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, sie dachte kurz nach, »vormittags Kolleg, nachmittags Seminar – komm gegen fünf Uhr zu mir, dann bin ich daheim. Schnelle, flüchtige Verabschiedung, ein leichter Schlag auf die Schulter – dann war Ursula allein. Sie stand in dem kleinen, nüchternen Zimmer und starrte reglos auf den grauen Haargarnteppich. Nie zuvor war sie sich in ihrem Leben so verlassen vorgekommen, wie in diesem Augenblick. Nie zuvor hatte sie eine so brennende Sehnsucht empfunden nach einem Menschen, der zu ihr gehörte, der sie liebte. Und es war doch ihre Schwester, die da eben gegangen war. An die sie so oft voller Sehnsucht gedacht hatte. * Als Ursel am anderen Morgen erwachte, wunderte sie sich selbst, daß sie so gut geschlafen hatte. Dabei hieß es doch, daß Sorgen schlaflose Nächte bereiten. Im hellen Licht der Februarsonne erschien Ursel die Welt erfreulicher als gestern. Neue Kräfte erwachten, frische Tatkraft beseelte sie. Bloß nicht weich werden, dachte sie in einem Anflug von Trotz. Und sie dachte dasselbe, als sie eine Stunde später durch die Straßen der fremden Stadt ging, die für ihre Begriffe – das Internat hatte in ländlicher Abgeschiedenheit gelegen – unheimlich groß war. Nur nicht weich werden, machte sie sich wieder Mut, als sie sich endlich bis zum Arbeitsamt durchgefragt hatte und vor dem großen, nüchternen Gebäude stand. Es war ein mutiger junger Mensch, dem die innere Sauberkeit, der Wille, sich selbst zu behaupten, auf dem Gesicht geschrieben standen, als Ursel der Sachbearbeitern ihr Anliegen vortrug. »So schnell wie möglich – ich würde auch Fabrikarbeit machen«, schloß Ursel ihren Bericht. »Jede ehrliche Arbeit ist wert getan zu werden«, erwiderte die ältere Dame lächelnd, »aber für Sie habe ich vielleicht noch etwas anderes. Ursel dankte mit einem strahlenden, erwartungsvollen Kinderlächeln.

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ab 27 Single Männer Kleve Nürnberg »Ihre Majestäten sollten sich auf fünfhundert Schritte von hier mit Guitaut und seinen Garden zurückziehen, während ich mit den Musketieren und den Chevauxlegers den Platz rekognosziere. Die Königin antwortete nur: »Vorwärts! und wir werden sehen, ob man uns den Durchgang zu verweigern wagt. Der junge König gab entzückt seinem Pferde die Sporen und befand sich zwanzig Schritte voraus. Der Marschall und Guitaut sprengten ihm nach und holten ihn ein. »Man kommt hier nicht durch,« sagte die Schildwache, die ihre Stellung nicht verlassen hatte. »Es ist der König! riefen die Pagen. »Zurück! schrie die Schildwache mit einer drohenden Gebärde. Zugleich sah man über der Brustwehr die Hüte und Musketen der Soldaten erscheinen, welche die erste Verschanzung bewachten. Ein lang anhaltendes Gemurmel empfing diese Worte und diese Erscheinung. Herr de La Meilleraye ergriff das Pferd des Königs am Zaume, ließ es umwenden und befahl zugleich dem Kutscher der Königin, zurückzufahren. Die beleidigten Majestäten zogen sich ungefähr tausend Schritte von den ersten Schanzen zurück, während sich ihr Gefolge wie eine Schar Vögel nach dem Flintenschusse des Jägers zerstreute. Der Marschall de La Meilleraye ließ etwa fünfzig Mann zur Bewachung des Königs und der Königin zurück, sammelte den Rest der Truppe und wandte sich wieder nach den Verschanzungen. Nachdem Guitaut ein weißes Tuch geschwenkt und als Parlamentär den Gouverneur zu sprechen verlangt hatte, sagte ein bleicher, aber ruhiger und höflicher Mann: »Hier bin ich. »Ihr seid der Gouverneur von Vayres?

