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»Und nun seien Sie einmal recht gut und ruhig und überlegen Sie, ob es nicht die Pflicht des Weibes ist, dem Manne hilfreich die Hand zu bieten, wenn er einen Irrtum ausgleichen möchte! Halt, jetzt will ich keine Antwort hören! Ich sehe schon an Ihrem Auge, daß sie ganz anders ausfallen würde, als ich wünsche . Ich will geduldig warten – einmal kommt doch vielleicht eine Zeit, wo die böse Tanne auf dem Felsen ihre Waffen nicht braucht! Ihr Auge haftete auf dem Boden, an dem Kleeblatte, das seinen Händen entglitten war, und das er als Symbol des Glückes gepflückt hatte. Es lag, die vier Blättchen sauber ausbreitend, wie hingemalt auf den Stoppeln des Wiesengrases – aufnehmen durfte sie es nicht – sie hatte ja nichts mit seinem Glücke zu schaffen – aber – sie umschritt in einem weiten Bogen den kleinen grünen Propheten – zertreten wollte sie es auch nicht! Nach einer Reihe blauer Tage voll Sonnenglanz und Frühlingsluft hing heute ein bleifarbener Regenhimmel über der kleinen Stadt X. er lag fest auf dem hohen Turme, der, eine Art Wahrzeichen des kleinen Städtchens, weiß, rund und mit einer leuchtend grünen Kuppel wie ein Spargelstengel in die Lüfte stieg. Das alte Kaufmannshaus am Markt nahm in solch trüber Beleuchtung stets den vornehm düsteren, verschlossenen Charakter jener Zeiten wieder an, wo noch die Bilder raubritterlicher Ahnen in seinen Sälen hingen, und der vor einer neuen Zeit geflüchtete Geist des Mittelalters finster und grollend in ihm hauste. Heute hingen sämtliche Rouleaus herabgelassen hinter den Fenstern der großen Vorderfront. Die Regierungsrätin litt an einer heftigen Migräne und war überhaupt in einer unbeschreiblichen Aufregung; man hatte ihr Zimmer verdunkelt und vermied jedes laute Geräusch.

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ab 29 Frau Treffen Berlin Saarbrücken Er erhob sich aus dem tiefen Sessel, in dem er gewartet hatte, und kam ihr entgegen. »Ich fürchtete schon, Sie würden nicht kommen«, lächelte er froh, denn tatsächlich hatte sie ihn warten lassen. »Ich komme nicht gern, aber ich habe es versprochen«, erwiderte sie still. In schlecht verborgener Spannung blickte sie ihn an. »Ich denke, wir fahren ein Stück hinaus, hier ist doch immer Unruhe«, meinte er ruhig. Erschrocken schaute sie auf, zauderte, dann zuckte sie resignierend mit den Schultern. »Wie Sie wollen. Es klang trotzig und hilflos zugleich. Sie saß neben ihm im Wagen, die Hände reglos im Schoß gefaltet. Er fuhr nicht sehr weit hinaus. An einem Waldrand nahe der Stadt hielt er, stieg aus und schritt um den Wagen herum. Er streckte ihr die Hand entgegen, aber sie verschmähte seine Hilfe. Leichtfüßig sprang sie hinaus und blieb denn abwartend stehen. Plötzlich fuhr sie erregt auf, ihre Augen sprühten vor Zorn: »Wenn ich nur wüßte, weshalb ich hier bin? Weshalb ich immer tun muß, was Sie wollen? Seine scheinbare Ruhe erregte sie noch mehr, denn sie sah nicht, daß auch er unsicher war. Ursel machte eine Bewegung, als wolle sie zurücklaufen in die nahe Stadt. »Kommen Sie, Ursula«, bat er ernst, »es spricht sich besser, wenn wir ein wenig gehen.

