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[244] Im Ratsteller zu Crossen machte Bracke sein Testament. Er sandte, wie der reiche Mann im Evangelium (ob er gleich keinen Heller zu vergeben hatte), den Knecht vom Ratskellerwirt auf die Straße und ließ verkünden: alle fahrenden Bettler und Vagabunden und Straßenläufer möchten zu ihm in den Ratskeller kommen. Er habe sie in seinem Testament zu beschenken und zu bedenken. Und er berief einen Advokaten und setzte ihn mit Tintenbüchse, Federkiel, Streusand, Pergament und Siegel neben sich. Und als die Vagabunden und Vaganten erschienen – es waren ihrer etwa ein halbes Dutzend, die der Ratskellerknecht aufgetrieben hatte –, da ließ er sich von jedem den Namen sagen und vererbte einem jeden, indem er dem Advokaten diktierte, eine Gegend des märkischen Landes zur Streife. Da vererbte er dem rothaarigen Hannes die Perleberger Gegend, dem Spenglerjochen das Prenzlauer Land, dem frommen Adolf das Bistum [245] Lebus, dem hageren Türkenmüller den Kreis Crossen und die Niederlausitz, der Pickelmale als Frau seine Geburtsstadt Trebbin. Und es geschah, daß jeder dieser Leute sein Testament wie einen heiligen Willen aufnahm und buchstäblich befolgte – und daß jeder wie durch Gottes Wunder in der ihm zugewiesenen Gegend reichlich stets zu leben und nie mehr zu hungern hatte. Weshalb jeder der Vagabunden, die sich später sämtlich recht und schlecht mit Mägden oder Bauernmädchen verheirateten, seinen Erstgeborenen Bracke nannte. Der hagere Türkenmüller aber, der es in Crossen durch Weinhandel zu etwas brachte, ließ in einem seiner Weinberge eine Kapelle erbauen, in die er eine nachgeahmte Statue des Bracke stellte und an dessen Geburts- und Todestage Lichter davor entzündete wie vor einem Heiligen. [246] Bracke wanderte nach Schlesien und ins Gebirge hinein. Ohne andere Kleider, als die er auf dem Leibe trug: ein schmutziges Hemd, eine braune, zerrissene Joppe, eine blaue Soldatenhose dritter Garnitur, die in Hirschberg in der Herberge ein Soldat im Spiel an ihn verloren hatte. Ruine Hermsdorf fiel bröckelnd aus dem Horizont. Es dämmerte. Als es dunkel wurde, sah Bracke auf der Ringmauer der Burg einen feurigen Reiter galoppieren. Er wanderte in den Wald. Warmbrunn lag plötzlich vor seinen Schritten. Hinter den geschlossenen Läden des Kurhauses klang Gelächter und Glaserklirren. Ein Fenster im zweiten Stock öffnet sich. Licht fiel über die Straße.

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über 43 Single Kochen Dortmund Erfurt … „Bah, sie paßt vortrefflich,“ dachte er gleich darauf erheitert und rief nach seinem Pferde. Er ritt noch nach der Residenz, um den Spätabend und die Nacht dort zu verbringen. Eine Stunde später sagte er im adeligen Casino zu Freund Rüdiger: „Ich habe das große Loos gezogen: Meine Frau singt nicht, malt nicht und spielt auch nicht Clavier. – Gott sei gedankt, ich werde nie durch Dilettantenaufdringlichkeit ennuyirt! … Sie sieht manchmal hübscher aus, als ich ihr anfänglich zugetraut; aber sie hat keinen Esprit und nicht die geringste Neigung zum Coquettiren – sie wird nie gefährlich werden. … Bei weitem nicht so beschränkt, wie ich meinte, und viel weniger sentimental, denkt sie doch sehr langsam und wird ihre im Pensionate empfangenen Anschauungen mit der zähen Beharrlichkeit phantasieloser Menschen zeitlebens festhalten – desto besser für mich! – Ihre Briefe an mich kann ich jetzt schon analysiren – steife Stilübungen einer ernsthaften Pensionairin mit Wirthschaftsberichten als Vorwurf – sie werden mir keine schlaflose Nacht verursachen. … Leo hat sich sehr an sie attachirt und lernt gut, und dem Onkel scheint sie zu imponiren durch ihre Ruhe, ihre [108] natürliche Kälte und den Trachenberg’schen Hochmuth, den sie in geeigneten Momenten prächtig herauszukehren