden, daß sie die bunten Wollsträhne unzählige Male aus- und eingepackt hatte. … Dort wölbte sich der mächtig geschwungene Fensterbogen, in welchem Onkel Gisbert gestorben war, gestorben mit dem Blicke auf seine irdische Schöpfung, und mit diesem Bilde „aus der Irre“ war die Seele heimgegangen, trotz aller Weihrauchwolken und sonstigen kirchlichen Apparate und Anstrengungen… Ein graues, spukhaftes Dämmerlicht kroch in Fensterbreite über das Parquet und ließ in schwarzen Umrissen ein riesiges Kreuz auf die Eichentafeln fallen; es floß auch über den erzählenden Mann, dessen Stimme alle Register von der heitersten Selbstverspottung bis zum Ingrimm durchlaufen hatte. „Ich wußte, daß ein Kind im indischen Hause geboren worden war,“ fuhr er nach einem augenblicklichen Schweigen fort. „Ich hatte es auch auf dem Arme der Frau Löhn gesehen – damals rührte mich das kleine Geschöpf mit dem melancholischen Gesichte. … Es war kein Testament da, und nach meiner moralischen Ueberzeugung war der Knabe als erster Erbe anzusehen. Ich sprach Das aus – da wurde mir ein Zettel vorgelegt. Onkel Gisbert war an einem furchtbaren Halsübel gestorben; er hatte schon monatelang vor seinem Tode kein Wort mehr gesprochen und sich nur noch mittelst der Feder verständlich machen können – solcher Zettel sind viele da – hier“ – er zeigte auf einen Rococoschreibtisch mit hohem Aufsatze – „in diesen sogenannten Raritätenkästen des Hofmarschalls sind sie aufbewahrt. Jener eine Zettel verstieß in strengen Worten die Frau im indischen Hause als eine Treulose und verlangte auf das Bestimmteste, daß ihr Knabe im Dienste der Kirche erzogen werde. Dagegen ließ sich nichts thun, und ich wollte auch gar nicht mehr; ich war empört und bin es noch heute, daß selbst ein Mann wie er unter der Schlangenfalschheit des Weibes schwer leiden mußte.

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über 58 Leute Im Internet Kennenlernen Dortmund Nirgends zeigte die Außenwand Risse, nirgends konnte etwa ein Mensch eingedrungen sein. Ich nahm einen Ast von einem nahen Strauche, befestigte an der Spitze ein Grasbüschel, setzte ihn mit dem Feuerzeug rasch in Brand und schob diese Fackel ebenso rasch in das Schlupfloch und … wollte zurückspringen. Es wurde kein Sprung, sondern ein Sturz, – – ich rollte hintenüber ins Gras, – irgend etwas wie eine ungeheure Sprungfeder hatte mich mitten vor die Brust getroffen und mich zurückgeschleudert. Ich verlor fast die Besinnung, – trotzdem war ich geistesgegenwärtig genug, mich noch weiter zu rollen, ich fiel einen sanften Abhang hinab, und das war mein Glück. Kaum wieder auf den Beinen, erblickte ich eine Schlange von phantastischer Größe, die, halb aufgerichtet nach mir Ausschau hielt und dann [69] auf unsere angepflockten Tiere losging … Die Dromedare waren aufgesprungen, stießen jene gräßlichen Töne aus, die manches dieser Geschöpfe als Reittier unmöglich machen … Angst entlockte ihnen das schrille Heulen, Todesangst … Mein Fennek war verschwunden. Schießen? Nein – das durfte ich nicht. Ich besaß noch mein nubisches, breites langes Jagdmesser, es war haarscharf, – das Werfen hatte mich Freund Sussik gelehrt, und meines Wurfes war ich sicher. Das Untier kümmerte sich nicht mehr um mich. Ich lief hinterdrein, – ich schleuderte das Messer nach der dicksten Stelle des Rumpfes, ich traf, das Reptil fuhr herum, biß zischend in den Messergriff hinein … In dem Moment tauchte ein neuer Gegner auf dem Kampfplatz auf. Es war mir nie vergönnt gewesen, eine Pharaonsratte eine Schlange anspringen zu sehen, ich hätte auch nie geglaubt, daß ein so kleines Tier es mit einer Riesenschlange aufnehmen würde. Das Ichneumon schnellte wie ein Pfeil vorwärts, verbiß sich im Nacken des Reptils, und was ein Ichneumon gepackt hat, läßt es nicht wieder los. Die Schlange wandte sich zum engen Knäuel, mein Messer flog zur Seite, – die Pharaonsratte wand sich noch geschickter, und zwei Hiebe mit dem [70] Messer genügten, das Untier zu lähmen, das Rückgrat war verletzt, nur noch das Kopfende sauste wie toll hin und her, – dann mußte das Ichneumon noch tiefer zugepackt haben, das Genick war zerbissen, die Riesenschlange zuckte noch, und ihr kleiner Gegner flitzte eilends davon. Riesenschlange? In den Schulbüchern von anno dazumal wurden wir Jungens dahin belehrt, daß es nur zwei Arten Riesenschlangen gebe, die Boa Konstriktor oder Abgottschlange, in Südamerika heimisch, und die Anakonda, die auch im Wasser lebt, ebendort zu Hause, beide nicht giftig, beide bis zu 8–10 Meter lang, beide mit starken Zähnen und zwei hornartigen Klauen in der Nähe des Afters. Unsere Schulbücher sind inzwischen hoffentlich ergänzt worden.

