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Und mit Stolz und Freude sehe ich es wieder. Draußen hat man auch dergleichen, aber es ist doch anders. Hier gibt sich alles natürlicher und weniger zurechtgemacht; weniger mise en scène. Gott erhalt uns unsere Jugend. Und während er noch so sprach, streiften die Birkenzweige Céciles Gesicht, was ihn zu dem Vorschlag veranlaßte, doch die Plätze zu wechseln. Aber sie wollte davon nichts hören. »Es ist doch immer ein Streicheln, auch wenn es weh tut. Und dazu diese himmlische Luft! Ach, ich könnte den ganzen Tag so reiten, und von Müdigkeit wäre keine Spur. Endlich hatten sie die Schonung im Rücken und hielten vor einer von einem Plankenzaun eingefaßten und hoch in Gras stehenden Wiese, darauf nichts sichtbar war als, in einiger Entfernung, drei ziemlich gleich aussehende Häuschen, die todstill und wie verwunschen in der grellen Mittagssonne dalagen. Keine Grille zirpte, kein Rauch stieg auf; um den Zaun herum aber ging in weitem Bogen der Weg, anstatt die Wiese kurz und knapp zu durchschneiden. »Wie heißt das? »Todtenrode«, sagte der Junge. »Nur in Ordnung. Wenn es nicht schon so hieße, so müßt es so getauft werden. Todtenrode! Wohnen Menschen hier?

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über 30 Singleton Hall Swansea Solingen Er hatte zugehört, als wolle er dem Bruder jedes Wort von den Lippen ablesen, und bei der letzten Bemerkung desselben schreckte er wild auf. „Auf welchem Punkte? Was willst Du damit sagen? Hugo trat betroffen einen Schritt zurück. „Mein Gott, Reinhold, wie kannst Du so auffahren! Ich meinte ja nur –“ „Es handelt sich doch um Ella? unterbrach ihn Reinhold mit der gleichen Heftigkeit. „Wem anders können denn diese Huldigungen gelten? „Allerdings, um Ella,“ sagte der Capitain; es war das erste Mal seit Monaten, daß dieser Name wieder zwischen ihnen ausgesprochen wurde. „Und eben deshalb kann und muß es Dir doch gleichgültig sein. So einfach die Bemerkung war, so schien sie Reinhold doch mit ungeahnter Schwere zu treffen. Er durchschritt einige Male hastig das Zimmer und blieb endlich vor seinem Bruder stehen. „Cesario hat keine Ahnung der Wahrheit,“ sagte er gepreßt. „Er machte im Anfange auch gegen mich einige enthusiastische Bemerkungen; ich mag ihm wohl unwillkürlich verrathen haben, wie sehr sie mich peinigten, denn seitdem berührt er diesen Gegenstand nicht wieder. „Erlau scheint ihm einen ähnlichen Wink gegeben zu haben,“ bestätigte Hugo. „Er suchte mich darüber auszuforschen, ob und welche Beziehungen zwischen Dir und jener Familie beständen. Ich wich natürlich aus, aber er scheint durchaus nur eine frühere Feindschaft zwischen Dir und Erlau zu vermuthen. Reinhold sah finster vor sich nieder.

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über 54 Free-Dating-Sites In Deutschland Bottrop „Weil sie reich ist, weil an ihrer Hand das Gold hängt, das ich nicht besitze. Alice wird trotzdem nicht unglücklich werden, sie kennt und fordert ja kein Glück im höheren Sinne, ich aber wäre grenzenlos elend an der Seite eines Mannes, den ich verachten müßte. fuhr er wild und drohend auf. „Herr Elmhorst? fragte sie schneidend. Die Mahnung fruchtete, er zwang sich gewaltsam zur Selbstbeherrschung. „Fräulein von Thurgau, Sie glauben, mich hassen zu müssen seit der Todesstunde Ihres Vaters, und Sie haben überreich Vergeltung geübt für eine nur vermeinte Schuld. Nun denn, Ihren Haß will ich tragen, wenn es sein muß, Ihre Verachtung nicht. Ich dulde ihn nicht länger, diesen kalt verächtlichen Blick, den ich immer und immer in Ihren Augen sehe. Sie verstehen es, damit zu treffen, aber ich bitte Sie jetzt – treiben Sie mich nicht aufs äußerste! Er sah wirklich aus, als sei er aufs äußerste gebracht, der kalte, berechnende Mann, der sich so eisern zu beherrschen wußte. Sein ganzes Wesen bebte in fieberhafter Erregung, das verhängnißvolle Wort hatte ihn furchtbar getroffen. Greif hatte sich kampfbereit aufgerichtet und verfolgte mit glühenden Augen jede Bewegung des vermeintlichen Feindes, von dem er glaubte, er drohe seiner jungen Herrin. Diese ergriff den Hund am Halsbande und hielt ihn fest. „Wollen Sie mich etwa zu Achtung zwingen? „Ja, beim Himmel, das will ich!