versteht – in vierzehn Tagen reise ich. Die Frau Herzogin hatte sich mit ihren beiden Knaben beim Hofmarschall angemeldet – das konnte nicht auffallen. Zu Lebzeiten ihres Gemahls hatte der Hof fast ganze Tage in Schönwerth verlebt; denn der Hofmarschall stand hoch in Ehren und wurde stets mit Gnadenbeweisen überschüttet, als ein „in unerschütterlicher Treue ersterbender Anhänger“ des herzoglichen Hauses. Selbst während des Trauerjahres, wo sich die hohe Frau mit musterhafter Strenge von Allem fernhielt, was auch nur den leisesten Anstrich einer geselligen Vergnügung annehmen konnte, hatte sie auf ihren Spazierritten durch das Thal von Kaschmir öfter den Nachmittagskaffee im Schönwerther Schlosse eingenommen. Freilich war dabei ihr schönes Gesicht unter der schwarzen Krepprüche stets wie in Leid versteinert erschienen, und selbst der Hofmarschall mit seinem geübten Höflingsblicke hatte sich allmählich der Ueberzeugung hingegeben, diese gebeugte Wittwe müsse ihren Gemahl in der That innig geliebt haben. Während der Zeit vor und nach Mainau’s Vermählung war sie nicht im Schlosse eingekehrt und hatte es bei einem hinübergesandten Gruß bewenden lassen, weil ja der alte Freund schlimmer als je von seiner Gicht geplagt wurde. Nun erschien eines Nachmittags Herr von Rüdiger und beglückte ihn mit der Nachricht, daß die kleinen Prinzen morgen, wie bisher jedes Jahr geschehen, sich höchsteigenhändig Frühtrauben und Zwergobst von den Spalieren im Schönwerther Schloßgarten zu pflücken wünschten. … Man saß gerade beim Dessert. Der Hofmarschall erhob sich wie verjüngt; er lehnte seinen Krückstock in die Ecke und machte mit zusammengebissenen Zähnen und einem schielenden Seitenblicke nach dem Spiegel einen Gehversuch ohne Stütze bis nach dem nächsten Fenster; von dort aus winkte er Liane zu sich und gab ihr Befehle für Küche und Keller. „Da haben wir’s! sagte Mainau zu der jungen Frau – er war ihr gefolgt, als sie das Zimmer verlassen hatte. „Ich bin gern auf Deinen Wunsch eingegangen, Dich erst nach meiner Rückkehr vorzustellen; nun zwingt Dich die Herzogin, morgen vor ihr zu erscheinen.

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über 59 Partnersuche Ausland Kostenlos Reutlingen Ein sehr heller Augustmorgen lag über Kadullen.

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über 38 Dating Café Kostenlos Bremerhaven Er erinnert mich stets an ein Gebäude, dessen Baumeister nicht den Schlußstein finden kann, das daher unfertig ist und doch schon ruinirt aussieht. „Kennt Dein Mann keine Eifersucht? „Er kennt sie, aber nur als Laune, nicht als Ernst. Du weißt wie die Männer wunderlich sein können. „Es ist erstaunlich daß Elsleben so gar keine Wunderlichkeiten hat! nie die geringste Anwandlung von Eifersucht! Nun, er braucht sie auch nicht zu haben, aber manche Männer sind doch in diesem Punkt von einem Phlegma, einer Trockenheit, einem Selbstvertrauen ohne Gleichen. Der Fürst begreift [210] doch, daß er nicht unwiderstehlich ist! Elsleben begreift das nicht. O Gott! könnte man doch die Männer dahin bringen, daß sie die ehemännischen Allüren ablegten und nicht so unerhört langweilig würden! Der Deine macht eine Ausnahme! Du sagst ja daß Du Dich nie bei ihm langweilst; - glaube mir, das ist das größte Glück welches einer Frau widerfahren kann: keine Langeweile. „Aurora, liebe Schwester, bat Cornelie, gieb Dich nicht solchen Gedanken hin. Du machst Dich elend. Denk an die guten Eigenschaften Deines Mannes, daß er Dich nie mit einem scharfen Wort verletzt, nie Dein Herz gekränkt, nie Deine Rechte beeinträchtigt, nie Dir Grund zu schmerzlichem Mißvergnügen gegeben hat; daß er der gutmüthigste, harmloseste Mensch, durch ein Lächeln, durch eine halbe Bitte zu gewinnen ist; daß er“ . - „Lauter negative gute Eigenschaften hat! unterbrach Aurora. Indessen .