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ab 28 Kennenlernen 6. Klasse Mönchengladbach Gordon entschuldigte sich wegen der überall im Zimmer herrschenden Unordnung und bat den Fremden, einen eleganten Herrn von augenscheinlich weltmännischen Allüren, in einem der Fauteuils Platz zu nehmen. Der Fremde lehnte jedoch mit vieler Verbindlichkeit ab und lud seinerseits Gordon ein, ihn nach seiner Charlottenburger Villa hinaus begleiten und daselbst sein Gast sein zu wollen; sein Wagen halte bereits vor der Tür, und was Geschäftliches zu sprechen sei, lasse sich unterwegs verhandeln. »Wir haben dann den Abend für ein Gespräch mit den Damen. Seine Frau, so schloß er, die passioniert für Nilquellen und Kongobecken sei, freue sich ungemein, einen so weitgereisten Herrn kennenzulernen, und wenn es Afrika nicht sein könne, so werde sie sich auch mit Persien und Indien zufriedengeben. Gordon fühlte sich durch die ganze Sprechweise sehr angeheimelt und nahm an. Der Abend in Charlottenburg war entzückend gewesen, und Gordon hatte sich wieder überzeugt, »wie klein die Welt sei«. Gemeinschaftliche Freunde waren entdeckt worden, in Bremen, England, New York, und zuletzt auch in Berlin selbst. Auch den Obersten von St. Arnaud kannte man; er habe eine schöne Frau, die schon einmal verheiratet gewesen sei (sehr hoch hinauf), und habe eines Duells halber den Abschied nehmen müssen. Unter solchem Geplauder war der Abend vergangen, und erst lange nach Mitternacht hatte Gordon, in einem Mischzustande von Müdigkeit und Angeheitertsein, seinen Heimweg angetreten. Nun war es Morgen, und er erschrak fast, als er in sein Wohnzimmer trat und sich hier umsah. Alles lag noch gerade so da, wie's gestern, als der Besuch kam, gelegen hatte: Wäsche, zerstreut über die Stühle hin, Überzieher und Fracks an Schrankecken und Fensterriegel gehängt, und der Koffer selbst halb aufgeklappt zwischen Tür und Ofen. Am buntesten aber sah es auf dem Sofatisch aus, wo Nagelscheren und Haarbürsten, Eau-de-Cologne-Flaschen und Krawatten ein Chaos bildeten, aus dessen Zentrum ein rotes Fez und als Überraschung ein Markt-Astern-Bouquet aufragte, das die Wirtin, vielleicht um sich ihres Mieters fester zu versichern, mit beinah komischer Sorgfalt in eine blaue Glasvase mit Silberrand hineingestellt hatte. Nirgends ein Zollbreit Platz. Zu dem allen kam in eben diesem Augenblick auch noch der Kaffee; Gordon nahm schnell eine Schale voll und setzte dann das Tablett auf den Bücherschrank. »Und nun sollt ich wohl«, hob er an, »in diesem Chaos Ordnung stiften. Aber ich war so lange nicht in Berlin, wenigstens nicht mit Muße, daß ich ein Recht habe, mich als einen Fremden anzusehen. Und für einen Fremden ist es immer das erste, daß er sich ein Kissen aufs Fensterbrett legt und die Häuser und Menschen ansieht.

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ab 20 Leute Kennenlernen Thurgau Hamm mehr nicht. »Von mir, Madame? rief der Herzog; »Eure Majestät irrt sich offenbar. Ich habe den Gouverneur von Vayres nicht ernannt, wenigstens nicht, daß, ich wüßte. Die Ernennung Richons muß von den Ministern Eurer Majestät herrühren. »Dann unterzeichnen meine Minister Epernon,« erwiderte die Königin mit scharfem Tone. – »Allerdings, da sich diese Unterschrift auf dem Patente des Herrn Richon findet. »Unmöglich, Madame,« entgegnete der Herzog. Die Königin zuckte die Achseln. – »Unmöglich! sagte sie. »Wohl, so lest. Und sie nahm ein auf dem Tische liegendes Patent und gab es dem Herzog. Herr von Epernon ergriff das Patent, durchlief es mit gierigen Blicken, untersuchte jede Falte des Papiers, jedes Wort, jeden Buchstaben und war ganz bestürzt; eine furchtbare Erinnerung durchzuckte seinen Geist. »Kann ich diesen Herrn Richon sehen?