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über 35 Single Stammtisch Kleve Erfurt Nach einiger Zeit kam ich zum zweiten Male hin; besser mit Geld versehen, besuchte ich sie durch Vermittlung einer andern in ihrer selben Wohnung, wo ich sie mit einem Gerichtsherrn verheiratet fand und freundlich empfangen wurde; sie erzählte mir von ihrer glücklichen Verheiratung und wies die Torheiten der Vergangenheit weit von sich ab, sie hätte ihnen für immer Lebewohl gesagt. Mehr denn je sterbend vor Liebe zu ihr, zeigte ich ihr schöne französische Taler. Die Versuchung wirkte, und sie gewährte mir, was ich wollte, indem sie mir sagte, bei Schließung der Ehe habe sie mit ihrem Gemahl ihre vollständige Freiheit vereinbart und ausbedungen, unter der Voraussetzung, daß kein Skandal und Betrug dabei sein und eine große Summe gefordert werden solle, damit beide ihren anständigen Unterhalt haben könnten, und zwar ließe sie sich für große Summen gern gehen, nicht für die kleinen. Das war ein tüchtiger grüner und ausgewachsener Hahnrei. Ich hörte von einer Dame von irgendwo, die bei der Eheschließung von ihrem Gemahl verlangte und durchsetzte, daß er sie am Hofe ließ, damit sie hier ihren Liebeleien nachgehen konnte, wobei sie sich die Nutznießung ihres Wäldchens voll Baumstoppeln, oder wie er es nennen wolle, vorbehielt; zur Entschädigung gab sie ihm jeden Monat tausend Franken als Taschengeld und kümmerte sich um weiter nichts als um ihr Vergnügen. Solche Frauen, die frei gewesen sind, können sich also nicht davor hüten, die engen Schlösser ihrer Türen zu brechen, wie auch immer der Zwang sei, besonders wenn Gold leuchtet und glüht; dafür zeugt jene schöne Tochter des Königs Akris, die, in ihren dicken Turm fest eingeschlossen, sich von jenen guten, süßen, goldnen Tropfen überregnen ließ, in denen ihr Jupiter erschien. Ein feiner Mann sagte: »Ach, wie schwer kann sich doch eine Frau, die schön, ehrgeizig, habsüchtig und lüstern danach ist, geputzt, gut gekleidet, prächtig herausgeschmückt und wohl imstande, davor bewahren, nicht mit der Nase aufs Gesicht, sondern mit dem Hintern auf den Boden zu fallen, mag auch ihre Scham bewaffnet, wie man sagt, und ihr Gemahl tapfer und mutig sein und eine noch so gute Klinge führen, sie zu verteidigen. Ich kannte eine ganze Anzahl dieser Tapfern und Mutigen, die das durchmachten; es ist sicherlich sehr betrüblich, jene ehrbaren tapfern Männer dahin kommen zu sehen; nach so vielen schönen Siegen, die sie errungen haben, nach so viel ausgezeichneten Eroberungen in Feindesland, heißen Gefechten, die ihre Tapferkeit geschlichtet hat, muß man zwischen den schönen Blumen und Blattverzierungen auf den siegreichen Helmen, die ihr Haupt schmücken, Hörner dazwischengemengt finden, die sie ganz und gar verunehren; nichtsdestoweniger ergötzen sie sich mehr an dem herrlichen Ruhm, den sie sich mit ihren siegreichen Gefechten, ehrenvollen Diensten und tapfern Heldentaten errungen haben, als darin, ihre Frauen zu beaufsichtigen und in ihre dunklen Höhlen hineinzuleuchten. So erobern sie sich, ohne daran zu denken, das Bürgerrecht der Stadt Cornwall; aber es ist doch sehr traurig; so kannte ich einen tapfern und tüchtigen Mann, der in sehr hohem Ansehen stand; als er sich eines Tages dabei vergnügte, von seinen Heldentaten und Eroberungen zu erzählen, sagte ein sehr ehrbarer und großer Edelmann, sein Verwandter und Vertrauter, zu einem andern: »Er erzählt uns hier von seinen Eroberungen, was mich wundert; denn seine Frau hat darin mehr gemacht als alle, die er je gemacht hat oder machen wird. Ich kannte verschiedene andere, die bei aller Hochanständigkeit, Würde und Ansehnlichkeit, mit der sie sich zeigten, dennoch jenen Halskragen eines Hahnreis trugen, der sie völlig