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ab 56 Partnersuche Für Hundebesitzer Hannover Aber was ist das im Vergleich mit der Folter und mit der Einäscherung bei lebendigem Leibe! Hildegard Leuthold, Euer Schicksal ist so gut wie besiegelt! Hildegard wandte sich stöhnend ab. „Noch einmal“, fuhr er mit schmeichelnder Inständigkeit fort, „fügt Euch ins Unvermeidliche! Ihr sollt es niemals bereuen, so wahr ein Gott lebt! Und – ich komme nicht wieder, Hildegard! Ich komme nicht wieder! Wenn Ihr Euch jetzt nicht entschließt…“ „Lieber die Folter! Lieber den Feuertod! Der Tuchkramer trat etwas zurück. Sein Gesicht trug den Ausdruck erkünstelter Frostigkeit. „Ich warte noch zehn Minuten! Wenn diese zehn Minuten um sind, verlasse ich Euch. Ihr wißt dann, was Euch bevorsteht. Hildegard sank zu Boden. Sie rang wortlos die Hände. Dann schleppte sie sich langsam und wie gebrochen zu dem Ratsherrn heran, umklammerte seine Kniee und stöhnte verzweiflungsvoll: [531] „Erbarmen! Da Ihr mich retten könnt, thut es um Christi willen und aus selbstloser Freundschaft!

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über 42 Tanzkurs Ulm Single Magdeburg »Du liebst mich doch, Ursel? sagte er fragend. Sie zögerte mit der Antwort. Seine Küsse hatten sie erregt, sein Heiratsantrag verwirrte sie vollends. Ich mag ihn furchtbar gern – ist das Liebe? fragte sie sich und lehnte sich unbewußt fester in seinen Arm. Irgendwie war es schön, seine Nähe zu spüren. »Ursel, du hast mich doch lieb, ja? Seine Stimme war jetzt weich und bittend, als fürchte er ein Nein. Hilflos legte sie den Kopf an seine Brust, als suche sie vor ihrem eigenen unklaren Empfinden Schutz bei ihm. »Ich weiß es nicht, Uwe – aber ich habe dich sehr gern«, sagte sie leise. »Mädel, das ist doch dasselbe, du bist nur noch sehr dumm, Ursel«, kam es zärtlich und jubelnd zugleich zurück. Seine Augen schauten forschend auf ihren Mund. Da bot sie ihm mit einem scheuen Lächeln die Lippen. »Nun gehörst du mir. Seine Stimme klang triumphierend, als er ihren Mund freigab«. »Ach, Ursel, du ahnst ja nicht, wie eifersüchtig ich auf den Professor war. Es machte mich rasend.

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über 46 Partnersuche Frauen Zu Anspruchsvoll Chemnitz1 Der Siebzehnjährige hatte den Namen im Scherz unter gigantisch-kühne Verse gesetzt, und Alfred [13] Kerr hatte damals den jugendlichen Poeten entdeckt und ihm in seinem „Pan“ ein Echo verschafft. Bis heute blieb Klabund dem Namen, der so früh bekannt geworden, treu. Selten, sagte ich, ist ein Dichter so vielen Angriffen ausgesetzt gewesen wie Klabund. Die Ursache liegt nicht allein in der Kühnheit und rücksichtslosen Aufrichtigkeit des Schriftstellers Klabund – sie liegt auch in der ungeheuren Quantität seiner literarischen Arbeit. Früh zu dem schweren Beruf gezwungen, von schriftstellerischer Arbeit zu leben und im ständigen Kampf mit Verlegern, Zeitungen und Zeitschriften sein Brot zu verdienen, war Klabund genötigt, „für den Alltag“ zu schreiben. Nur der Schriftsteller selbst weiß, was dieses harmlose Wort an Grausamkeiten birgt. Selbstverständlich niemals die Erlaubnis, vom inneren Bilde abzugehen, eine Konzession im Stil oder gar in der Gesinnung zu machen. Aber doch die Notwendigkeit, das schüchtern sich bildende Gesicht einer Dichtung frühzeitig zu greifen, die Vision in Hast zu früh zu packen und unausgegoren die Frühgeburt [14] abzustoßen. Frivol wie literarische Neider sind, oberflächlich wie es das Publikum ist, hatte man mit träger Oberflächlichkeit die schnell hingeworfenen Zeitungsbeiträge Klabunds an Stelle seiner Dichtung gelesen und gewertet. Dazu kommt, daß Klabunds ethisches Temperament ihn dauernd rückhaltlos seine ethisch-politischen Überzeugungen aussprechen und kämpferisch vertreten ließ. Dieser Dichter hat früh einen politischen Verstand und die Größe des Willens zu einer moralischen Politik (im Gegensatz zu einer utilitaristischen) gezeigt. Man höhnte ihn, weil er 1916 die Ideale aussprach, die 1920 Gemeingut aller waren. Und, da es im politischen Kampf keine Beschränkung gibt, verfolgte man mit gehässiger Kritik den Dichter Klabund, um den Schriftsteller Klabund zu treffen. Klabunds Name strahlt heute hell, und es gibt niemanden mehr, der anders als vom Wesenskern seiner Dichtung aus zu seiner Gestalt zu finden trachtet. In diesem Augenblick hat ein Dichter wirklich das [15] „Herz des Volkes“ erobert: wenn er für unantastbar gehalten wird. Der Dichter, in der Vernunft des Volkes, ist ein Wesen anderer, höherer Sphären. Seine Gestalt wird begrüßt wie eine Erscheinung aus anderer Welt.