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über 21 Patrick Bruel Single Freiburg Im Breisgau „Erlaubt Ihr noch,“ fragte Woldemar Eimbeck zögernd, „daß wir nach dieser unwillkommenen Belästigung Eure Gemahlin und das Fräulein begrüßen? Statt aller Antwort führte Herr Melchers die beiden Männer ins Wohngemach, wo die schwarzäugige Margret mit bangem Herzklopfen dem Hall der Stimmen gelauscht hatte, die im Arbeitszimmer des Vaters so merkwürdig ernst durcheinander klangen. Margret Melchers hatte sich während der letzten Zeit auffällig verändert. Sie schien bleich, zaghaft und tief nachdenklich. Das Unglück Hildegard Leutholds raubte ihr fast den Verstand, zumal sie im Anfang keineswegs von Hildegards Schuldlosigkeit überzeugt war. Seit dem Ausbruch der Rebellion hatte sie vollends keine ruhige Sekunde gehabt. Der Mann ihrer [626] heimlichen Liebe stand ja leider Gottes mit an der Spitze des Aufruhrs. Die Sache, für die Woldemar Eimbeck stritt, mußte wohl selbstverständlicherweise edel und gut sein. Aber die ungeheure Gefahr! Und dann – wer sich so mit Gut und Blut dem Gemeinwesen widmete, konnte der noch was übrig haben für ein kleines unbedeutendes Mädchen, das nicht einmal mehr den Vorzug besaß, unterhaltsam und lustig zu sein? Gleichzeitig mit Woldemar Eimbeck und Doktor Ambrosius trat von jenseit die Frau Pastorin über die Schwelle. Die frische, kernhafte Frau wußte bereits, daß sich die Aussichten der Rebellion gar nicht so ungünstig anließen, wie dies von einzelnen Schwarzsehern behauptet wurde. Und wenn selbst alles hier fehlschlug – Woldemar Eimbeck war schon der Mann danach, sich um seine persönliche Zukunft nicht weiter grämen zu müssen. Der fand überall ein gemachtes Nest – in Frankreich so gut wie in England oder Italien. Und daß sich die beiden, Woldemar Eimbeck und ihr niedliches Töchterlein, heiß lieb hatten, das war ihr längst klar wie das himmlische Sonnenlicht. Sie gab also dem Ratsbaumeister wie seinem Freunde Ambrosius ohne weiteres die Hand, hieß sie willkommen und tischte dann, unbekümmert um Gesetzmäßigkeit oder Nichtgesetzmäßigkeit, einen achtbaren Frühtrunk auf. Herr Melchers hatte sich gleich an der Thür wieder zurückgezogen. So saßen die Vier wohl zwanzig Minuten lang und schlürften das läßliche, rotbraune Glaustädter Bier und stießen hoffnungsfroh miteinander an auf abseitiges gutes Gelingen.

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ab 39 Single Frauen Aus Gütersloh Lübeck „Welche Farbe werden Sie tragen, meine Liebe? fragte man mit honigsüßer Stimme. Und je nach der Antwort, ob blau, ob rosa, oder weiß, richtete man sich ein, anders und besser gekleidet zu erscheinen. Stella kannte diese Art von Sorge nicht. Ihre Kleider kamen aus Paris, und obgleich sehr einfach, hoben sie ihre angeborene Grazie durch unbestreitbare Eleganz. Übrigens stand sie noch ganz im Anfang ihrer gesellschaftlichen Laufbahn. Erst seit ihrem siebzehnten Jahre war sie nicht mehr auf „Lämmerhüpfen“ und „weiße Bälle“ beschränkt; das heißt: an diesem Abend kleidete man sie zu ihrem zweiten großen offiziellen Feste. Das erste Mal hatte sie nach Provinz-Sitte in schneeweißen Gazewolken erscheinen müssen; für diesmal wählte sie eine reizende Zusammenstellung aus hellgrünem Surah mit silbergetupftem Tüll. In ihren Haaren trug sie nur einen Tuff Flughafer, aus dem sich, schlank und zart wie Flaum, ein Zweig wilder Clematis hervorhob. Nachdem sie aus den Händen der für etwaige Änderungen so notwendigen ersten Schneiderin entlassen war, hatte sie sich den geschickten Fingern der Friseurin überliefert; der Friseurin, die die Bräute frisiert und mit dem Ernste eines Folterknechts die verschiedengestaltigen Brenneisen handhabt. Vergebens, daß Stella rief: „Au! Sie brennen mich! Reißen Sie doch nicht so stark! Die Künstlerin hatte kaum ihr Werk vollendet, als Stella, empört, die Frisur mit einem Stoß zerstörte, um sich nach eigenem Geschmack, auf weniger banale Art, das Haar zu richten. Nun überzeugt, nicht allen andern zu gleichen, lachte sie laut auf, berauscht von der jugendlichen Freude sich so reizend zu sehen. Mit dem Fächer in der Hand lief sie unter dem Rauschen des Flitters, der wie Regentropfen ihr grünes Kleid bedeckte, aus ihrem Ankleidezimmer, wie eine Najade aus dem Bade, und stürzte in den Salon ihrer Stiefmutter. Frau von Ellissen hatte sich darauf eingerichtet, in der Erwartung von Stellas Rückkehr einen langen Abend an ihrem Kamin lesend zu verbringen. Sie hatte sich’s bequem gemacht und ein hellblaues Morgenkleid angelegt, das ihre herrlichen Formen zur Geltung brachte und sich der zarten Blässe ihres Gesichts prächtig anpaßte.