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über 52 Intelligente Frauen Bleiben Länger Single Neuss Beim Sankt Bartholomäus-Blutbad wurde der Herr von Pleuviau getötet, der seinerzeit im toskanischen Krieg unter dem Herrn von Soubise sowie im Bürgerkrieg ein tapferer Soldat gewesen war, wie er es in der Schlacht von Jarnac, wo er ein Regiment kommandierte, und bei der Belagerung von Niort zeigte. Einige Zeit danach machte der Soldat, der ihn getötet hatte, seiner ganz von Tränen und Bekümmernissen überwältigten Witwe, die schön und reich war, Vorwürfe und sagte ihr, wenn sie ihn nicht heirate, würde er sie umbringen und sie hinter ihrem Gatten herschicken; denn bei jener Bluthochzeit herrschte bloß Krieg und Messer. Die arme noch schöne und junge Frau ward, um ihr Leben zu retten, gezwungen, das Leichenbegängnis und die Hochzeit zu gleicher Zeit zu feiern. Sie war jedoch entschuldbar; denn was hätte ein armes gebrechliches und schwaches Weib nur beginnen sollen, wenn sie sich nicht selbst töten oder ihre schöne Brust dem Schwert des Mörders entgegenstrecken wollte? Aber Le temps n'est plus, belle bergeronnette; solche Törinnen und Närrinnen wie einst gibt es jetzt nicht mehr; und dann ist es uns auch von unserm heiligen christlichen Glauben verboten: das dient heutzutage unsern Witwen sehr zur Entschuldigung, sie sagen, sie würden sich umbringen, wenn es nicht von Gott verboten wäre; damit bedecken sie ihr Lüstchen. Bei demselben Blutbad verlor eine andere Frau von sehr gutem Herkommen ihren Mann, eine überaus schöne und angenehme Frau. Eben war sie erst Witwe geworden, da wurde sie schon von einem Edelmann, den ich sehr gut kenne, vergewaltigt: sie wurde so bestürzt und verwirrt darüber, daß man einige Zeit glaubte, sie habe die Besinnung verloren. Sie erholte sich jedoch bald nachher wieder, stürzte sich in den schönen Witwenstand, gewann allmählich wieder Lust an der Welt und bekam ihren lebendigen und natürlichen Geist wieder, vergaß ihre Schändung und verheiratete sich galant und hochgestellt wieder, das machte sie ganz vortrefflich. Ich will noch das erzählen. Bei demselben Sankt Bartholomäus-Blutbad wurde einer Frau der Gatte wie die andern getötet, und sie ward Witwe. Ihr Schmerz darüber war so maßlos, daß sie schon in Ohnmacht fallen wollte, wenn sie nur einen armen Katholiken sah, auch wenn er sich an der Nacht gar nicht beteiligt hatte; oder sie konnte ihn nur mit Abscheu und Entsetzen, wie die Pest, ansehn. Paris zu betreten, ja nur zwei Meilen in der Runde es nur zu sehn, davon brauchte keine Rede zu sein; denn weder ihre Augen noch ihr Herz konnten es ertragen; was sage ich: sehn; nicht einmal hören wollte sie sie davon. Nach zwei Jahren aber entschloß sie sich, die gute Stadt wieder zu begrüßen, darin herumzugehn und im Wagen das Palais zu besuchen; aber lieber in Tod und Feuer, als die Rue de la Huchette passieren, wo ihr Gemahl umgebracht worden war, lieber hätte sie sich in Tod und Feuer geworfen und gestürzt, statt in diese Straße zu gehn. Wie eine Schlange, die den Schatten der Esche so verabscheut, daß sie sich lieber in das heißeste Feuer wagt, wie Plinius sagt, als in den ihr so sehr verhaßten Schatten. Der verstorbene König, als er noch Anjou war, sagte sogar: er habe keine Frau gesehn, die sich in ihrem Verlust und in ihrem Schmerz so wild zeigte wie diese, und am Ende müßte man sie niederschlagen, um ihrer wieder habhaft zu werden, wie man es bei den alten Falken machen muß. Aber nach einiger Zeit sagte er, daß sie schon von selbst recht zahm geworden sei, so daß sie sich von selbst sehr gut und vertraut chaperonieren lasse, ohne von außen dazu veranlaßt zu sein. Was machte sie kurze Zeit nachher?

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