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über 43 Singlehoroskop Jungfrau Mann Heute Regensburg Die das Pasquill gemacht hatten, zeigten es ihr, wobei sie indessen sagten, es rühre von andern her, und man hätte es ihnen zugesteckt. Nachdem es der Prinz gesehen, strafte er sie Lügen und stieß tausend Beleidigungen gegen die Urheber aus; sie ließen alles stillschweigend über sich ergehen, wiewohl sie tapfer und mutig waren. Es gab aber dem Prinzen doch zu denken; denn das Pasquill wies mit Fingern auf verschiedene Eigentümlichkeiten hin; nach Ablauf von zwei Jahren wurde jedoch die Ehe trotzdem vollzogen. Der König war so edel und gütig, derartige Leute durchaus nicht zu begünstigen; ein paar lustige Worte beiseite mit ihnen auszutauschen, das liebte er schon, es sollte nur nicht dem Pöbel zu Ohren kommen, er sagte, sein Hof sei der vornehmste und in bezug auf große und schöne Damen der berühmteste der ganzen Welt, und da er in solchem Ruf stünde, wollte er nicht, daß er durch den Mund solcher Schwätzer und Galane heruntergerissen und mißachtet würde; so könne man von den Kurtisanen von Rom, Venedig und andern Orten reden, nicht aber von dem Hofe von Frankreich; und wenn es erlaubt wäre, es zu tun, so wäre es nicht erlaubt, es zu sagen. Solche Achtung bezeigte der König den Damen, ja ich weiß sogar, in seinen letzten Tagen wollte man ihm über ein paar sehr große, sehr schöne und ehrbare Damen eine schlechte Meinung beibringen, weil sie sich in einige bedeutende Angelegenheiten, die ihn angingen, hineingemengt hatten; er wollte aber keinen Augenblick etwas davon glauben; er war auch ebenso liebenswürdig gegen sie denn je, und er starb mit ihrer Liebe, und sie vergossen die heftigsten Tränen über seinem Leib. Und dann redeten sie gut über ihn, als ihm König Heinrich III. nachfolgte, der infolge schlechter Berichte, die man ihm über sie nach Polen geschickt hatte, nach seiner Rückkehr nicht mehr so große Stücke auf sie hielt wie vorher; ihnen und anderen, die ich kenne, erwies er sich als ein sehr strenger Zensor, was ihm auch nicht mehr Liebe einbrachte; ich glaube aber auch, daß sie ihn nicht sehr geschädigt und auch nicht zu seinem Mißgeschick und Ruin beigetragen haben. Ich könnte schon ein paar Besonderheiten darüber bringen, aber ich lass' es wohl bleiben: abgesehen davon, daß man stark in Erwägung ziehen muß, daß die Frau sehr zur Rache geneigt ist; denn wenn sie auch zögert, sie führt sie aus; im Gegensatz zu der Art der Rache von manchen, die im Anfang sehr heiß und feurig ist und sich brüstet, aber das Zaudern und das lange Hinausziehn kühlt sie ab, und es kommt zu nichts. Daher muß man sich von Anfang an in acht nehmen und mit der Zeit den Schlägen wehren; bei der Frau jedoch dauern Wut, Ansturm und Zaudern bis ans Ende; ich sage bei manchen, nicht vielen. Manche wollten den König wegen der Vorwürfe, die er den Damen machte, indem er sie in Verruf brachte, entschuldigen; es geschähe, um ihre Laster zu zügeln und sie zu bessern, als ob die Besserung etwas dazu nütze; denn das Weib ist ja so geartet, daß es um so begieriger darnach wird, je mehr man ihm verbietet, und es zu bewachen hat auch keinen Zweck. Ich sah auch aus Erfahrung, daß man sich um seinetwillen nicht im geringsten von dem Weg, den man im Auge hatte, ablenken ließ. Verschiedene Damen, die ich kenne, hat er mit großer Ehrfurcht geliebt und ihnen mit großer Ehre gedient, besonders eine sehr große und schöne Prinzessin, in die er sich, bevor er nach Polen ging, so sehr verliebte, daß er, nachdem er König geworden