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über 51 Neue Menschen Kennenlernen Englisch Potsdam Kaum hatte das Boot angelegt, als sie schon leise, mit mühsam unterdrückter Erregung fragte: „Hast Du etwas erfahren, Vater? Kruse nickte. „Nicht hier – in der Kajüte erzähle ich’s Dir“, meinte er mit ernstem Gesicht, befestigte die Jolle mit der Kette am Fallreep und stieg seiner Tochter voran an Deck. Als sie sich in der gemütlichen Kajüte befanden, [74] warf er den Panama auf das kleine Sofa und ließ sich schwer in einen Stuhl fallen. „Die Dinge drängen hier mit Macht zu einer Entscheidung, Kind,“ begann er, tief atmend und trübe vor sich hinstarrend. „Aber ich will eins nach dem andern berichten. Ich habe mich also bei van Deimer erkundigt. Manhard ist gestern abend, nachdem er mit der Jolle an Land gegangen war, sofort in Fung-Scho’s „Salon“ gekommen und hat dort mit den beiden trunkfesten Holländern bis gegen 1/210 geplaudert. Dann kam einer der Polizisten für einen Augenblick in die „Honoratiorenstube“ und erzählte schadenfroh grinsend, daß zwischen Deutschland und Rußland Krieg ausgebrochen sei und daß England sicher nicht zögern werde, mit seinem moskowitischen Verbündeten gemeinsame Sache zu machen. Bald darauf verabschiedete sich Manhard. Er sagte, er wolle an Bord der „Elisabeth“ zurückkehren, um mir diese aufregende Kunde sofort mitzuteilen. Wo er geblieben ist, weiß niemand. Kein Mensch will ihn mehr gesehen haben. Jedenfalls ist er nicht bei uns erschienen – das wissen wir leider nur zu gut. „Was ihm nur passiert sein kann? meinte Senta mit banger Besorgnis, als der Alte einen Augenblick schwieg. „Noch habe ich Dir nicht alles berichtet, Kind“, fuhr der Kapitän fort. „Wenn ich eben sagte, daß niemand über den Verbleib Manhards Auskunft geben konnte, so ist das nicht ganz zutreffend.

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ab 43 Als Single Mann Kind Adoptieren Mülheim An Der Ruhr „Als ob es eine Wahl gäbe! meinte Cesario achselzuckend, indem er sich zu einem der Diener wandte, um ihm einen Auftrag zu geben, und die Brüder auf einige Minuten allein ließ. „Leider scheint es hier keine zu geben,“ sagte Hugo, dem jungen Wirthe nachblickend. „Und Marchese Tortoni hat Dich auch mit auf dem Gewissen, wenn Du schließlich noch ganz und gar verdorben wirst durch die unsinnige Vergötterung, die man mit Dir treibt. Der leistet das Möglichste darin, wie überhaupt Dein ganzer Verehrerkreis! Sie setzen Dich ja wie einen Dalai Lama in die Mitte und gruppiren sich ehrfurchtsvoll um Dich herum, um den Aeußerungen Deines Genius zu lauschen, auch wenn es diesem Genius gelegentlich einmal belieben sollte, seine begeisterte Umgebung zu maltraitiren. Schade um Dich, Reinhold. Sie treiben Dich damit unfehlbar zu der Klippe, an der schon so manche bedeutende Kraft gescheitert ist – zur Selbstvergötterung. „Nun, daß dies vorläufig noch nicht geschieht, dafür sorgst Du schon,“ entgegnete Reinhold sarkastisch. „Du scheinst Dich jetzt ganz ausgezeichnet in der Rolle des getreuen Eckhard zu gefallen und probirst sie bei jeder Gelegenheit; sie ist aber die undankbarste von allen; gieb sie auf, Hugo! Sie sagt Deiner Natur ganz und gar nicht zu. Der Capitain runzelte die Stirn, aber er blieb vollkommen ruhig bei dem Tone, der einen Anderen leicht gereizt hätte, warf die Vogelflinte über den Rücken und ging hinaus. Nach wenigen Minuten schon befand er sich draußen am Meere, und als der frische Seewind erst seine Stirn kühlte, da war es auch schon