verdunkelte; denn einen solchen Halskragen und Nagelschaden kann man nicht verbergen und verhehlen; eine so gute Miene man auch mache, so gut man sich auch halte, er wird erkannt und tritt offenkundig heraus. Was mich anlangt, so habe ich niemals in meinem Leben jemanden gesehen, der darum nicht seine Merkmale, seine Gesten, seine Stellung, nicht seinen Halskragen und Nagelschaden gehabt hätte, mit Ausnahme eines einzigen, mir bekannten, an dem auch der Scharfsichtigste nichts zu sehen oder zu kritisieren gehabt hätte, ohne seine Frau zu kennen; einen so feinen Anstand, gute Haltung und ehrenwerte und ernste Würde zeigte er. Ich möchte gern die Damen bitten, die im Besitz so vollkommener Ehemänner sind, ihnen keine solchen Streiche zu spielen und Schande anzutun; aber sie werden mir auch sagen: »Und wo sind denn diese vollkommenen Gatten, die so sind, wie der, den Ihr soeben erwähntet? Meine Damen, ihr habt gewiß recht; denn es können nicht alle Leute wie Scipio und Cäsar sein, und es gibt keine solchen mehr. Ich bin also der Meinung, daß ihr darin euern Launen folgt; denn, da wir von Männern wie Cäsar reden, die allerfeinsten, die tugendhaftesten und tapfersten, haben das durchgemacht, wie ich sagte, und wie wir von jenem vollendeten Kaiser Trajan lesen, dessen Vollkommenheiten seine Frau Plotina nicht abhalten konnten, sich der Lust Hadrians völlig preiszugeben, der nach ihm Kaiser wurde; er zog reiche Bequemlichkeiten, Vorteile und Würden aus ihr, so daß er sein Hochkommen ihr zu verdanken hatte; er zeigte sich auch nicht undankbar, als er seine Größe erreicht hatte; denn er liebte sie und ehrte sie stets sehr, daher geriet er bei ihrem Tod in so großen Schmerz und wurde so betrübt, daß er zuletzt sogar eine Zeitlang Speise und Trank zurückwies; er weilte gerade drei oder vier Monate lang im narbonnesischen Gallien, wo er die Trauerbotschaft erfuhr; währenddessen schrieb er an den Senat, Plotina unter die Göttinnen zu erhöhen, und befahl, für ihre Bestattung die reichsten und prächtigsten Opfer zu veranstalten; indessen verwandte er die Zeit, zu ihrer Ehrung und zu ihrem Gedächtnis bei Nemausus, dem heutigen Nîmes, einen sehr schönen Tempel errichten zu lassen, der mit prächtigem und reichem Marmor, Porphyren und andern edlen Steinen geschmückt wurde. Was Liebessachen und den Liebesgenuß anlangt, muß man sich also auf alles gefaßt machen: ist doch auch ihr Gott Cupido blind, wie bei manchen Frauen scheint, die die schönsten, ehrbarsten und vortrefflichsten Ehemänner haben, die man sehen kann; nichtsdestoweniger verlieben sie sich in so häßliche und schmutzige Männer, daß es alle Möglichkeit übersteigt. Ich sah viele, über die man folgende Frage aufwarf: Welche Dame ist eine größere Dirne, jene, die einen sehr schönen und ehrbaren Gemahl und einen häßlichen, widerwärtigen und ihrem Manne so unähnlichen Kerl zum Freund hat; oder jene, die, im Besitz eines häßlichen und verdrießlichen Gemahls, einen lieben, einnehmenden Freund hat, darum aber trotzdem ihren Mann liebt und karessiert, als wäre er der schönste aller Menschen, wie ich es von vielen Frauen sah? Gewiß, das allgemeine Urteil wird sein: die Frau, die einen schönen Gemahl hat und ihn verschmäht, um einen häßlichen Freund zu lieben, ist eine sehr große Metze, nicht mehr und nicht weniger wie eine schleckerhafte Person, die das gute Fleisch stehen läßt und das schlechte ißt. Auch wenn eine Frau einen schönen Menschen für einen häßlichen aufgibt, dann ist es sehr wahrscheinlich, daß sie es der baren Unzucht wegen tut, da es nichts Hurerisches, nichts zur Befriedigung der Unzucht Geeigneteres gibt als einen häßlichen Menschen, für dessen stinkenden, schmutzigen und lasziven Bocksschlauch sie mehr Gefühl hat als für ihren Mann.