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ab 30 Beste Single Community Kostenlos Bochum Bei mir verfängt das nicht, ich weiß Bescheid und wir sind ja auch allein, Du brauchst Dich nicht zu geniren. Es kommt nur darauf an, was Du antworten wirst, wenn ich Dir die Anklage öffentlich ins Gesicht schleudere. Er hatte in seiner Erregung den fremden Ton fallen lassen und gebrauchte das alte Du. Nordheim machte keinen Versuch mehr, ihn zur Mäßiguttg zu zwingen, aber er mußte sich trotz alledem sicher fühlen, denn er verlor seine überlegene Haltung nicht einen Augenblick. „Was ich antworten werde? sagte er achselzuckead. „Wo sind die Beweise? Gronau lachte bitter auf. „Ja, das dachte ich mir, daß es so lauten würde! Darum kam ich auch nicht sofort zu Dir, als ich in Oberstein bei dem Sohne Reinsfelds die saubere Geschichte erfuhr, sondern ging der Spur nach. Ich bin in den drei Wochen überall gewesen, in der Residenz, in Bennos letztem Wohnorte, in unserer Vaterstadt sogar. „Und sind sie gefunden, diese Beweise? Die Frage klang in vernichtendem Hohne. „Nein, wenigstens nichts, was Dich direkt überführt; Du hast Dich hinreichend gesichert und Reinsfeld hatte es ja versäumt, seine Erfindung unter gesetzlichen Schutz zu stellen, weil er noch nicht fertig damit zu sein glaubte. Das war damals, als ich in die weite Welt ging und Du die Stellung in der Residenz annahmst. Der gute arglose Benno änderte und besserte inzwischen an seinem Entwurfe und baute glänzende Luftschlösser darauf, bis er eines Tages erfuhr, daß der Plan längst angenommen und mit Geld aufgewogen war; aber das Patent und das Geld hatte ein anderer in der Tasche, sein bester Freund, der sich damit zum Millionär aufschwang. „Und dies Märchen willst Du der Welt erzählen? fragte der Präsident verächtlich, indem er, fast unwillkürlich, dem Beispiele Gronaus folgte und zu dem einstigen Du zurückkehrte.

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ab 56 Cosma Shiva Hagen Single Bochum Einige machten sich rasch daran, seine Anordnung auszuführen; Andere traten hinzu, gaben Vestl die Hand und klopften ihm auf die Schulter und rühmten ihn wegen seines Muthes und wegen seiner kaltblütigen Besonnenheit. Die Gestalt auf der Anhöhe trat ganz vor, daß sie jeden Laut hören, jede Silbe verstehen konnte. Sylvester wehrte das Alles ab. „Laßt mich in Ruh’ und macht nicht so viel Wesens,“ sagte er, „es ist nicht der Mühe werth, daß man davon redet! Wenn man ein bissel vorsichtig ist und sich leicht macht, ist es keine Kunst – da trägt das Eis [83] noch mehr … Aber tummelt Euch, Leute, sonst stirbt mir die Alte unter den Händen …“ In dieser Beurtheilung des Zustandes der Geretteten aber irrte er sich doch; unerwartet begann sie sich zu regen, schlug die Augen auf und blickte irr wie fragend und suchend umher. Sie schien sich mit Schrecken zu besinnen, was mit ihr geschehen aber der Frost und das Entsetzen hatte sie der Sprache beraubt: sie vermochte nur, unverständliche Laute zu stammeln; dankstrahlend hing ihr Auge an Sylvester und sie riß seine Hand an sich, als wolle sie selbe an die Lippen drücken. Eh’ er das zu hindern vermochte, verwandelte sich aber die Geberde des Dankes in eine Bewegung neuen Schreckens – mit weit aufgerissenen Augen starrte sie in den See hinaus: ihre erregten Sinne vernahmen, was bisher in dem Drängen und Wirrsal des Ereignisses Niemand beachtet hatte. Vom See her erscholl mattes Gewinsel. „Was ist denn das? frug man. „Ist denn noch wer draußen im See? … Das ist doch keine menschliche Stimm’ …“ „Bläß’ …“ schrie die Alte plötzlich laut aufkreischend, „mein Hund, mein alter treuer Bläß’ … er liegt draußen im Wasser und kann nicht heraus … Bläß’, Bläß! O, er ist zu alt und zu matt … er geht zu Grund, wenn sich Niemand über ihn erbarmt …“ „Wie kommt denn das Vieh da hinaus? rief unwillig Einer von denen, die vom Ufer zugeschaut hatten. „Wird sich wohl nochmal Eins seinetwegen hinaus wagen sollen in die augenscheinliche Todesgefahr! „Der Hund,“ sagte Sylvester, „ist ihr wahrscheinlich nach, hat sie heraus ziehen wollen und ist drüber selber hineingefallen …“ „Ja, ja – so ist es,“ rief die jammernde Alte, welche den eignen gefährlichen Zustand ganz vergessen zu haben schien, „und dafür, daß er mich hat retten wollen, soll er zu Grund geh’n … Komm’, Bläß, komm …“ schrie sie mit Anstrengung, damit das Thier sie hören und sich selbst heraus arbeiten sollte. Schwaches, klägliches Geheul war die Antwort. „Er ist schon zu matt,“ sagte der Bauer wieder, „und das Eis ist zu glatt, an dem kann er sich nicht halten … macht, daß wir ins Dorf hinein kommen, sonst tragen wir Alle einen Denkzettel davon … Komm, Alte, gieb’ Dich drein, um den alten Hund ist doch kein Schad’.