wieder aus mit dem ganzen Ernste des Herrn Capitain; er schlug richtig den Weg nach der Villa Fiorina ein. Die Wahrheit zu sagen, begann sich Hugo bereits zu langweilen in Mirando und in der vorwiegend künstlerischen Atmosphäre, welche die Neigung des Marchese und die Gegenwart seines Bruders dort schufen. Die paradiesische Lage der Besitzung war dem mit der Schönheit der Tropenwelt vertrauten Seemanne nichts Neues, [493] und die Einsamkeit, der sich Reinhold mit einer fast krankhaften Sehnsucht hingab, sagte Hugo’s lebensfroher Natur durchaus nicht zu. Freilich lag das von Fremden schon reich bevölkerte S. in ziemlicher Nähe, aber man konnte doch nicht allzu oft hinüberfahren und dadurch dem jungen Wirthe zeigen, daß man bei ihm die Geselligkeit vermisse. Da kam denn diese vermuthlich schöne und jedenfalls geheimnißvolle und interessante Nachbarschaft äußerst gelegen, und Hugo war sofort entschlossen, sie sich zu Nutze zu machen.

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über 34 Single Vs Dual Voice Coil Subwoofers Leipzig Wir verfolgten eine dunkle Spur über den Augustusplatz, durch die Grimmaische Straße, aber sie führte hinab in die Eingeweide der Erde, und wenn auch nicht zu den »Müttern«, so doch in Auerbachs Keller, wo sie sich verlor. Eine zweite, noch vagere Spur brachte uns durch das Frankfurter Tor an der großen Funkenburg vorüber nach dem Kuhturme und ließ uns daselbst in einem Kampf auf Leben und Tod mit dem furchtbaren Getränke »Gose« auf das schmählichste im Stich. Auch in einem Kuchengarten zu Reudnitz opferten wir uns für das allgemeine literarische Beste ohne Resultat, und ein unbestimmtes Gerücht, welches den abenteuerlichen Mann aus Afrika, den Kriegsgefangenen des Herrschers von Dar-Fur, im Knoblauchsduft und Mückentanz des Rosentals, auf einer Bank in der Nähe von Gohlis gähnend sein Reisetagebuch vervollständigen läßt, wird ewig ein Gerücht bleiben; denn niemals wurde uns die Existenz dieses Reisetagebuches zu einer Gewißheit. Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle Zweites Kapitel Und die Erde drehte wieder einmal ihre Ostseite der Sonne zu; die letztere ging dem, was die Menschen die Alte Welt nennen, auf, und wurde es denn auf diesem nicht mehr ganz ungewöhnlichen Wege gottlob auch in Europa von neuem Tag. Mit der östlichen Halbkugel aber drehte sich das Städtchen Nippenburg, welches jedenfalls recht anerkennenswert war; denn wie jedes deutsche Gemeinwesen hielt es etwas auf seine Selbständigkeit und wußte sich sonst mit Hartnäckigkeit auf seiner Stelle, im alten Recht und Unrecht, zu behaupten. Der Nonnenberg sank nach dem Orient hinüber, die Sonne blickte von seinem abgeplatteten Gipfel in den germanischen Frühling, und jeder Vogel, welcher schon stundenlang vom Lichte gesungen hatte, konnte sich nunmehr beruhigter an sein munteres Tagewerk begeben. Daß auch die Menschheit sich sofort an ihr Tagewerk begab, braucht in Ansehung der unendlichen Lust an der Tätigkeit, welche in ihr steckt, nicht erst gesagt zu werden; aber wichtig ist es, zu wissen, daß auch das Dorf Bumsdorf, zweiundeinenhalben Büchsenschuß westlich von der Stadt Nippenburg gelegen, sich von der allgemeinen Bewegung nicht ausschloß. Es war ebenfalls ein Vogelnest im Grün, dieses Dorf Bumsdorf, aber weniger voll zwitschernder Melodien als voll Gebrumm und Gegrunz, Geschnarr und Geknarr, Gequiek und Gequak, Gefluch und Gepfeif, Gezeter und Gejodel, und die Sonne beschien heiter die Kirche, das Pfarrhaus, den Gutshof, das