war, sich entschloß, sie zu heiraten, wiewohl sie eines großen und tapfern Prinzen Frau war, dieser empörte sich gegen ihn und flüchtete ins Ausland, um Truppen zu sammeln und Krieg gegen ihn zu führen; bei seiner Rückkehr nach Frankreich jedoch starb die Dame im Wochenbett. Der Tod allein verhinderte diese Heirat; denn sie war beschlossen; mit der Gunst und dem Dispens des Papstes hätte er sie geehelicht, und sie hätte es ihm nicht verweigert, da er ein so großer König war, und aus verschiedenen andern Gründen, die man sich denken kann. Mit andern hatte er auch geliebelt, verschrie sie aber. Ich kenne eine Große, die er in Gegenwart von mehreren in Verruf brachte; ihr Gemahl hatte ihm Verdrießlichkeiten bereitet, und er konnte ihn nicht erwischen, und da rächte er sich an seiner Frau; diese Rache war auch sehr milde; denn anstatt, daß er sie umbrachte, ließ er sie leben. Eine andre Dame kenne ich, die allzusehr die Galante spielte, und mit der er eines Verdrusses halber, den sie ihm machte, nachdrücklich liebelte; es kostete keine große Anstrengung, sie zu überreden, sie gewährte ihm ein Rendezvous in einem Garten, wo er sich auch einfand: sonstwie wollte er sie nicht berühren (sagen einige, aber er rührte sie schon sehr an), sondern er wollte sie bloß auf dem Kaufplatz zeigen und dann mit Schimpf und Schande vom Hof wegjagen. Er wünschte aus dem Leben der einen und andern zu erfahren und war sehr begierig danach, ihren Willen zu ergründen. Man sagte, manchmal ließ er ein paar seiner Vertrautesten an seinem Glücke mit teilnehmen. Diese waren dann glücklich; denn was diese großen Könige übriglassen, kann nur ganz ausgezeichnet schmecken.

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über 24 Mann Sucht Frau Zum Heiraten Berlin Gelsenkirchen Auch der Fremde von gestern besaß [34] eine starke Nase. Die war Felix Manhards scharfen Augen nicht entgangen. Noch an etwas dachte er jetzt: an des jungen Rajahs Flucht, über die, wie Kapitän van Deimer angedeutet hatte, der alte Kruse sich ebenfalls freuen würde. – Und so war es auch. Kruse lachte über sein ganzes, verwittertes Gesicht. „Das ist doch mal gute Kunde! Na, nun mag sich der Herr Gouverneur nur in acht nehmen. Die Inder sind rachsüchtig wie die Sizilianer, diesen aber an Grausamkeit und Schlauheit weit überlegen, womit ich jedoch dem Fürsten Samataviri durchaus kein schlechtes Charakterzeugnis ausstellen will. Der arme Rajah, den die Engländer so hinterlistig von seinem Thron verdrängt haben, ist ein feingebildeter, hochherziger Mann allen gegenüber, die es gut mit ihm meinen. Allerdings – sein Feind möchte ich nicht sein. Und dann sprachen sie von etwas anderem. Eine halbe Stunde später zog sich der alte Kruse in die Kajüte zurück, um seine Bücher in Ordnung zu bringen. Er war ein sehr gewissenhafter Geschäftsmann, und all sein Trachten ging dahin, seinem einzigen Kinde einst ein Vermögen hinterlassen zu können, von dessen Zinsen das junge Mädchen sorgenfrei leben konnte. Diese Fürsorge hatte etwas Rührendes an sich, und Manhard nahm sich daher vor, nach Möglichkeit die Perlenfischerei ertragreicher zu gestalten, was jedenfalls dadurch zu erreichen war, daß man zunächst den Diebereien ein Ende machte. Der Detektiv, nunmehr sich allein überlassen, rief [35] sich nochmals alle die Ereignisse des gestrigen Abends ins Gedächtnis, die ihm beachtenswert erschienen. Schon jetzt hatte er die feste Überzeugung, daß Fung-Scho den Perlendiebstählen nicht fernstehe, sondern hier tatsächlich die Rolle eines allerdings überaus vorsichtigen Hehlers spiele.