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über 40 Singles Thursday Night Melbourne Bielefeld Sollten Sie wissen, daß das Geheimnis, zu langweilen, darin besteht, alles auszusprechen? Versailles, am 30. August 1780. Verehrteste Frau Marquise, die liebenswürdige Aufnahme, die Sie mir in Froberg bereiteten, der [266] sympathische Eindruck, den ich, – Sie gestatten einem Priester die offene Bemerkung –, von der Erneuerung freundlicher Beziehungen zwischen Ihnen und dem Herrn Marquis gewonnen habe, treibt mich zu diesem Brief. Sie entsinnen sich unseres langen Gesprächs im Anschluß an die höchst merkwürdigen Mitteilungen des Baron Wurmser über den Grafen Cagliostro, seine Heilungen und Prophezeiungen. In Erinnerung an die schmerzlichen Erfahrungen, die Sie, teure Marquise, mit Herrn Dr. Mesmer gemacht haben, erklärten Sie von vornherein alles für Schwindel, was Wurmser zu berichten wußte. Auch ich war skeptisch, obwohl ich als gläubiger Christ die Möglichkeit neuer Wunder niemals leugnen werde und überzeugt bin, daß grade so unruhige, von Hoffnungen und Erwartungen schwangere Zeiten besonders geeignet sind, verborgene göttliche Kräfte in einzelnen begnadeten Menschen hervorzulocken. Sie werden sich daher denken können, daß ich nicht zögerte, die Bekanntschaft des mysteriösen Grafen zu suchen, der sich im Augenblick in Paris aufhält. Er hat meine kühnsten Erwartungen weit übertroffen. Ich kam zu später Stunde in bürgerlicher Kleidung und vollkommen maskiert zu ihm. Ohne einen Augenblick zu zögern, begrüßte er mich mit tiefer Verbeugung als den Kardinal Rohan und hatte, ehe ich noch ein Wort [267] zu sagen vermochte, meinen Charakter, meine Wünsche und Neigungen, ja die geheimsten Ereignisse aus meiner Vergangenheit so detailliert beschrieben, wie ich sie mir selbst kaum je einzugestehen gewagt hatte. Diese Beweise seiner phänomenalen Fähigkeiten hätten schon genügt, meine Zweifel zu zerstreuen; aber was ich dann noch erlebte, machte mich zu seinem Adepten. Ich traf am nächsten Tage die Gräfin Bethune bei ihm, und ich sprach mit ihr, als wäre sie niemals taub gewesen; ich sah mit meinen eigenen Augen einen armen gelähmten Bettler, den er gehen hieß wie einen leichtfüßigen Jüngling, und ein blindes kleines Mädchen, dem er mit einem Hauch seines Mundes die Augen öffnete. Als ihn am Abend die Menge der Kranken verlassen hatte, – ihr heißer Dank war der einzige Lohn, den er annahm! –, hielt er mich noch zurück. Im Lichte einer einzigen bläulich flackernden Flamme, die ohne Lampe und Docht mitten in seinem, von Phiolen und duftenden Essenzen gefüllten Laboratorium zu schweben schien, hatten wir ein denkwürdiges Gespräch, das die Gegenwart und die Zukunft Frankreichs umfaßte.

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