Wirtshaus und den Mühlenteich, die Wohnungen der Vollspänner, Halbspänner, Brinksitzer, Kotsassen, Häuslinge und Anbauer und das Haus des pensionierten Steuerinspektors Hagebucher, eines Mannes, der seiner wohlverdienten Ruhe in ländlich sittlicher Abgeschiedenheit, jedoch nicht gar zu entfernt von den Annehmlichkeiten des städtischen Lebens, genoß. Der Storch klapperte auf dem Dache des Steuerinspektors, die Schwalbe bewohnte ungestört ihr Nest an seinen Mauern; den frommen Tauben war alle Gelegenheit zu einer wünschenswerten Vermehrung geboten; über der Pforte stand der biblische Spruch: Gesegnet sei dein Eingang und Ausgang – und hinter der Tür stand der dicke Knüppel für unverschämte Bettelleute, Handwerksgesellen und fremde Hunde; denn das Haus des Steuerinspektors war dicht an der Landstraße gelegen, und seine Küchenfenster waren nur durch einen Graben von derselben getrennt. Die Front des Hauses bildete mit der Nippenburger Landstraße einen rechten Winkel, und auf drei Seiten war es von einem nicht allzu großen, aber wohlgepflegten Garten mit Gemüsefeldern, Blumenbeeten, Grasplätzen, Obstbäumen und drei Lauben umgeben. Lebendige Hecken und stellenweise ein hölzernes Gitter zogen die Grenzen gegen die übrige Welt. Das Licht aus dem Fenster des Wohnzimmers im untern Stockwerk der Vorderseite und das Herdfeuer aus den Küchenfenstern der rechten Nebenseite warfen im Sommer wie im Winter einen gleichbehaglichen Schein in die Abenddämmerung oder die schwarze Nacht. Der Dampf des Schornsteins war so appetitlich wie irgendein Opferrauch, der je zu der unsterblichen Nase Jehovas, Jupiters oder des Gottes der spanischen Inquisition emporstieg, von welchen letztern kirchlich-kulinarischen Darbietungen sich, beiläufig gesagt, die schöne Redensart herschreibt, daß jemand den Braten rieche. Tausende und aber Tausende von müden Wanderern, die auf der Landstraße an dem Hause des Steuerinspektors vorübergezogen waren, hatten den Mann beneidet, während der Winterabend düsterer herabsank und die Schneewolken tiefer sich zur Erde senkten; wir aber beneiden ihn an diesem Frühlingsmorgen, welcher auf die Heimkehr seines Sohnes Leonhard folgte. Hund und Katze sonnten sich auf der Steinbank vor dem Hause des Steuerinspektors, und der Steuerinspektor selbst rauchte nachdenklich seine Morgenpfeife auf dem mit feinem Sand bestreuten Platze zwischen seiner Tür und seinen Rosenstöcken. Die Steuerinspektorin hielt die Hand über die Augen, um nicht von der Sonne geblendet zu werden, und sah nach den Fenstern des obern Stockwerks hinauf. Fräulein Lina Hagebucher aber saß im Innern des Hauses auf der Treppe, hielt die Hände im Schoße gefaltet, still wie ein Mäuschen, und bewegte in ihrem Herzchen alle Wunder, die sich seit gestern abend an ihr und dem Hause ihrer Eltern erfüllt hatten. Es ist keine Kleinigkeit, wenn ein Bruder, den man im Dienste des Vizekönigs von Ägypten gegen die Nubier gefallen glaubt, von dem man aus frühesten Kindheitsjahren her nur noch eine sehr dunkle Erinnerung hat und der allmählich in der Phantasie zu einem sehr romantischen, märchenhaften Wesen geworden ist, plötzlich auf der Landstraße von Nippenburg heranwandelt und, schlimmer von Aussehen als ein Zigeuner, über die Hecke in die Geißblattlaube guckt, nach dem Papa und der Mama fragt und dann entsetzlich nervös wird, unter lautem Schluchzen sein Inkognito fallenläßt und Lina beim Halse nimmt und sie abküßt, wie es ihr noch nie passierte.

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