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über 21 The Singles Hall And Oates Rar Ingolstadt Er brachte nämlich aus den Vereinigten Staaten ein wertvolles Geheimnis mit nach Europa hinüber, das er seinem einzigen Bruder anvertraute und zwar in der Absicht, mit diesem gemeinsam die Ausbeutung der von ihm entdeckten reichen Petroleumquellen vorzunehmen. Der Bankier schnellte ordentlich aus seinem Sessel empor. [58] „Petroleumquellen? fragte er stockend. „Allerdings. – Höre die Einzelheiten. Heinrich Norgard war im letzten Jahre vor seinem Tode Petroleum-Prospekter, der auf eigene Faust Bohrversuche anstellte und, wenn er irgendwo eine einigermaßen ergiebige Quelle fand, seine Anrechte an größere Gesellschaften verkaufte. Das Glück war ihm jedoch nur in geringem Maße hold. Und das, was er erübrigte, opferte er immer wieder ebenso schnell seiner tollen Spielleidenschaft. Da stieß er eines Tages auf einer großen Farm im nordamerikanischen Staate Montana auf ein Öllager, das nach seiner Schätzung ungeheuer groß sein mußte und das er, ohne einem Menschen etwas zu verraten, durch sorgfältige Bohrungen, auf Grund seiner Erfahrungen, als einen unterirdischen Ölsee von ungeheuren Abmessungen feststellte. Wie die Petroleum-Prospekter solche Öllager genau ihren Abmessungen nach festlegen, weißt Du ja. In den Bohrern, die bisweilen bis zweitausend Meter Tiefe in die Erde getrieben werden, fördern sie Erdproben nach oben, die, je nachdem sie mit Petroleum durchtränkt sind, die Nähe eines Ölreservoirs anzeigen. Die Erdproben auf jener Farm nun bewiesen klar, daß es sich dort nicht um eine Durchschnittsquelle, sondern um eine wirklich fabelhaft reiche Ölablagerung handelte. – Heinrich Norgard war schlau genug, dem Besitzer der Farm gegenüber seine Bohrversuche als ergebnislos hinzustellen. Er verkaufte dann seine Maschinen, entließ seine wenigen Arbeiter und kehrte nach Europa zurück, um hier mit seinem in geschäftlichen Dingen weit erfahreneren Bruder des weiteren zu beraten. Vierzehn Tage nach seiner Heimkehr starb er jedoch und hinterließ Ernst Norgard als wertvolles Erbe das Geheimnis jener Ölquelle in Montana. Ernst Norgard, der von ihm in die näheren Verhältnisse genau [59] eingeweiht war und daher wußte, daß die in der Erde schlummernden Millionenschätze nur mit Hilfe großer Kapitalien zu heben waren, da vorher, ohne daß man Aufsehen erregte, der größere Teil jener Farm angekauft werden mußte, versuchte dann – – Aber das ist Dir ja alles bekannt, Pa. – Ich habe nur noch hinzuzufügen, daß Fritz Norgard von seiner Mutter ein Büchlein erbte, in dem sich genaue Aufzeichnungen über die Öllager befanden, nebst einer sehr genauen Karte der Örtlichkeit. Mithin ist Euer Kassierer jetzt der Besitzer eines Geheimnisses, das Millionen verspricht.

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