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ab 36 Kennenlernen Im Perfekt Regensburg Ludwig rief den Kutscher an, welcher indes keine Lust zeigte, den frühen Gast zu befördern. Er brummte etwas von seinem matten Gaul, aber die Goldstücke, die Ludwig ihm in die schwielige Hand schüttete, machten ihn überraschend schnell gefügig. [116] „Steigen Sie man ein, Herr, – steigen Sie ein . und die Adresse? „An der Alster, No. – – – aber nur schnell, Kutscher, schnell! „Ja, Herr, ja! und der Mann peitschte auf den müden Gaul ein, dass dieser sich hoch aufbäumte, und dann wie rasend davon rannte. Endlich hielt der Wagen. Ludwig sprang hinaus und betrat sein ödes Haus. Eine matte Dämmerung erfüllte schon sein Zimmer, aber er drehte trotzdem das elektrische Licht an. Da, – von seinem Schreibtisch glänzte ihm etwas Weisses entgegen. Ein Brief! Von ihr! Es zuckte in ihm, und sein erster Impuls war, hinauf zu stürzen und sie zu suchen. Aber eine Scheu, eine Angst, eine Hoffnung, – ein undefinierbares Gefühl liess ihn an der Thür umkehren. Das Schreckliche noch aufschieben! Erst den Brief lesen!

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ab 33 Single Veranstaltungen Reutlingen Offenbach Am Main Natürlich, ein alter Oberst ist immer zum Melancholischwerden. Aber das ist auch alles. Und schließlich haben wir nichts als eine Frau, die, wie tausend andre, nicht glücklich und auch nicht unglücklich ist. Unter solchem Selbstgespräche war er bis an die Bülowstraße gekommen und wollte sich eben, unter Benutzung derselben, in weitem Bogen wieder zurück nach dem Tiergarten schlängeln, als er, in einiger Entfernung, eines Begräbniszuges gewahr wurde, der nach dem Matthäikirchhofe hinaus wollte. Der gelbe, mit Kränzen überdeckte Sarg stand auf einem offnen Wagen, in dessen Front ein schmales, silbernes Kreuz beständig hin und her schwankte. Hinter dem Wagen kamen Kutschen und hinter den Kutschen ein ansehnliches Trauergefolge. Gordon wäre gern ausgewichen, aber der gehabten Anwandlung sich schämend, blieb er und ließ den Zug an sich vorbeipassieren. »Es ist nicht gut, die Augen gegen derlei Dinge zu schließen, am wenigsten, wenn man eben Luftschlösser baut. Der Mensch lebt, um seine Pflicht zu tun und zu sterben. Und das zweite beständig gegenwärtig zu haben erleichtert einem das erste. Gordon wuchs sich rasch wieder in Berlin ein und war nur verwundert, nach wie vor keinen Brief aus Liegnitz eintreffen zu sehn, auch nicht, als er die saumselige Schwester gemahnt hatte. Seine Verwunderung war aber nicht gleichbedeutend mit Verstimmung, vielmehr gestand er sich, alles in allem nie glücklichere Tage verlebt zu haben. Auch nicht in Thale. Wenn es sein konnte, sprach er täglich bei seiner Freundin vor und erneuerte dabei die freundlichen, gleich bei seinem ersten Besuche gehabten Eindrücke. Was ihn einzig und allein störte, war das, daß er sie nie allein fand. Mitte September traf Céciles jüngere Schwester auf Besuch ein und wurde ihm als »meine Schwester Kathinka« vorgestellt. Bei diesem Vornamen blieb es. Sie war um mehrere Jahre jünger und ebenfalls sehr schön, aber ganz oberflächlich und augenscheinlich mehr nach Verhältnissen als nach Huldigungen ausblickend.

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über 53 Schlechte Erfahrungen Internetbekanntschaften Regensburg

ab 55 Schlechte Erfahrungen Internetbekanntschaften Regensburg Selbst bei den anregendsten Gesprächen und Debatten zwischen ihm und dem Hofprediger am Theetisch sah sie so still auf ihre schönen, unermüdlich an einem Teppich stickenden Hände nieder, daß Mainau überzeugt war, sie gehe im Geiste Leo’s Vocabeln durch, oder zähle die Seifenstücken, die man in der Waschküche verbraucht habe. Er, der „die deutsche Langeweile“ floh, wie tödtliches Gift, er hatte sie grundsätzlich mit dieser „stillen, passiven Natur“ in sein Haus verpflanzt. Dazu waren alle seine neuen Anlagen im Parke fertig, es blieb ihm, wie er sich ausdrückte, für das nächste halbe Jahr nicht eine einzige Aufgabe in der Heimath zu erfüllen, und so rüstete er energisch zur Abreise. … „Das Vagabondenblut der Mainau“ siede in ihm, sagte er eines Abends beim Thee lachend zum Hofmarschall. Der alte Herr wurde spitz und verbat sich in seinem und seiner edlen Vorfahren Namen dergleichen Bezeichnungen – es kam zu einem scharfgeführten Wortwechsel, der grelle Schlaglichter auf die Vergangenheit warf. … Während Liane, scheinbar indolent, Stich um Stich weiter stickte, sah sie im Geiste die drei Brüder Mainau, die vor circa fünfunddreißig Jahren viel von sich reden gemacht hatten – sie waren schön, vornehm und gesucht gewesen. … Der Greis dort mit dem tadellos frisirten grauen Kopf, dem fortgesetzt fahlrothe Lichter der inneren Erregung über die Wangen flackerten, er hatte Recht, wenn er gegen das Vagabondenblut protestirte. Ihm, dem mittleren dieser Brüder, wäre es unmöglich gewesen, in einer anderen als der Hofatmosphäre seine Lebenslust zu suchen. Er hatte immer nach den höchsten Zielen gestrebt, wie die Gräfin Trachenberg zu sagen pflegte, wenn sie andeuten wollte, daß sie ihm einen Korb gegeben habe. … „Standesgemäß“ am Hofe placirt, hatte er sich auch „standesgemäß“ eine ebenbürtige Gemahlin durch die damals regierende Herzogin „aufbefehlen“ lassen und konnte sich mit gutem Gewissen sagen, daß seine feinen Sohlen nie das grobe Pflaster der Alltäglichkeit berührt hatten. Sein ältester Bruder dagegen war frühzeitig ausgeschwärmt; er war in die Eisregion des Nordpoles vorgedrungen und hatte nomadenhaft die Jagdgründe der Indianer durchstreift, und wenn er einmal wieder „das kleine Klatsch- und Hofnest in dem deutschen Erdenwinkel“ aufgesucht, dann hatten seine Extravaganzen und Rücksichtslosigkeiten eine Gänsehaut um die andere über den Rücken des brüderlichen Höflings laufen lassen. Einmal aber war es einer schönen, reichen Erbin gelungen, ihn festzuhalten; er hatte sich mit ihr vermählt und war genau so lange in der Residenz verblieben, um dem jungen, lieblichen Geschöpfe nach einem schweren Wochenbette die Augen zuzudrücken, seinem verwaisten Kind bei der Taufe den Namen Raoul zu geben und sein Testament zu machen. Dann hatte er den Staub von den Füßen geschüttelt und es schließlich der deutschen Gesandtschaft in Brasilien überlassen, Nachricht von ihm zu geben – er war am Fieber gestorben. Das Alles kam zur Sprache, und Liane fühlte sich einen Augenblick versucht, den ihr angetrauten Mann zu bedauern, der so früh schon allein gestanden – aber wozu denn? … Er war reich, schön, voll sprühender Lebenskraft, und in seiner Unabhängigkeit rücksichtslos gegen Andere bis zur äußersten Grenze. Die ganze Welt mit ihren Genüssen lag ihm zu Füßen, und über eine strenge Auswahl derselben hatte sich sein Feuerkopf wohl niemals Scrupel gemacht. So saß er dort neben dem keifenden Greis und sah den blauen Dampfringen seiner Cigarre nach, wie sie dem Fenster zuschwebten, um sich mit dem Goldhauch der letzten Abendsonnenstrahlen zu mischen. „Liebliches Schönwerth,“ rief er mit lächelndem Pathos, wobei sein ausgestreckter Arm einen weiten Bogen über die draußen sich hinbreitende, unvergleichlich schöne Landschaft beschrieb.

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ab 47 Näher Kennenlernen Auf Italienisch Mainz Soeben ist erschienen: Frau Zoes Rache Roman von H. Hosken In der Bearbeitung des H. Wentzel Mit 9 Textillustrationen von Curt Schulz Als „Frau Zoes Rache“ vor Jahren in einer Berliner Zeitung veröffentlicht wurde, bildete dieser Roman das Tagesgespräch in Berlin. An gewaltiger, packender Handlung ist dieser Roman von keinem anderen Buche je übertroffen worden. Bestellungen nimmt jede Buchhandlung entgegen. Bei Einsendung von 1 M. erhält man das Buch portofrei auch vom Verlag moderner Lektüre G. Berlin S 14, Dresdener Straße 88/89 Das spannendste Buch des Jahrhunderts!

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